Egon Jux

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Egon Jux (* 17. Juli 1927) ist ein deutscher Architekt. Er wurde vor allem durch seine Brückenbauwerke bekannt. In seinem Planungsbüro in Darmstadt arbeitet er mit seinem Sohn Ben Jux zusammen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Jux ist ein Schüler von Le Corbusier. Seine Brückenbauten waren immer wichtige identitätsbildende Infrastrukturprojekte, beispielsweise die im Volksmund genannte "Rote Brücke" die über das Tal der Alzette hinweg das Zentrum der Stadt mit dem Plateau Kirchberg in Luxemburg verbindet. Die Hamburger “Köhlbrandbrücke“ über den 325 Meter breiten Elbarm Köhlbrand zwischen Norder- und Süderelbe gilt als schönes Beispiel für eine moderne Brücke Europas und wurde zu einem Wahrzeichen Hamburgs.

[Bearbeiten] Wichtige Bauten

  • Polizeipräsidium am Berliner Tor, Hamburg (1958-66), zusammen mit Hans Atmer, Jürgen Marlow, Conrad Holthey, Harro Freese
  • Großherzogin-Charlotte-Brücke (Rote Brücke) in Luxemburg (1965)
  • Köhlbrandbrücke in Hamburg (1974), nach ihrer Fertigstellung die viertgrößte Schrägseilbrücke Europas, zusammen mit Hans Wittfoht
  • Südeinfahrt zum neuen Elbtunnel Hamburg (1975)
  • Flößerbrücke in Frankfurt am Main (1986)
  • Schwarzenbek, Hochstraße (1992)
  • Spektebrücke in Berlin-Spandau (1994)
  • Sachsendammsteg in Berlin (über die Bundesautobahn 100) (1995)
  • Löwenherz-Tunnel (Bundesstraße 10) (1995)
  • Potsdam - Bauwerk Ost, Autobahndreieck (1997)
  • Potsdam - Bauwerk Süd, Autobahndreieck (1997)
  • Potsdam - Bauwerk West, Autobahndreieck (1997)
  • Hagenbrücke (1998)
  • Schleibrücke in Kappeln (2002)
  • Weißeritz, Talbrücke (2002)
  • Nedlitzer Nordbrücke (2003)
  • S-Bahn-Haltepunkt Ludwigshafen-Mitte (2004)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Quellen

  1. [1]
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