Effeltrich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Effeltrich
Effeltrich
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Effeltrich hervorgehoben
49.65972222222211.092222222222304Koordinaten: 49° 40′ N, 11° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Effeltrich
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 11,92 km²
Einwohner: 2624 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91090
Vorwahl: 09133
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 122
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Forchheimer Straße 1
91090 Effeltrich
Webpräsenz: www.effeltrich.de
Bürgermeister: Kathrin Heimann (Die Effeltricher Liste (DEL))
Lage der Gemeinde Effeltrich im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild
Kirchenburg St. Georg
„Tausendjährige Linde“

Effeltrich ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Effeltrich.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Nürnberg. Zu Effeltrich gehört der eingemeindete Ortsteil Gaiganz, ca. drei Kilometer nordöstlich (ca. 450 Einwohner).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn):

Pinzberg, Kunreuth, Hetzles, Langensendelbach und Poxdorf mit der Effeltrich eine Verwaltungsgemeinschaft bildet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Effeltrich gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Effeltrich bedeutet Ort mit vielen Apfelbäumen, (Apfelreich). Der Ort wurde 1174 erstmals urkundlich erwähnt und hat seitdem eine ausgeprägte Obstbaumzucht, die von jeher die Haupterwerbsquelle des Ortes darstellt. Auch heute noch prägen die Baumschulen und Gartenbaubetriebe das Ortsbild. 1433 wurde die Kapelle von Effeltrich urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation 1802 zum Hochstift Bamberg, ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis und kam dann zu Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gaiganz eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Effeltrich hat 15 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

CSU Die Effeltricher Liste (DEL) FW Bürgerliste-Gaiganz SPD Gesamt
2008 5 2 5 2 1 15 Sitze
2014 5 (CSU/ÜWG) 5 4 1 15 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 30. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeisterin ist seit 2014 Kathrin Heimann (DEL). Ihr Vorgänger war Richard Schmidt (Freie Wähler).

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot zwei durch eine silberne Mauer verbundene, spitz bedachte silberne Rundtürme, darüber schwebend ein goldener Apfel mit Stiel und Blatt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Effeltrich ist bekannt für seine Tracht und sein Brauchtum, die vor allem durch den Volkstrachtenverein Effeltrich und die Effeltricher Sänger und Musikanten gepflegt werden.

Effeltrich ist auch durch die Tanzlinde auf dem Dorfplatz bekannt. Der Ort besitzt eine Wehrkirche aus dem Mittelalter, die als Kirchenburg bekannt und dem heiligen Georg geweiht ist.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Kotz: Effeltrich – Gemeinde und Pfarrei. Verlag Ludwig Müller, Erlangen 1980, ISBN 3-7896-0047-4

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/165619&attr=OBJ&val=1193
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Effeltrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien