Edward Timms

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Edward Timms (* 1937 in Windlesham, England) ist forschender Professor für Germanistik an der Universität Sussex und Direktor des Centre for German-Jewish Studies seit dessen Gründung.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Der weite Umfang seiner Interessen wurde bereits bei seiner Antrittsvorlesung an der Universität Sussex 1994 deutlich, deren Thema war: "The Wandering Jew: A Leitmotif in German Literature and Politics". Seither war er an der Gründung des Centre for German-Jewish Studies beteiligt, bei dem er heute noch mitwirkt, und wurde vor allem durch seine Forschungen über die Juden in Wien im frühen 20. Jahrhundert bekannt. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf Frühgeschichte der Psychoanalyse. Als forschender Professor an der Universität Sussex betreut er vor allem die Forschung graduierter und Doktorats-Studenten über ein weites Feld von Themen, begonnen bei der "Wissenschaft des Judentums" zu den Erlebnissen der "Kindertransport"-Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten]

1990 schuf er (gemeinsam mit Ritchie Robertson) die Jahresausgabe "Austrian Studies", publiziert von der Edinburgh University Press, von der bisher 10 Ausgaben erschienen. Das Periodikum beschäftigt sich mit Themen, die von "The Austrian Enlightenment" (1991) bis zu "Theodor Herzl and the Origins of Zionism" (1997) reichen.

Weitere wichtige Publikationen sind: "Karl Kraus - Apocalyptic Satirist: Culture and Catastrophe in Habsburg Vienna" (Yale University Press, 1986) und die Herausgabe der Memoiren Fritz Wittels unter dem Titel "Freud and the Child Woman" (Yale 1995).

Weblinks[Bearbeiten]