Edwin Harris Colbert

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Edwin Harris Colbert (* 28. September 1905 in Clarinda, Iowa; † 16. November 2001 in Flagstaff, Arizona) war als bekannter amerikanischer Wirbeltierpaläontologe eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Dinosaurier und ein produktiver Forscher und Autor.

Leben [Bearbeiten]

Colbert legte seinen Bachelor an der University of Nebraska ab und erhielt den Master und Ph.D. von der Columbia University. Er bekleidete unter anderem die Position eines Kurators für Wirbeltierpaläontologie am American Museum of Natural History und war Emeritus der Wirbeltierpaläontologie an der Columbia University. Zu seinen Freunden zählte Henry Fairfield Osborn.

Zahlreiche Beschreibungen neuer Taxa gehen auf ihn zurück, darunter die Entdeckung des kleinen triassischen Dinosauriers Coelophysis auf der Ghost Ranch in New Mexico und von Effigia okeeffeae. Außerdem war er Autor verschiedener systematischer Überarbeitungen, so etwa der Phylogenie der Ceratopsia.

Seine Geländearbeit in Antarktika erbrachte mit der Entdeckung von Lystrosaurus auf diesem Kontinent Unterstützung für die Theorie der Kontinentaldrift, und seine Popularität wie auch seine Bücher über Dinosaurier, Paläontologie und Stratigraphie (mit Marshall Kay) führten eine Generation von Wissenschaftlern und begeisterten Amateuren in sein Forschungsgebiet ein.

Colbert wurde für seine Errungenschaften als Wissenschaftler mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter mit der Romer-Simpson-Medaille der Society of Vertebrate Paleontology, deren Ehrenmitglied er war (1973). Nach ihm und seiner Frau Margaret ist der Edwin H. and Margaret M. Colbert Award benannt, der von der Society of Vertebrate Paleontology für herausragende Posterpräsentationen von Studenten vergeben wird.

Werke [Bearbeiten]

Weblinks und Referenzen [Bearbeiten]