Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren–Ehrang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Eifelstrecke)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hürth-Kalscheuren–Ehrang
Strecke der Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren–Ehrang
Kursbuchstrecke (DB): 474
Streckennummer (DB): 2631
Streckenlänge: 163,5 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: D4
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Zweigleisigkeit: Hürth-Kalscheuren–Kall
Nettersheim–Blankenheim (Wald)
Schmidtheim–Lissendorf
Bewingen–Gerolstein
Birresborn–Densborn
Kordel–Ehrang
Bundesländer (D): Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz
Betriebsstellen und Strecken[1]
Bahnhof, Station
Köln Hbf
   
(siehe Linke Rheinstrecke)
Bahnhof, Station
0,6 Hürth-Kalscheuren (Inselbahnhof) 60 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Linke Rheinstrecke nach Bonn
   
ehem. Anschlussgleis der Villebahn
Planfreie Kreuzung – oben
Vorgebirgsbahn Köln ↔ Bonn
Haltepunkt, Haltestelle
5,2 Kierberg (zuvor Bf) 95 m
BSicon exABZq+lr.svgBSicon eKRZo.svgBSicon .svg
Mödrath-Liblar-Brühler Eisenbahn
BSicon exKBHFe.svgBSicon BHF.svgBSicon .svg
11,4 Erftstadt (bis 1990 Liblar) 130 m
   
ehem. Strategischer Bahndamm nach Rech
   
ehem. Euskirchener Kreisbahnen
Brücke (mittel)
A 553
   
15,2 Bliesheim (Bk)
Brücke (mittel)
A 61
   
17,7 Weilerswist Industriestammgleis (Awanst)
Bahnhof, Station
18,3 Weilerswist 122 m
Bahnhof, Station
23,8 Derkum
Haltepunkt, Haltestelle
25,8 Großbüllesheim
   
27,6 Kleinbüllesheim (Bk)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Voreifelbahn von Bonn
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Erfttalbahn von Bad Münstereifel
Bahnhof, Station
30,1 Euskirchen
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Bördebahn nach Düren
   
32,5 Becker (Awanst)
   
ehem. Verbindungskurve von der Bördebahn
   
32,6 Euenheim (Abzw)
   
33,9 Wißkirchen (Bk)
Straßenbrücke
A 1
Bahnhof, Station
37,5 Satzvey
   
ehem. Euskirchener Kreisbahnen
   
40,5 Katzvey (Bk)
Bahnhof, Station
44,2 Mechernich 300 m
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
47,0 Mechernich Mülldeponie (Awanst)
   
47,2 Strempt (Bk)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
47,4 Mechernich West (Awanst)
Haltepunkt, Haltestelle
49,7 Scheven
Tunnel
51,1 Kaller Tunnel (472 m)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
Oleftalbahn von Hellenthal
Bahnhof, Station
53,3 Kall 377 m
   
55,0 Sötenich (Bk)
   
55,2 Kalkwerke Sötenich (Anst)
Haltepunkt, Haltestelle
57,5 Urft (Steinfeld)
   
59,4 Gronrechtsmühle (Bk)
Bahnhof, Station
62,8 Nettersheim 452 m
   
66,4 Marmagen (Bk)
Bahnhof, Station
69,4 Blankenheim (Wald) 495 m
   
ehem. Strecke nach Ahrdorf
Bahnhof, Station
73,9 Schmidtheim 550 m
Haltepunkt, Haltestelle
77,4 Dahlem (Eifel)
   
78,0 Dahlem (Eifel) RWE (Anst)
   
Grenze NRW / RLP
BSicon exSTRrg.svgBSicon eABZrf.svgBSicon .svg
Abzw Glaadt
BSicon exABZr+r.svgBSicon STR.svgBSicon .svg
ehem. Vennquerbahn von/nach Weywertz
BSicon exBHF.svgBSicon BHF.svgBSicon .svg
82,4 Jünkerath
BSicon exBHF.svgBSicon HST.svgBSicon .svg
86,4 Lissendorf (zuvor Bf, heute Hp Üst)
BSicon exSTR.svgBSicon ÜST.svgBSicon .svg
BSicon exSTRlf.svgBSicon eKRZu.svgBSicon .svg
ehem. Strecke nach Dümpelfeld
Bahnhof, Station
91,4 Oberbettingen-Hillesheim
A/D: Überleitstelle, CH: Spurwechsel
96,2 Bewingen
   
ehem. Strecke von Hillesheim
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Eifelquerbahn von Daun
Bahnhof, Station
101,4 Gerolstein
   
Westeifelbahn nach Prüm
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
106,4 Gerolstein Basalt (Anst)
Bahnhof, Station
108,4 Birresborn
Haltepunkt, Haltestelle
112,4 Mürlenbach
Bahnhof, Station
115,4 Densborn
Haltepunkt, Haltestelle
117,4 Usch/Zendscheid
Bahnhof, Station
121,4 St. Thomas
Tunnel
124,4 Dechen-Tunnel (181 m)
Bahnhof, Station
125,4 Kyllburg
Tunnel
125,7 Kyllburger Tunnel (218 m)
Tunnel
Wilsecker Tunnel (1268 m)
Bahnhof, Station
131,4 Bitburg-Erdorf
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Nims-Sauertalbahn nach Bitburg
Tunnel
133,3 Mettericher Tunnel (426 m)
Haltepunkt, Haltestelle
135,4 Hüttingen
Bahnhof, Station
139,2 Philippsheim
Tunnel
140,1 Philippsheimer Tunnel (268 m)
Tunnel
140,9 Friedrich-Wilhelm-Tunnel (333 m)
Bahnhof, Station
142,4 Speicher
Tunnel
142,7 Loskyller Tunnel (294 m)
Tunnel
143,9 Heinzkyller Tunnel (201 m)
Bahnhof, Station
145,4 Auw an der Kyll
   
148,9 Ittel (Kyll)
Tunnel
149,1 Kyller Tunnel (138 m)
Bahnhof, Station
152,2 Daufenbach
Bahnhof, Station
157,5 Kordel
   
159,7 Burg Ramstein
Tunnel
160,8 Kuckuckslay-Tunnel (450 m)
BSicon .svgBSicon ABZgxl+l.svgBSicon ABZq+lxr.svg
Moselstrecke von Koblenz
BSicon .svgBSicon BHF.svgBSicon STR.svg
163,5 Ehrang
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon DST.svg
Ehrang Gbf
BSicon .svgBSicon xABZlf.svgBSicon KRZul.svg
Moselstrecke nach Trier
BSicon .svgBSicon xABZrg.svgBSicon STRrf.svg
Biewer (Strw, ehem. Abzw)
Strecke – geradeaus
Trierer Weststrecke nach Igel

Die Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren–Ehrang (Eifelstrecke) ist eine nicht elektrifizierte Eisenbahnhauptstrecke in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von Hürth-Kalscheuren über Euskirchen und Gerolstein nach Trier-Ehrang bzw. ehemals bis Trier-West.

Die Strecke ist nördlich von Densborn überwiegend zweigleisig ausgebaut. Sie wird heute im Schienenpersonennahverkehr mit Durchbindung nach Köln Messe/Deutz einerseits und nach Trier Hauptbahnhof andererseits bedient.

Geschichte[Bearbeiten]

Eröffnungsdatum Streckenabschnitt
27. Juni 1865 Euskirchen–Mechernich
01. November 1867 Mechernich–Kall
19. Juni 1868 Kall–Sötenich
15. November 1870 Sötenich–Gerolstein
15. Juni 1871 Gerolstein–Trier West
Kaiserbahnhof Brühl-Kierberg (19. Jahrhundert)
Bahnhof Blankenheim (Wald)
Bahnhof Auw an der Kyll
Bahnhof Speicher

Im Jahre 1864 begann der Bau der Eifelbahn von Düren über Euskirchen und Gerolstein nach Trier. Am 1. Oktober 1875 wurde die Linke Rheinstrecke von Euskirchen aus in Kalscheuren angeschlossen. Zahlreiche Brücken und Tunnel dieser Strecke sowie u. a. die Bauten der Bahnhöfe Euskirchen, Weilerswist und des Kaiserbahnhofs Kierberg wurden von Hermann Schmalenbach ausgeführt.

Vor dem Ersten Weltkrieg plante die preußische Eisenbahnverwaltung, die Eifelstrecke als eine der ersten Bahnstrecken in Deutschland zu elektrifizieren. Doch scheiterte dies am Einspruch der Militärs, weil die Strecke zu nah an der französischen Grenze lag. Auch war eine Verbindung der Eifelstrecke mit der Strecke Bonn–Koblenz bei Sechtem geplant, die ebenfalls nie realisiert wurde (siehe auch Strategischer Bahndamm).

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die gesamte Strecke zweigleisig ausgebaut. Danach wurde das zweite Streckengleis auf Anordnung der französischen Besatzungsmacht im Südteil größtenteils abgebaut. Das Gleismaterial wurde nach Frankreich gebracht. Im Nordabschnitt (englische Zone) verblieb das zweite Gleis fast auf der ganzen Länge, während es im südlichen Bereich unterblieb, die Strecke wieder zweigleisig auszubauen. Der Raum des zweiten Gleises wurde an vielen Stellen anderen Nutzungen zugeführt, oft für einen Radweg parallel zur Bahn.

Güterverkehr[Bearbeiten]

Die Eifelstrecke ist bis heute nicht elektrifiziert. Auch die in den 1970er Jahren hierzu erneut geführte Diskussion scheiterte. Das führt dazu, dass Güterzüge vom Ruhrgebiet zur Saar bzw. weiter nach Lothringen den Umweg über Koblenz nehmen. Am 28. Dezember 2001 befuhr schließlich der letzte Güterzug der DB Cargo (heute DB Schenker Rail) die Eifelstrecke.

Der regionale Güterverkehr in der Eifel wurde anschließend von den nichtbundeseigenen Eisenbahnen EBM Cargo und VEB übernommen. DB Schenker Rail (damals Railion) befördert dabei die Güterzüge von Köln-Gremberg zunächst bis Euskirchen. Von dort aus wird die Fracht weiter verteilt. Während DB Schenker Rail die Bedienung von Derkum, Euskirchen und Meckenheim (Voreifelbahn) abwickelt, werden Gerolstein und Bitburg-Erdorf mit Übergabegüterzügen bedient. Zunächst war dafür die EBM Cargo in wirtschaftlicher Eigenverantwortung zuständig. Seit der Insolvenz der EBM Cargo ist die Vulkan-Eifel-Bahn (VEB) aus Gerolstein für die Übergabegüterzüge zuständig, größtes Transportgut ist dabei Langholz in Ganzzügen. Die Ladestraße in Blankenheim (Wald) wird dafür seit 2012 durch die VEB wieder regelmäßig bedient.

Seit Sommer 2013 erfolgt die Übergabe der Fracht an DB Schenker Rail nicht mehr in Euskirchen, sondern in Trier-Ehrang. Grund ist die Topografie der Eifelstrecke. Seit 2. Juli 2013 erfolgt die Bedienung des neu angelegten Gleisanschlusses in Birresborn, von wo aus Gleisbauschotter ebenfalls in Richtung Trier-Ehrang transportiert wird. [2]

Personenverkehr[Bearbeiten]

Im Personenfernverkehr wurde die Strecke von D-Zügen genutzt, die von Saarbrücken kommend abwechselnd von Trier über die Eifelbahn oder die Moselstrecke via Koblenz nach Köln verkehrten, oft darüber hinaus bis nach Münster (Westf). Nach Elektrifizierung der Moselstrecke 1974 zeigte sich eine deutliche Bevorzugung der Moselstrecke. Über die Eifelbahn verkehrten meistens nur noch Eilzüge. 1982 wurden diese wegen des Einsatzes von Schnellzugwagen zu zuschlagfreien D-Zügen mit vierstelliger Zugnummer aufgewertet.

Im Personennahverkehr wurde auf der Eifelbahn 1991 der Stundentakt eingeführt mit einer Verdichtung nördlich von Gerolstein bzw. Jünkerath. Ungefähr alle zwei Stunden fuhren zudem Eilzüge bzw. Regional-Express-Züge zwischen Köln und Trier. 1996 wurde die Strecke für bogenschnelle Fahrten ertüchtigt, um statt der RE-Züge Saarbrücken – Trier – Koblenz Neigezüge der Baureihe 611 über die Eifelbahn von Saarbrücken nach Köln zu führen. Technische Probleme mit den Fahrzeugen vereitelten dieses Projekt, so dass die RE-Züge von Saarbrücken weiterhin nach Koblenz verkehren mit Anschluss in Trier an Dieselzüge über die Eifelstrecke nach Köln. Eine Besonderheit ist, dass auch im Fahrplan 2011 aus vertraglichen Gründen noch ein Zugpaar (samstags Züge 12078 und 12083) mit einem Neigezug verkehrt, bei dem jedoch die Neigetechnik ausgeschaltet ist.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Bis in die 1970er Jahre beherrschten die Dampfloks der Baureihen 39 und 01 den Schnellzugverkehr, während im Güterverkehr alle preußischen Güterzuglokomotiven zum Einsatz kamen, in der Reichsbahn-Zeit auch die schweren 44er Loks. Sie wurden nach und nach durch Dampfloks der Baureihen 50 und 86 verdrängt. Hinzu kamen ab den 1950er Jahren im Personennahverkehr Loks der Baureihe 23.

Nachdem bis in die 1950er Jahre preußische Abteilwagen das Erscheinungsbild im Nahverkehr bestimmten, setzten sich danach drei- und vierachsige Umbauwagen durch. Mit einsetzender Verdieselung der Strecke waren Loks der DB-Baureihen 211 und 216 üblich. Zudem fuhren von 1964 bis 1980 Triebwagen des Typs 624 des Bahnbetriebswerks Trier die Strecke.

Die preußischen Abteilwagen wurden ab den 1970er Jahren von n-Wagen mit Bespannung durch Dieselloks der DB-Baureihe 215 abgelöst. Ab 2001 wurden die Loks durch die DB-Baureihe 218 ersetzt, die in verkehrsroter Lackierung neben den Diesel-Triebwagen der DB-Baureihe 644 bis 2009 das Bild der Regionalzüge auf der Eifelstrecke bestimmten. Einzelne Züge wurden in dieser Zeit mit Triebwagen der Baureihen 612 und 628 gefahren. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 sind auch die Einsätze der Baureihe 218 beendet. Stattdessen verkehren nun Triebwagen der Baureihe 628. Im Dezember 2011 endeten ebenfalls die Einsätze des VT 612. Ab Dezember 2013 sollten Triebwagen des Typs LINT 54 zum Einsatz kommen. Durch erhebliche Verzögerungen infolge zahlreicher Fertigungsmängel im Bereich der Software und der Zuverlässigkeit der Funktion der Trittstufen kann die Einführung stufenweise erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 erfolgen.[3]

Beim Schnellzugverkehr kamen die jeweils zeitgenössischen Wagen zum Einsatz. Von den Bauarten der DRG ging man schon sehr früh auf die DB-Standardwagen der UIC-Bauart über.

Bedienungsangebot[Bearbeiten]

Personenverkehr[Bearbeiten]

Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wurde die Eifelstrecke neu ausgeschrieben, seitdem wird der Personenverkehr ausschließlich von DB Regio NRW im Rahmen des vareo-Netzes[4] betrieben. Das Angebot wurde dabei neu geordnet.

Der RE 22 (Eifel-Express) verkehrt stündlich zwischen Köln und Trier, zwischen Gerolstein und Trier als RB 22, und hält zwischen Kall und Trier auf allen Unterwegsbahnhöfen. Die RB 24 (Eifel-Bahn) verdichtet zwischen Köln und Kall stündlich, in der Hauptverkehrszeit bis Gerolstein. Die Verstärker-Züge der bisherigen RB 83 (Eifel-Bahn) (Jünkerath –) Gerolstein – Trier verkehren ebenfalls als RB 24.

Als schnelle Züge verbleiben noch drei sogenannten Sprinter-Züge der Linie RE 12 (Eifel-Mosel-Express) Köln – Euskirchen – Gerolstein – Trier, so dass sich die Fahrtzeit im Durchschnitt verlängert. Allerdings gibt es mehr Fahrten zwischen Köln und Euskirchen in der Hauptverkehrszeit und zusätzliche Früh- und Spätfahrten vor allem bis und von Köln.[5]

Zum Einsatz sollen Dieseltriebzüge des Typs Alstom Coradia LINT kommen.[6] Da diese Züge noch nicht einsatzbereit sind, wird bis voraussichtlich bis Herbst 2014 nach einem Ersatzkonzept mit den Baureihen 628, 643 und 644 gefahren, bei dem an manchen Tagen nicht alle Unterwegsbahnhöfe bedient werden. Die Sprinter-Züge verkehren nur an Wochenenden.[7]

Tarif[Bearbeiten]

Für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr auf der Eifelbahn gilt von Köln bis Gerolstein der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und für Pauschaltickets der NRW-Tarif sowie von Jünkerath bis Trier der Tarif des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT), zwischen Jünkerath und Gerolstein gelten also beide Verbundtarife.

Ausbau[Bearbeiten]

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat den zweigleisigen Ausbau der Strecke und die gleichzeitige Elektrifizierung für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet.[8]

Denkmalschutz[Bearbeiten]

In Rheinland-Pfalz stehen Teile der Eifelstrecke als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.

Im Stadtgebiet von Trier ist der Bahnhof Ehrang einschließlich der Nebengebäude und des Wasserturms als Kulturdenkmal ausgewiesen,[9] im Landkreis Trier-Saarburg stehen der Bahnhof und die Eisenbahnersiedlung in Kordel unter Denkmalschutz.[10] Geschützt sind im Eifelkreis Bitburg-Prüm unter anderem die Bahnhöfe Auw an der Kyll, Bitburg-Erdorf, Kyllburg, Philippsheim und Speicher, der Dechentunnel, der Friedrich-Wilhelm-Tunnel, der Kyllburger Tunnel, der Kyller Tunnel, der Loskyller Tunnel, der Mettericher Tunnel, der Philippsheimer Tunnel und der Wilsecker Tunnel jeweils mit ihrem Nord- und Südportal, das Südportal des Heinzkyller Tunnels, das Stellwerk zwischen Streckenkilometer 132 und 133 und die Bahnwärterhauser in Auw an der Kyll und Philippsheim, gegenüber von Wellkyll, beim Nordportal des Loskyller Tunnels und beim Nordportal des Wilsecker Tunnels.[11] Geschützte Objekte im benachbarten Landkreis Vulkaneifel sind das Bahnbetriebswerk Gerolstein, die Bahnhöfe in Densborn, Gerolstein, Jünkerath, Oberbettingen-Hillesheim und Stadtkyll und das Stellwerk Lf in Lissendorf.[12]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eisenbahnclub Rhein-Sieg e. V. (Hrsg.): Eifelhauptbahn Köln – Trier. Eisenbahnclub Rhein-Sieg e.V., Siegburg 1996 (Schriftenreihe Schienenverkehr Rhein-Sieg 9, ZDB-ID 1360744-3).
  • Udo Kandler: Die Eifelbahn Köln – Trier und ihre Nebenstrecken. Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck 1990 (Eisenbahn-Journal. Sonderausgabe II/90, ISSN 0720-051X).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eifelbahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.
  2. Mitteilung der VEB vom 8. Juli 2013
  3. Kölner Dieselnetz: Neue Züge kommen in der zweiten Jahreshälfte zum Einsatz. Hersteller Alstom arbeitet mit Hochdruck daran, Mängel zu beheben. Verkehrsverbund Rhein-Sieg, abgerufen am 2. Mai 2014.
  4. www.bahn.de/vareo
  5. DB Regio Rheinland wird neuer Betreiber des Kölner Dieselnetzes
  6. Pressemitteilung ÖPNV Eifelregion
  7. Bahn-Report 3/2014, S. 52ff.
  8. Bundesverkehrswegeplan 2015
  9. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Trier (PDF; 1,2 MB). Koblenz 2010.
  10. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Trier-Saarburg (PDF; 1,3 MB). Koblenz 2010.
  11. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Eifelkreis Bitburg-Prüm (PDF; 1,3 MB). Koblenz 2010.
  12. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Vulkaneifel (PDF; 1,0 MB). Koblenz 2010.