Eichenberg (bei Hildburghausen)

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Eichenberg (bei Hildburghausen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eichenberg hervorgehoben
50.54527777777810.658888888889420Koordinaten: 50° 33′ N, 10° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Feldstein
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 4,51 km²
Einwohner: 178 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98553
Vorwahl: 036873
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 011
Gemeindegliederung: Oberdorf, Unterdorf
Adresse der Verbandsverwaltung: Mauerstr. 9
98660 Themar
Bürgermeister: Volkmar Müller (FwV)
Lage der Gemeinde Eichenberg im Landkreis Hildburghausen
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Eichenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein mit Verwaltungssitz in der Stadt Themar an.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Eichenberg liegt am Übergang des Thüringer Waldes in das Tal der Werra etwa 10 Kilometer südlich von Suhl. Etwa zwei Kilometer nördlich erhebt sich mit dem 692 Meter hohen Schneeberg der höchste Berg des so genannten Kleinen Thüringer Waldes.

Ortsansicht von Eichenberg

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erstmalige Erwähnung fand das Dorf in einer Urkunde vom 7.August 1130. [2] Zwar taucht eine Nennung Eychyneberg bereits in einer auf den 26. August des Jahres 1111 datierten Urkunde des römisch-deutschen Kaisers Heinrich V. auf, jedoch muss diese Urkunde wohl den aus einer späteren Zeit stammenden sogenannten Reinhardsbrunner Fälschungen zugerechnet werden. [3]

Bis 1815 gehörte der Ort zum hennebergischen bzw. kursächsischen Amt Schleusingen. Von 1815 bis 1945 gehörte Eichenberg zu Preußen, verwaltungsmäßig zum Landkreis Schleusingen.[4] Von 1946 bis 1994 gehörte Eichenberg zum Kreis Suhl-Land. Seit 1.Juli 1994 ist die Gemeinde in den Kreis Hildburghausen eingegliedert.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eichenberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Auf einer Anhöhe an der Westseite des Ortes erhebt sich die das Ortsbild bestimmende Kirche. In der Ortsmitte befindet sich ein kleiner Park mit Brunnen sowie ein Denkmal zu Ehren der in den zwei Weltkriegen gefallenen Eichenberger.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Von Eichenberg führen Ortsverbindungsstraßen in Richtung Bischofrod, Lengfeld und Grub.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichenberg (bei Hildburghausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Neuausg. 2005, S. 41
  3. Dobenecker, Otto: Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae. Bd. 1: c. 500-1152 Nr. 1069; Ausg. Jena (1896)
  4. www.verwaltungsgeschichte.de: Landkreis Schleusingen