Eigeltingen
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Konstanz | |
| Höhe: | 483 m ü. NN | |
| Fläche: | 59,30 km² | |
| Einwohner: | 3563 (31. Dez. 2006)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 60 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78253 (alt: 7706) | |
| Vorwahl: | 07774 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 021 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Krumme Straße 1 78253 Eigeltingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alois Fritschi | |
Eigeltingen ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Eigeltingen liegt im Hegau, etwa 15 Kilometer nordwestlich vom Bodensee.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Norden an Emmingen-Liptingen im Landkreis Tuttlingen, im Osten an Mühlingen und die Stadt Stockach, im Süden an Orsingen-Nenzingen und die Stadt Aach und im Westen an die Stadt Engen.
[Bearbeiten] Gliederung
Die Gemeinde besteht neben dem namengebenden Eigeltingen aus den Ortsteilen Heudorf im Hegau, Homberg, Honstetten, Eckartsbrunn, Münchhöf, Reute im Hegau und Rorgenwies.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Name Eigeltingen geht auf einen Sippenführer namens „Aigold“ zurück, der sich im 3. oder 4. Jahrhundert hier niederließ.
Eigeltingen wurde im Jahre 764 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen erstmals erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten geistliche und weltliche Herrschaften häufig, bis der Ort 1806 zu Württemberg und 1810 endlich zum Großherzogtum Baden kam. Dort gehörte der Ort, wie auch die später eingemeindeten Ortsteile, lange zum Landkreis Stockach, bevor er bei der Kreisreform 1973 zum Landkreis Konstanz kam.
[Bearbeiten] Religionen
Eigeltingen ist von jeher überwiegend römisch-katholisch geprägt. So gibt es auch heute noch im Hauptort und in Honstetten ein katholisches Pfarramt. Für evangelische Christen ist die Gemeinde in Steißlingen zuständig.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- 1973: Reute im Hegau
- 1974: Honstetten, Eckartsbrunn
- 1975: Münchhöf-Homberg
- 1977: Heudorf im Hegau, Rorgenwies
Wappen der Ortsteile
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1961: 1.105
- 1970: 1.367
- 1987: 2.834
- 2006: 3.489
[Bearbeiten] Ortsteile
[Bearbeiten] Heudorf im Hegau
Heudorf wurde erstmals 1173 urkundlich erwähnt. 1665 kommt der Ort mit der Landgrafschaft Nellenburg an Vorderösterreich. Im Zuge der Mediatisierung fällt die Gemeinde dann 1806 zunächst an das Königreich Württemberg, vier Jahre später an das Großherzogtum Baden.
[Bearbeiten] Honstetten
Der Ortsteil Honstetten wurde bereits im Jahre 700 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit der älteste Teil der Gemeinde. Der Ortsteil ist geprägt durch seine vielen Vereine, wie den Musikverein, den Rasensportverein Honstetten, die Freiwillige Feuerwehr, den Kirchenchor, die Frauengemeinschaft, die Jugendgruppe, den Narrenverein Wasserburger Talgeister und die Guggenmusik Schtäggenäschter. In der Nähe des Dorfes befinden sich die Überreste der Tudoburg, der Stammburg der ehemaligen Ortsherren. Im Ortskern ist der Speicher (Spiecher) als mittelalterlicher Wehr- und Wohnturm erhalten.
Im Ortsgebiet von Honstetten befinden sich die Ruinen Tudoburg Honstetten und Wasserburg Honstetten.
Eckartsbrunn, rund zwei Kilometer von Honstetten entfernt, ist ein Weiler, der zu Honstetten gehört. Im Zuge von Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier römische Reste einer Siedlung gefunden. Die Römer suchten sich hierbei einen Fleck mit Fernsicht aus: Neben dem Bodensee, dem Bodanrück und dem Untersee hat man westlich auch einen guten Blick auf die Hegauberge. Die Kirche (Kapelle), die Kosmas und Damian geweiht ist, war bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts eine Wallfahrtskirche und Treffpunkt für Ärzte und Apotheker.
[Bearbeiten] Münchhöf-Homberg
Homberg wurde 1202 erstmals urkundlich erwähnt.
[Bearbeiten] Reute
Reute im Hegau wurde 1101 erstmals urkundlich erwähnt. Es hat 198 Einwohner. In den 1990er Jahren wurde im Rahmen einer Luftbildprospektion der Burgstall der Burg Reute im Hegau entdeckt.
[Bearbeiten] Rorgenwies
Rorgenwies wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1862 gehörte es zu Heudorf, erst dann wurde der Ort für 115 Jahre eine selbständige Gemeinde.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
- 1957-1975: Johann Wissler
- 1975-1977: Bruno Braun (Amtsverweser)
- 1977-1993: Werner Bart
- 1993-1999: Armin Müller
- 1999-2008: Ralf Bendl
- seit 2008: Alois Fritschi
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
Die Gemeinde verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Außerdem gibt es drei römisch-katholische Kindergärten.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Im Kernort ist das Hegi-Schloss, das Pankratz von Stoffeln 1543 erbaute, sehenswert. Im Ortsteil Münchhöf-Homberg liegt das Schloss Münchhöf, dass ursprünglich zur Reichsabtei Salem gehörte. Das Schloss Langenstein mit eim Golfplatz liegt in unmittelbarer Nähe.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Siegfried Kauder (* 1950), deutscher Politiker (CDU), MdB
- Mike Gommeringer, Schlagzeuger der Rockband Reamonn
[Bearbeiten] Weblinks
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