Eggstätt
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Rosenheim | |
| Höhe: | 539 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,29 km² | |
| Einwohner: | 2905 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83125 | |
| Vorwahl: | 08056 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 87 125 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathaus, Obinger Str. 7 83125 Eggstätt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johannes Schartner (ÜWG) | |
Eggstätt ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und liegt nordwestlich des Chiemsees am Hartsee. Im Gemeindebereich der Ferienortes befinden sich zahlreiche Seen, die mit weiteren Seen im Umkreis die Eggstätter Seenplatte (auch Eggstätt-Hemhofer Seenplatte genannt), ein Naturschutzgebiet, bilden. Entstanden ist die Seenplatte in der letzten Eiszeit durch die einstigen Chiemsee- und Inngletscher.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Eggstätt liegt mitten im Chiemgau und ist umgeben von zahlreichen Seen, darunter der Chiemsee. Die Ortschaft liegt rund 8 km östlich von Bad Endorf, 10 km nördlich von Prien am Chiemsee, 23 km nordöstlich von Rosenheim, 28 km südöstlich von Wasserburg am Inn, 20 km südwestlich von Trostberg und 25 km nordwestlich von Traunstein. Die nächst gelegene Bahnstation befindet sich in Bad Endorf, von wo regelmäßige Linienbusverbindungen nach Eggstätt bestehen.
[Bearbeiten] Wappen
Eggstätt blieb bis 1968 ohne Gemeindewappen. 1969 beantragte die Gemeinde die Führung eines Gemeindewappens in der Form eines grünen Schildes mit vier querlaufenden silbernen Wellen.
Der Altenmarker Dipl.-Ing. Johannes Freutsmiedl entdeckte in den 80er Jahren das Adelswappen des Uradelsgeschlechts der Eggstätter im Kloster Baumburg bei Altenmarkt a. d. Alz, so dass kurze Zeit danach dieses als neues Wappen beantragt und auch genehmigt wurde.
Die offizielle Beschreibung lautet: Ineinander zwei Spitzen (Sparren) nach dem vorderen Obereck gekehrt, im hinteren Obereck ein goldener Stern. Bei Darstellung mit großer Zier: Zwei Hörner und Schnörkelwerk. Farben: Eigentliche Feldfarbe ist schwarz (für heutiges Wappen in blau), Sparren silber und Stern goldfarben.
[Bearbeiten] Geschichte
Vermutlich ist der Ort in vorbajuwarischer Zeit entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung war um 925 n. Chr. als "Echistat". Eggstätt war lange Zeit Sitz eines Amts und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Sie wurde 1862 dem neu gebildeten Bezirkssamt Traunstein zugeteilt. Seit dem 1. Januar 1900 gehört die Gemeinde zum Bezirksamt Rosenheim, dem heutigen Landkreis Rosenheim. 1978 wurde die Gemeinde Eggstätt Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, die sie 1986 wieder verließ.
[Bearbeiten] Ortsteile
Aufham, Buch, Oberulsham, Unterulsham, Bachham, Meisham, Wöhr, Straß, Natzing, Oberndorf, Weisham, Aich, Weitmoos Süd, Weitmoos Nord, Haus, Zell
[Bearbeiten] Gemeinderat
- CSU: Stefan Beer, Peter Fenzl, Anton Schmid
- ÜWG: Johannes Schartner (1. Bürgermeister), Michael Wierer (2. Bgm.), Valentin Obermeier, Franz Stein jun. Jakob Wörndl, Josef Höck
- FW: Christian Glas, Alexander Wieland, Stephan Fronhöfer
- ZEB: Sebastian Plank, Thomas Nitzinger, Jakob Widemann jun.
[Bearbeiten] Vereinsleben
- Schützenverein: Jung-Schützen, Alt-Schützen, Moos-Schützen, Säg-Schützen
- Trachtenverein: Gebirgs-Trachten-Erhaltungs-Verein (GTEV) d'Hartseer
- Burschenverein: Katholischer Burschen Verein Eggstätt
- Arbeiterverein: Katholischer Arbeiterverein Eggstätt
- Sportverein: Allgemeiner Sportverein (ASV) Eggstätt
- Veteranenverein: Krieger- und Soldatenverein Eggstätt
- Musikverein: Jugendblaskapelle Eggstätt
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Christine Stadler (1922 - 2001) - Die Bildhauerin und Keramikerin Christine Stadler wurde 1922 in Eggstätt geboren, wo sie auch ihre Jugend- und Schulzeit verlebte. Von 1946 bis 1948 besuchte sie die Kunstschule Prien, anschließend machte sie in München eine Bildhauerlehre. In den Jahren von 1950 bis 1956 vervollständigte sie ihre künstlerische Ausbildung in der Akademie der bildenden Künste in München und wurde schließlich Meisterschülerin bei Professor Hiller. Christine Stadler war unter anderem Jury- und Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunstmitglied und im Komiteebeirat der Internationalen Gesellschaft für christliche Künstler. 1989 erhält sie den Oberbayerischen Kulturpreis. 2001 verstarb Christine Stadler und fand in Eggstätt ihre letzte Ruhestätte.
[Bearbeiten] Weblinks
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