Edvard Brandes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Edvard Brandes

Edvard Brandes (* 21. Oktober 1847 in Kopenhagen; † 20. Dezember 1931 ebenda) war ein dänischer Kulturpolitiker der Partei Det Radikale Venstre und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Edvard Brandes ist der Bruder von Georg Brandes, dem er bei seinen Ideen und Vorhaben sein ganzes Leben half. Brandes studierte Philologie und Sprachwissenschaft an der Universität Kopenhagen. Nach dem Studium, von 1871 bis 1904, arbeitete er u.a. als Theaterkritiker und unterstützte vor allem das moderne gesellschaftskritische Drama. Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson und auch August Strindberg schätzten seine Kritik. Zusammen mit Viggo Hørup und Hermann Meyer Bing gründete Brandes die Zeitung Politiken, deren Chefredakteur er auch von 1901 bis 1904 war. Von 1909 bis 1910 wurde Brandes zum Finanzminister seines Landes berufen. Von 1913 bis 1920 bekleidete er diesen Posten nochmals.

Neben seinem Bruder Georg war Edvard Brandes eine der wichtigsten Personen des liberalen Bürgertums in Dänemark am Ende des 19. Jahrhunderts. Er war ein bedeutender Dramaturg. Seine Stücke haben ihn nicht überlebt.

Werke[Bearbeiten]

  • Dansk Skuespilkunst, 1880
  • Fremmed Skuespilkunst, 1881
  • Sina skuespil, 1888
  • Om Teater, 1947

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Edvard Brandes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien