Edvardas Mažeikis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Edvardas Mažeikis, 2011

Edvardas Mažeikis (* 18. November 1961 in Papilė, Rajongemeinde Akmenė) ist ein litauischer Generalmajor, Diplomat, Pilot und Befehlshaber der litauischen Luftstreitkräfte (2000-2004 und seit 2011).

Leben[Bearbeiten]

Edvardas Mažeikis wurde am 18. November 1961 in Papilė im heutigen Litauen (damals Teil der Litauischen Sozialistischen Sowjetrepublik) geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Nachdem Edvardas Mažeikis 1983 seine Offiziersausbildung an der die Militärakademie für die Luftfahrt in Tschernihiw als Leutnant abgeschlossen hatte, erfolgte 1985 die Ernennung zum Oberleutnant und 1987 die zum Hauptmann. Im Jahr 1991 wurde er Major und wechselte 1992 von der sowjetischen zu der neu entstehenden litauischen Armee. Hier erfolgte 1995 seine Beförderung zum Oberstleutnant.

Nachdem er 1997 den General Staff course an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolviert hatte, übernahm er im Jahr 2000 die Führung der litauischen Luftstreitkräfte. Noch im selben Jahr war er in den Rang eines Obersts befördert worden. Das Kommando über die Luftwaffe hatte er (von einer kurzen Unterbrechung 2002/2003 abgesehen) bis 2004 inne. In dieser Zeit absolvierte er ein Masterstudium für Nationale Sicherheit (National security strategy resources) an der National Defense University in Washington D.C. in den USA.

Im Jahr 2004 wurde Mažeikis zum Brigadegeneral befördert. Von 2004 bis 2008 war er in Brüssel als Repräsentant seines Landes bei der NATO und der EU tätig. In den Jahren 2008 bis 2010 war er Kommandant der Militärakademie General Jonas Zemaitis. Daran im Anschluss war er kurzzeitig als Generalstabschef tätig. Im Jahr 2011 übernahm er wieder die Position als Befehlshaber der Luftstreitkräfte und wurde am 28. Juli desselben Jahres von Dalia Grybauskaitė zum Generalmajor befördert.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Edvardas Mažeikis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Biografie auf der Internetseite der Luftstreitkräfte (Englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemeldung des Verteidigungsministerium (englisch)