Egmont von Hoßtrup

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Egmont von Hoßtrup in einer Karikatur von Eduard Schramm[1]

Egmont von Hoßtrup vollständiger Name Gotthilft Egmont von Hoßtrup auch Gotthilf Egmont von Hostrup oder Hoßtrupp (* 1. Oktober 1813 in Hamburg; † 14. Juni 1876 ebenda) war Verleger, Theaterintendant[2] und Leiter der Hamburger Börsenhalle[3].

Leben[Bearbeiten]

Egmont von Hoßtrup war der älteste Sohn Gerhard von Hoßtrups[4] und Sophie Henriette Elisabeth Seyler. Er studierte ab 1832 in Göttingen und Heidelberg[5] Rechts- und Cameralwissenschaft und schloss das Studium 1835 mit der Promotion zum Doktor der Rechte in Heidelberg ab. Er wurde am 27. November 1835 in Hamburg als Advokat immatrikuliert, hat aber die Advokatur im Grunde nie wirklich ausgeübt.[6] 1837 wurde er Teilhaber des väterlichen Unternehmens.[1] Am 12. April 1845 heiratete er Carolina A. Tesdorpf. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Leitung der Hamburger Börsenhalle. Er war Herausgeber der Zeitschriften Liste der Börsenhalle und Literarische und Kritische Blätter der Börsenhalle.[4] 1852 gab er die Leitung der Börsenhalle ab und lebte seit dem als Rentner, d.h. von seinen Vermögen. 1855 übernahm er die Leitung des Stadttheaters.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c in Percy Ernst Schramm: Hamburger Biedermeier, Hoffmannund Campe, Hamburg 1962, S. 84
  2. Deutsche Nationalbibliothek
  3. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890
  4. a b Hans Schröder: Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart, Bd. 3, Hamburg 1857, Nr. 1714
  5. Matrikel Heidelberg
  6. Gerrit Schmidt: Die Geschichte der Hamburgischen Anwaltschaft von 1815 bis 1879. Hamburg 1989, ISBN 3923725175, S. 337

Weblinks[Bearbeiten]