Edward Anhalt

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Edward Anhalt (* 28. März 1914 in New York City, New York; † 3. September 2000 in Pacific Palisades, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Anhalt studierte an der Columbia University und arbeitete in den 1930er und 1940er Jahren als angestellter Drehbuchautor für das Fernsehen. Sein erster Spielfilm als Drehbuchautor war Irving Allens B-Movie Avalanche aus dem Jahr 1946. Bis 1950 schrieb er weiter für kleinere Filmproduktionen, dann jedoch verfasste er gemeinsam mit seiner damaligen Frau Edna Anhalt die Vorlage für Elia Kazans Film noir Unter Geheimbefehl, wofür beide mit dem Oscar ausgezeichnet wurden. Eine weitere Nominierung für den Oscar erhielt das Paar drei Jahre später für der Thriller Der Scharfschütze von Regisseur Edward Dmytryk mit Adolphe Menjou in der Hauptrolle.

Neben eigenen Werken war er auch häufig mit Adaptionen beauftragt, unter anderem bearbeitete er literarische Vorlagen von Frank Gill Slaughter, Irwin Shaw und Tom Wolfe für die Leinwand. Einen zweiten Oscar erhielt er 1964 für die Drehbuchadaption des Theaterstücks Becket oder die Ehre Gottes von Jean Anouilh über den englischen Bischof und Heiligen Thomas Becket.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1951: Oscar für Unter Geheimbefehl
  • 1953: Oscar-Nominierung für Der Scharfschütze
  • 1965: Nominierung für den British Film Academy Award für Becket
  • 1965: Oscar für Becket
  • 1969: Edgar Allan Poe Award-Nominierung für Der Frauenmörder von Boston
  • 1975: Emmy-Nominierung für QB VII
  • 1978: Edgar Allan Poe Award-Nominierung für Das Cherry-Street-Fiasko

Weblinks[Bearbeiten]