Eilenriedestadion

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Eilenriedestadion
Tribüne
Daten
Ort DeutschlandDeutschland Hannover, Deutschland
Koordinaten 52° 22′ 35,7″ N, 9° 46′ 22,4″ O52.3765888888899.7729Koordinaten: 52° 22′ 35,7″ N, 9° 46′ 22,4″ O
Eigentümer Hannover 96 GmbH & Co. KGaA
Eröffnung 1922
Renovierungen 2005
Oberfläche Naturrasen
Kapazität 18.000
Verein(e)

Hannover 96

Eingang des Eilenriede-Stadions

Das Eilenriedestadion ist ein Fußballstadion in Hannover. Es ist die Spielstätte der Jugendmannschaften des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, gelegen am Rande des Stadtwaldes Eilenriede.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Stadion besteht aus einer überdachten Tribüne, auf der ca. 500 Zuschauer Platz finden. In dieser Tribüne sind auch die Umkleidekabinen sowie Sanitärräume untergebracht. Auf der Gegentribüne existieren noch einmal ca. 500 Sitzplätze in Form von Bänken. Ansonsten besteht das Stadion aus flachen Rängen, auf denen sich ausschließlich Stehplätze befinden. Die Zuschauerzahl von ca. 18.000 kann nur sehr grob geschätzt werden, da die Stehränge die heutigen Sicherheitsauflagen bei weitem nicht erfüllen würden. Meistens sind nur die Sitzplätze auf der Haupttribüne sowie die gegenüberliegenden Sitzbänke in Benutzung.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Eilenriedestadion wurde 1921 unter dem Namen „Stadion der Stadt Hannover“ erbaut. Eine der Säulen am Eingang wurde beschriftet mit: „Hindenburg Kampfbahn der Stadt Hannover, erbaut 1921“. 25.000 Zuschauer fasste das Stadion zu dieser Zeit. 1934 wurde es in Hindenburg-Kampfbahn umbenannt, nach dem Zweiten Weltkrieg hieß es kurzzeitig wieder „Stadion der Stadt Hannover“, bis es seinen heutigen Namen bekam.

1931 und 1937 wurden in diesem Stadion Fußball-Länderspiele abgehalten, gegen Dänemark (4:2) und Belgien (1:0), außerdem war es bei einzelnen Spielen Ausweichstadion von Hannover 96 für die unweit gelegene (alte) Radrennbahn, die 1958 abgerissen wurde. Im Eilenriedestadion hat Hannover 96 also nicht regelmäßig gespielt. Das Eilenriedestadion wurde auch als Ausweichspielstätte für die Profis genutzt, z.B. 1974 unter anderem gegen Kaiserslautern, als das Niedersachsenstadion für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 umgebaut wurde.

Nachdem das Eilenriedestadion ab 1956 offizielles Domizil des Vereins war, zog Hannover 96 1959 ins damalige Niedersachsenstadion um. Die Jugendmannschaften spielen heute weiterhin im Eilenriedestadion. Seit 2008 spielte die Zweite Mannschaft von Hannover 96 in der AWD-Arena, da das Eilenriedestadion vom DFB nicht mehr für die Fußball-Regionalliga zugelassen ist. Inzwischen ist die zweite Mannschaft von Hannover 96 in das sehr kleine, jedoch für die Regionalliga zugelassene Beekestadion umgezogen, das Heimspielstätte des Stadtteilclubs Sportfreunde Ricklingen ist.

Im Jahr 2005 wurde das Stadion teilweise saniert und diente als Trainingsstätte während des Konföderationen-Pokal 2005. Hinter einem der Tore befindet sich ein Fußball-Kleinfeld aus Kunstrasen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]