Egmont-Nationalpark
| Egmont-Nationalpark | ||
|---|---|---|
| Egmont Nationalpark auf einer Satellitenaufnahme der NASA von 2002. Der dunkelgrüne Rand markiert die Grenze des Parkes zum umgebenden Farmland | ||
|
|
||
| Lage: | Taranaki, Neuseeland | |
| Besonderheit: | regenreichster Ort der Nordinsel | |
| Nächste Stadt: | Stratford | |
| Fläche: | 335,34 km² | |
| Gründung: | 1900 | |
| Adresse: | Dawson Falls Visitor Centre RD29 Kaponga Hawera Tel. 027 443 0248 |
|
Der Egmont-Nationalpark liegt im Westen der Nordinsel von Neuseeland etwa auf halbem Weg von Wellington nach Auckland. Der Park wurde 1900 unter Schutz gestellt und ist damit der zweitälteste Nationalpark in Neuseeland. Er ist 33.543 Hektar groß und wird er vom Department of Conservation (DOC, Te papa atawhai) verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Das Gebiet wird von dem erloschenen Vulkan Mount Taranaki dominiert. Im Nordosten befinden sich noch die Überbleibsel zweier älterer Vulkane: Kaitake und Pouakai. Der Nationalpark umfasst das gesamte Gebiet innerhalb von 9,6 Kilometern um den Vulkan. Auf Satellitenaufnahmen ist das Gebiet des Nationalparkes daher als scharf begrenzter bewaldeter Kreis im Umland sichtbar. Die Höhenlage reicht von etwa 360 bis 2.518 m. ü. NN. Der Vulkan selbst ist einer der am häufigsten bestiegenen Berge in Neuseeland.
Natürliche Gegebenheiten [Bearbeiten]
Der Berg ist von einem Regenwaldgürtel umgeben, der von der hohen Niederschlagsmengen profitiert. Dieser und die umgebenden Farmwiesen kontrastieren mit dem kargen, hochalpinen Flechten auf dem Berg. Von Kapitän James Cook wurde der Berg als Mount Egmont bezeichnet, da er jedoch schon seit Jahrhunderten von den Māori als Taranaki bekannt war, wurde ihm sein alter Name wieder zurückgegeben.
Fauna [Bearbeiten]
Als einziger größere Wald in der Umgebung ist der Nationalpark von besonderer Bedeutung für die Vogelwelt. 28 einheimische und 15 eingeführte Vogelarten haben hier ihren Lebensraum. Zu den gefährdeten Arten zählen der Streifenkiwi, der Farnsteiger und die Saumschnabelente[1]
Erreichbarkeit [Bearbeiten]
Der Park ist von drei Seiten zu erreichen:
- Manaia Road bis Dawson Falls
- Egmont Road bis North Egmont
- Pembroke Road zum Stratford Plateau.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Merkblatt der Nationalparkverwaltung (PDF; 245 kB)
Nordinsel: Egmont | Te-Urewera | Tongariro | Whanganui
Südinsel: Abel Tasman | Arthur’s Pass | Fiordland | Kahurangi | Mount Aspiring | Mount Cook | Nelson Lakes | Paparoa | Westland
Stewart Island: Rakiura