Eike Christian Hirsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eike Christian Hirsch (* 6. April 1937 in Bilthoven, Niederlande) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Eike Christian Hirsch studierte Theologie und Philosophie in Göttingen, Heidelberg und Basel, in Basel insbesondere bei Karl Barth, der ihn sehr prägte. Er promovierte in Heidelberg über Kants Äußerungen zur christlichen Religion. Bis 1996 war er Leiter der Redaktion Religion und Gesellschaft im Hörfunk des NDR.

Als Hörfunk-Autor galt sein besonderes Interesse der Auseinandersetzung des christlichen Glaubens mit den Naturwissenschaften und dem Atheismus. Populär wurde Eike Christian Hirsch 1975, als der „Stern“ begann, seine Sprachglossen „Deutsch für Besserwisser“ zu veröffentlichen. Sie verbinden Sprachbeobachtung mit Witz und Satire und prägten so einen neuen Stil des Infotainments. In den 1980ern war Hirsch Moderator der Fernseh-Talkshow III nach 9 von Radio Bremen. Als freier Autor hat er Bücher zu Glaubensfragen und zur deutschen Sprache verfasst sowie eine Biographie über Leibniz (Der berühmte Herr Leibniz, 2000). Für seine Buchveröffentlichungen wurde Hirsch mehrfach ausgezeichnet.

1992 erhielt er den Niedersächsischen Staatspreis für Publizistik [1], 1986 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor für seine Deutung des Komischen in Der Witzableiter oder die Schule des Lachens.[2] und 2006 den Kurt-Morawietz-Literaturpreis.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Niedersächsische Staatspreis
  2. Eike Christian Hirsch - Preisträger 1986, Stiftung Brückner-Kühner