Eigengruppe

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Die Eigengruppe oder auch (engl.) Ingroup ist eine soziale Gruppe, zu der sich der Einzelne zugehörig fühlt und mit der er sich identifiziert. Der Kontrastbegriff zur Eigengruppe ist die Fremdgruppe (engl. Outgroup).

Die Unterscheidung in Eigen- und Fremdgruppe kann aufgrund biologischer (Geschlecht, Alter, Ethnie, Sexualität) oder historischer (Staatsangehörigkeit, Kultur, Religion) Merkmale erfolgen. Wie Tajfels Minimalgruppen-Forschung zeigt, können jedoch auch völlig willkürliche Unterscheidungsmerkmale binnen Minuten zu Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung gegen die Fremdgruppe führen.

Um das Selbstwert-Gefühl zu steigern und Kognitive Dissonanz abzubauen, werden positive Eigenschaften der Eigengruppe überbetont, negative heruntergespielt. Die Zugehörigkeit zur Eigengruppe führt zu einem Wir-Gefühl, also Vertrautheit, Sympathie und Kooperationsbereitschaft der einzelnen Gruppenmitglieder. Durch das starke Gefühl von Zusammengehörigkeit und Loyalität grenzt sich die Gruppe auch „Anderen“ gegenüber ab. Neue Gruppenmitglieder werden nicht leichthin aufgenommen, bzw. akzeptiert, und es entwickelt sich unter Umständen eine Konkurrenz zu anderen Eigengruppen.

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