Eichigt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eichigt
Eichigt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eichigt hervorgehoben
50.3512.166666666667523Koordinaten: 50° 21′ N, 12° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Oelsnitz/Vogtl.
Höhe: 523 m ü. NHN
Fläche: 32,64 km²
Einwohner: 1236 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08626
Vorwahlen: 037430 und 037421Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 080
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
08606 Oelsnitz
Webpräsenz: www.eichigt.de
Bürgermeister: Christoph Stölzel (parteilos)
Lage der Gemeinde Eichigt im Vogtlandkreis
Tschechien Bayern Thüringen Erzgebirgskreis Landkreis Zwickau Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen (Vogtland) Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Markneukirchen Falkenstein/Vogtl. Grünbach (Sachsen) Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld (Vogtland) Limbach (Vogtland) Markneukirchen Mühlental Pausa-Mühltroff Muldenhammer Mylau Netzschkau Neuensalz Neumark (Vogtland) Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtland Reuth (Vogtland) Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg (Vogtland) Triebel/Vogtl. Theuma Tirpersdorf Treuen Weischlitz Werda KlingenthalKarte
Über dieses Bild
Gemeinde Eichigt.
Evangelische Kirche St. Katharina.

Eichigt ist eine Kommune im sächsischen Vogtland. Die dem Vogtlandkreis mit der Kreisstadt Plauen zugehörige Gemeinde ist Bestandteil der Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz/Vogtl. und Mitglied der grenzüberschreitenden, tschechisch-deutschen Mikroregion Freunde im Herzen Europas.

Geographie[Bearbeiten]

Eichigt liegt, von der B 92, Oelsnitz–Adorf aus gesehen, auf dem rechten Hang des Tals der Weißen Elster (oberhalb von Hundsgrün, das ebenfalls ein Ortsteil von Eichigt ist, in Richtung Hof).

Die Kommune ist mit ihrem Dorf Tiefenbrunn/Pabstleithen (Flur Gräben im Thale/Hammerleithen), der tschechischen Kleinstadt Hranice/Rossbach (Ortsteile Trojmezi/Gottmannsgrün und Kaiserhamr/Kaiserhammer) sowie der Gemeinde Regnitzlosau (Ortsteil Hinterprex) Anlieger des Dreiländerecks im Vogtland, vor Zeiten Dreikönigreichseck genannt. Das Gebiet gehörte bis 1996 zum ehemaligen Landkreis Oelsnitz (Vogtland).

»Das Dorf, etwa 8,3 km südwestlich von Oelsnitz entfernt, in dessen Amtshauptmannschaft und Amtsgericht es (1910) gehört, erstreckt sich mit seinen Häusern« lang hingezogen im Tal des Loch(n)erbaches, einem linken Zufluss der Weißen Elster, der vor langer Zeit irgendwann früher den Namen „Milna“ trug, »von der Grenze Untereichigts an in einer Ausdehnung von reichlich einer Dreiviertelstunde aufwärtssteigend bis über die Landstraße von Oelsnitz nach Rossbach (Hranice) hinüber.«

Das Dorf selbst liegt im Mittel auf 440 m ü. NN (230 bis ca. 600 m ü. NN). Die höchste Erhebung der Gemeinde Eichigt ist der 630 Meter hohe, bewaldete Bubenstock, der sich rechtsseitig der Straße von Eichigt nach dem Ortsteil Ebmath befindet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden im Vogtlandkreis sind Mühlental und Triebel/Vogtl. sowie die Städte Adorf/Vogtl. und Oelsnitz/Vogtl. Im Süden grenzen die zum bayerischen Landkreis Hof gehörende Gemeinde Regnitzlosau sowie das zum tschechischen Bezirk Eger gehörende Hranice an.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gesamtgemeinde gehören die Ortsteile

  • Bergen (bei Adorf)
  • Birkigt
  • Ebersbach
  • Ebmath
  • Eichigt
  • Hundsgrün
  • Kugelreuth
  • Pabstleithen
  • Süßebach
  • Tiefenbrunn mit den 1974 zerstörten Ortschaften Gräben im Tale, Hammerleithen und Wieden

Birkigt, Gräben im Tale, Hammerleithen, Kugelreuth und Wieden gehörten zur ehemaligen Gemeinde Tiefenbrunn. Pabstleithen war am 1. Juli 1950 gegen den Willen seiner Einwohner Tiefenbrunn angegliedert worden, demzufolge bereits vor der Verwaltungsreform ebenfalls ein OT von Tiefenbrunn. Tiefenbrunn und Ebmath wurden am 1. Januar 1994 nach Eichigt eingegliedert. Hundsgrün, Bergen und Ebersbach verloren bereits am 1. September 1972 ihre Eigenständigkeit durch Eingemeindung nach Eichigt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Orte Ober- und Untereichigt sowie die heutigen Ortsteile von Eichigt gehörten bis ins 19. Jahrhundert vollständig oder teilweise zum Amt Voigtsberg.[2]

Ehemalige Bistumsgrenze Bamberg, Regensburg und Naumburg in Untereichigt an der Straße nach Hundsgrün
Grenzturm der DDR in Richtung Mittelhammer
Über 700 Jahre alte Glocke aus der ehemaligen Schule am Dorfmittelpunkt von Bergen
Zigeunergrab Eichigt, 1958

Im Jahre 1813 hatten die „Schwarzen Jäger“ des legendären Freiherrn Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow im Rahmen ihres Kampfs gegen die französische Fremdherrschaft Napoleon I. in einem Biwak hier im obervogtländischen Eichigt gelagert. Um die Hofer für den Kampf gegen Napoleon zu gewinnen, beabsichtigten sie, die Stadt Hof an der Saale zu überfallen.

In der Kirchenchronik von Pfarrer Max Allwill Bühring vom November 1910 wird berichtet, dass sich das Biwak auf einem Gelände neben der Kirche mit – damals – einer Wiese und zwei Teichen befunden habe, das die „Husarenwiese“ genannt worden sei. An gleicher Stelle wird über eine dort befindliche riesige Linde mit dem Namen Körnerlinde, einen Birnbaum und eine 78 Jahre später gepflanzte „Husareneiche“ berichtet (siehe Abschnitt „Naturdenkmäler“).

„Hinter dem Stallgebäude [der Pfarre] liegt der Obst- und Gemüsegarten, an den sich eine Wiesenfläche mit zwei Teichen und einer sehr alten herrlichen Linde mit einem Umfang von 7 Meter anschließt. Unter diesem Baum soll Theodor Körner während seiner Einquartierung in der Pfarre geweilt haben.

Tatsache ist, daß er in Eichigt gewesen ist. Von hier aus hat er am 9. Juni 1813 einen Brief an seine Gönnerin Frau von Pereira in Wien geschrieben, in welchem er berichtet: »Im Bivouac vor Auchigt zwischen Plauen und Hof am 9. Juni.

Ich bin gesund und frisch, habe als Adjutant des Majors den verwegensten Zug mitgemacht, den man ausdenken kann. Wir sind (als) ein kleiner Haufe mitten durch die Feinde von Stendal an der Niederelbe hierher an die Grenze von Bayreuth gejagt; seit dem 29. Mai bin ich nicht vom Pferde gekommen, habe nur reitend geschlafen und mit eigenen Händen einige Gefangene gemacht. Trotz dieser ungeheuren Anstrengung bin ich stark und munter und freue mich der Verwegenheit dieses Lebens.« Eine Wiese im Dorfe führt heute noch den Namen »Husarenwiese«, wie auch ein alter, heute nicht mehr stehender Birnbaum den Namen »Husarenbirnbaum« genannt wurde. Unweit der obgenannten alten Linde ist zum Gedächtnis an Körner eine »Körnereiche« im Jahre 1893 beim 100-jährigen Geburtstag gepflanzt worden.“

Max Allwill Bühring: Kirchenchronik, S. 35

Während Lützow im Pfarrhaus bei Pfarrer Johann Christian Wirth gastliche Aufnahme fand, habe Theodor Körner bei den Lützower Jägern im Biwak genächtigt. Dieses soll sich allerdings an anderer Stelle auf einer Wiese neben der Alten Klosterschenke befunden haben.

Dass Lützow selbst in Eichigt war, ist bewiesen durch zwei Berichte, die er aus dem hiesigen Feldlager an Blücher geschrieben hatte. Der kgl. Gymnasiallehrer Rudolf Schwenk schrieb 1897:

„Er selbst zog unter Zurücklassung eines stärkeren Relaispostens in Plauen mit den 3 übrigen Schwadronen noch am gleichen Tage über Ölsnitz gegen Adorf zu.*) […] Unterwegs im Biwak vor Eichigt zwischen Ölsnitz und Roßbach**) schrieb er an seine Gönnerin, Frau von Pereira in Wien: „Im Bivouac vor Auchigt zwischen Plauen und Hof am 9. Juni. Ich bin gesund und frisch, habe als Adjutant des Majors den verwegensten Zug mitgemacht, den man ausdenken kann. Wir sind (als) ein kleiner Haufe mitten durch die Feinde von Stendal an der Niederelbe hierher an die Grenze von Bayreuth gejagt; seit dem 29. Mai bin ich nicht vom Pferde gekommen, habe nur reitend geschlafen und mit eigenen Händen einige Gefangene gemacht. Trotz dieser ungeheuren Anstrengung bin ich stark und munter und freue mich der Verwegenheit dieses Lebens.

*) vgl. hierüber die 2 Originalberichte Lützows an Blücher, datiert Eichigt, 8. Juni.

[Auf Seite 16 wird weiter ausgeführt]: »… Gegen Morgen fuhr daher ein Offizier als Parlamentär mit einem Schützentrompeter nach Döberlitz, welches Dorf der Rittmeister v. Kropff besetzt hielt, (während Lützow 3 Stunden weiter zurück bei Eichigt stand) und händigte jenem einen Brief des Majors von Vincentien, worin derselbe Mitteilung von dem inzwischen geschlossenen Waffenstillstande machte und sich mangels eines amtlichen Schriftstücks mit seiner Ehre für die Richtigkeit dieser Nachricht verbürgte. …«

**) Zur Erinnerung an dieses Feldlager und an Th. Körner wurde am 23. September 1891 in der Nähe des „Schwarzen-Husaren-Birnbaums“ eine Eiche gepflanzt und mit einer Erinnerungstafel versehen. Das Feldlager war neben der alten Klosterschenke.
Rudolf Schwenk:  Lützow vor Hof. Kommissionsverlag der Buchhandlung von W. Kleinschmidt, Hof 1897, S. 11 (Die „Körnerlinde“ zu Eichigt).

Religionen[Bearbeiten]

Der Ort hat eine evangelische Kirche St. Katharina, deren äußere Sanierung zwischenzeitlich abgeschlossen wurde. Die Kirche wurde einst als katholische Kapelle erbaut. Auch die Friedhofsmauer konnte in den vergangenen Jahren durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wiederhergestellt werden. Sie wurde weitestgehend originalgetreu wieder mit Holzschindeln abgedeckt. Der noch fehlende Teil der Mauer mit dem Torbogen kann erst wiederhergestellt werden, wenn die Innensanierung der Kirche abgeschlossen ist.

Die Parochie Eichigt ist eine sogenannte Streitpfarre, nicht zu verwechseln mit einer Wehrkirche.[3] Die Gemeinde gehörte zum Bistum Bamberg.

Im Gemeindegebiet, nahe der früheren Lochmühle in Untereichigt, links neben der Loch(n)erbachbrücke, befindet sich die korrekte Stelle der kirchengeschichtlich bedeutsamen „Dreibistumsecke“, jene Stelle, da ehedem die Gemarkungen der drei Bistümer, nämlich des Bistums Bamberg (Oberfranken) (es wurde 1818 bei der Neueinteilung der kirchlichen Sprengel nach der Säkularisation Erzbistum), des Bistums Regensburg (Oberpfalz) und des Bistums Naumburg (Thüringen) in einem Punkte zusammentrafen.

Von einem Zigeunergrab am Friedhofseingang berichtet Paul Apitzsch (1941). Im Sommer 1871 soll eine Zigeunergruppe über die Grenze bei Ebmath ins Vogtland gezogen sein. Der schwerkranke Anführer sei dort in einem Gasthof gestorben und am 3. Juni 1873 auf dem Eichigter Friedhof begraben worden.

Vor Zeiten war es oft mit farbigem Garn geschmückt: „Sein Grab ist noch heute … erhalten. Es liegt unterhalb des Kirchleins zwischen wuchernden Zypressen … Ein Zigeuner geht nicht am Grab eines entschlafenen Stammesgenossen vorüber, ohne es mit einigen Tropfen Bier, Wein oder Branntwein zu besprengen. Wenn es irgend möglich ist, besuchen die Zigeuner … später das Grab eines lieben Verstorbenen wieder und schmücken es mit allerlei farbigem Garn, …“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember)[4]:

  • 1998: 1493
  • 1999: 1473
  • 2000: 1473
  • 2001: 1445
  • 2002: 1429
  • 2003: 1391
  • 2004: 1383
  • 2007: 1347
  • 2008: 1332
  • 2012: 1266
  • 2013: 1236

Politik[Bearbeiten]

Eichigt gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz/Vogtl., in der Oelsnitz als erfüllende Gemeinde tätig wird.

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 57,3 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,2 %
20,0 %
10,2 %
8,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+8,6 %p
+0,2 %p
-7,4 %p
-1,4 %p

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 8 Sitze
  • Freunde der Feuerwehr (FFw): 2 Sitze
  • SPD: 1 Sitz
  • Hundsgrüner Mitte (HM): 1 Sitz

Bürgermeister ist Christoph Stölzel.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In von Gold und Grün gespaltenem Schild Eiche mit acht Blättern und sieben Eicheln; darauf in einem Mittelschild ein Richtrad; alles in verwechselten Farben.

Das Dienstsiegel enthält das Wappen der Gemeinde Eichigt und den Namen der Gemeinde als Umschrift.

Ortspartnerschaften[Bearbeiten]

Da Eichigt (Ortsteil Tiefenbrunn) gemeinsam mit der tschechischen Stadt Hranice (Rossbach) und der oberfränkischen Gemeinde Regnitzlosau Anlieger des Dreiländerecks im Vogtland ist, existieren intensive Beziehungen zu beiden Ortschaften, die auch Mitglied der tschechisch-deutschen Vereinigung Freunde im Herzen Europas sind. Hranice ist zu Fuß in 30 Minuten zu erreichen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

  • Lindenfreunde Eichigt
  • Kleintierzüchter Eichigt

Chöre[Bearbeiten]

  • Posaunenchor Eichigt der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Katharina
  • Kirchenchor Eichigt (Gemischter Chor) der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Katharina

Bauwerke[Bearbeiten]

Gemeinde Eichigt Übersicht
Bürgerhaus

Evangelisch-Lutherisches Gotteshaus Santa Katharina, fälschlicherweise häufig als Wehrkirche bezeichnet. Eichigt war eine der Streitpfarren im Vogtland. Im Ortsteil Bergen ist neben dem Gefallenendenkmal beider Weltkriege in einem eigens errichteten Gebälk die über 700 Jahre alte, seit 1919 im Turm der Volksschule hängende Glocke zu bewundern. Sie wird zwei Mal täglich geläutet.

Parks[Bearbeiten]

Der Park an der Körnerlinde mit einem 2010 neu eingerichteten Spielplatz für unsere Kleinen.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Auf der Wiese, auf dem sich das Biwak Theodor Körners befunden haben soll, stand eine große Linde. Diese erhielt deshalb den Namen Körnerlinde. Ferner existierte ein Birnbaum, der fortan Husarenbirne genannt wurde und mittlerweile ebenso wie die 78 Jahre nach den Ereignissen von 1813 gepflanzte Husareneiche nicht mehr existiert. Lediglich die – inzwischen ungefähr 400 Jahre alte – Linde konnte sich über die Jahrhunderte hinweg behaupten. Im Jahre 1910 wurde bereits ein Umfang von über sieben Metern festgestellt. Bis zum 13. Juni 2003 hatte sich selbiger auf 8,16 Meter vergrößert (gemessen zum Biwak der „IG Lützower Jäger Leipzig“ im Beisein der Familie Asmus Christian von Lützows aus dem Schwarzwald wegen der Enthüllung einer Gedenktafel anlässlich des 190. Jahrestages der historischen Ereignisse und der Eröffnung des Sportfests des SV Eintracht Eichigt).

Sport[Bearbeiten]

Eichigt hat einen Sportverein. Für die Fußballer des SV Eintracht Eichigt stehen ein Rasenplatz und ein Hartplatz zur Verfügung. Für den Schulsport und andere Sportarten, wie Tischtennis oder Frauengymnastik, gibt es eine sanierte Turnhalle. Für das leibliche Wohl wird in einem Sportlerheim gesorgt.

Der SV Eintracht Eichigt ist Mitglied des Vogtländischen Fußballverbands (VFV), der aus dem Kreisverband Fußball Vogtland/Plauen und dem Kreisverband Fußball Göltzschtal entstanden ist, sowie im Landessportbund Sachsen. Die Frauen spielen in der Vogtlandliga, Herren und Junioren in der 1. Kreisklasse.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Bauhof
  • Schulküche
  • Jugendclub

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindertagesstätte mit drei Vorschul-Gruppen und zwei Hortgruppen
  • Grundschule, seit dem Schuljahr 2004/2005 zweizügig.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Im Ortsteil Bergen wurden 1934 bzw. 1936 der Bildhauer Dietrich Nitzsche und der Agrarwissenschaftler Gunther Nitzsche geboren.

Bildende Kunst[Bearbeiten]

In Bergen wurde aus Anlass des 110. Geburts- und 30. Todestages des Bildenden Künstlers und ehemaligen Bergener Lehrers Gerhard Nitzsche (1902–1982) ein „Kleines Grafikkabinett“ mit 51 Blättern als Schenkung seiner drei Söhne im Gasthof Zur Grünen Linde eingerichtet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Steche: Eichigt. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 10. Heft: Amtshauptmannschaft Oelsnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 6.
  • Paul Apitzsch: Wo auf hohen Tannenspitzen – besinnliche Wanderungen im Vogtlande. Franz Neupert, Plauen, 1941
  • Gunther Nitzsche: Unterm Glockenturm – Kindheitserinnerungen aus dem Vogtland. Selbstverlag, 2008
  • Blockständerbau in Eichigt. In: Rudolf Fischer: Das Bauernhaus im Vogtland, S. 19 und 69, Plauen 1971

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichigt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Obereichigt im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Untereichigt im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Historisches Ortsverzeichnis Sachsen
  3. der Homepage der Kirchgemeinde mit Informationen über die Kirche St. Katharina
  4. Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen
  5. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014