Ehekirchen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Neuburg-Schrobenhausen | |
| Höhe: | 415 m ü. NN | |
| Fläche: | 62,79 km² | |
| Einwohner: |
3670 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86676 | |
| Vorwahlen: | 08435, 08253 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 85 127 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bräugarten 1 86676 Ehekirchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Günter Gamisch (Freie Wähler/DG Ehekirchen) | |
| Lage der Gemeinde Ehekirchen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen | ||
Ehekirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Ehekirchen liegt in der Planungsregion Ingolstadt, 13 km südlich von Neuburg an der Donau an der Staatsstraße 2035 nach Augsburg.
Die Gemeinde umfasst die Gemarkungen: Ambach, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Ehekirchen, Fernmittenhausen, Haselbach, Hollenbach, Schönesberg, Walda, Seiboldsdorf und Weidorf.
Gemeindeteile sind:[2]
Ambach, Anderhof, Auhof, Aumühle, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Ehekirchen, Fernmittenhausen, Haselbach, Heilig-Geist-Mühle, Hollenbach, Holzkirchen, Kagerhof, Kehrhof, Mochenbach, Nähermittenhausen, Probmühle, Ried, Schainbach, Schönesberg, Seiboldsdorf, Walda, Wallertshofen und Weidorf.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
- Burgheim, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
- Esterholz (gemeindefreies Gebiet), Landkreis Donau-Ries
- Königsmoos, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
- Oberhausen, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen
- Pöttmes, Landkreis Aichach-Friedberg
- Rain, Landkreis Donau-Ries
Geschichte [Bearbeiten]
Das 1011 gegründete Kloster Kühbach war seit seiner Gründung bis zur Säkularisation Grundherr am Ort. Ehekirchen war seit 1505 Grenzort des Herzogtums Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Neuburg; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Die Eingemeindungen und Eingliederungen erstreckten sich über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren. Sie begannen am 1. Januar 1972 mit der Eingemeindung von Schönesberg und endeten am 1. Mai 1978 mit fünf Eingliederungen.
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Ambach[3] | 1. Januar 1978 | |
| Bonsal[3] | 1. Januar 1975 | |
| Buch[3] | 1. Oktober 1973 | |
| Dinkelshausen[4] | 1. Mai 1978 | Umgliederung von 63 Einwohnern (1970) nach Königsmoos |
| Fernmittenhausen[3] | 1. Mai 1978 | |
| Haselbach[3] | 1. Januar 1976 | |
| Hollenbach[4] | 1. Mai 1978 | Umgliederung von 85 Einwohnern (1970) nach Königsmoos |
| Schönesberg[5] | 1. Januar 1972 | |
| Seiboldsdorf[3] | 1. Mai 1978 | |
| Walda[3] | 1. Januar 1978 | Umgliederung von 57 Einwohnern (1970) nach Königsmoos |
| Weidorf[3] | 1. Mai 1978 |
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.906, 1987 dann 3.118 und im Jahr 2000 3.593 Einwohner gezählt.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Günter Gamisch (Freie Wähler Dorfgemeinschaft Ehekirchen) seit 2008. Seine Vorgänger waren Heinrich Schmalbach (1990 bis 2008) und Franz Braun (bis 1990); letzterem ist in Ehekirchen eine Straße gewidmet.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1356 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 202 T€.
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen zeigt "in Rot nebeneinander drei silberne Rauten, darüber eine goldene Krone, darunter ein goldener Palmzweig."
Kirchen [Bearbeiten]
Die Katholische Pfarreiengemeinschaft Ehekirchen umfasst die Pfarreien, Filialkirchen und Kuratien Ambach, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Ehekirchen, Fernmittenhausen, Haselbach, Hollenbach, Holzkirchen, Nähermittenhausen, Schainbach, Schönesberg, Seiboldsdorf, Walda und Weidorf.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Liste der Baudenkmäler in Ehekirchen
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fünf, im produzierenden Gewerbe 404 und im Bereich Handel und Verkehr 24 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 97 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1100. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 14 Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 211 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 4270 Hektar, davon waren 3106 Hektar Ackerfläche und 1159 Hektar Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):
- Kindergärten: je 1 in Ehekirchen (60 Kinder) und im Ortsteil Walda (67 Kinder, ohne Mittagsbetreuung Schulkinder), beide in kirchlicher Trägerschaft
- Volksschulen: 1 mit 310 Schülern
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, hg. vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München 1987 (Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns), S. 123.
- ↑ a b c d e f g h Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 601.
- ↑ a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 602.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 532.
Weblinks [Bearbeiten]
Ambach mit Kagerhof | Bonsal | Buch mit Holzkirchen | Dinkelshausen mit Kehrhof | Ehekirchen mit Probmühle und Wallertshofen | Fernmittenhausen mit Heilig-Geist-Mühle und Nähermittenhausen | Haselbach mit Mochenbach | Hollenbach | Schönesberg mit Ried | Seiboldsdorf mit Anderhof | Walda mit Auhof, Aumühle und Schainbach | Weidorf
Aresing | Berg im Gau | Bergheim | Brunnen | Burgheim | Ehekirchen | Gachenbach | Karlshuld | Karlskron | Königsmoos | Langenmosen | Neuburg a.d.Donau | Oberhausen | Rennertshofen | Rohrenfels | Schrobenhausen | Waidhofen | Weichering
