Eilvese

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Eilvese
Stadt Neustadt
Wappen von Eilvese
Koordinaten: 52° 33′ N, 9° 25′ O52.5463888888899.414722222222250Koordinaten: 52° 32′ 47″ N, 9° 24′ 53″ O
Höhe: 50–91 m ü. NN
Fläche: 16,59 km²dep1
Einwohner: 1.603 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31535
Vorwahl: 05034

Eilvese ist ein Stadtteil von Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Eilvese liegt im Nordostteil des Naturparks Steinhuder Meer zwischen dem Grinderwald im Westen und dem Toten Moor im Süden. Die höchsten Erhebungen nahe dem Dorf sind mit 91 m ü. NN die im Grinderwald befindlichen Eckberge.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung ist unter dem Namen elyvessen für das Jahr 1215 belegt.[1] 1281 wurde Eilvese, das damals Eyluessen hieß, im Calenberger Urkundenbuch V. erwähnt. Kaiser Konrad II. erwähnte jedoch schon 1033 in einer Eigentumsurkunde das Drubbel Helingaburstalla (Heiligenborstel), welches in der Gemarkung von Eilvese lag. Möglicherweise bestand zu dieser Zeit weiter östlich schon ein Alt-Eilvese.

1376 wurde die Brandschatzung Eilveses im Zuge des Lüneburger Erbfolgekrieges folgendermaßen urkundlich erwähnt: "..dat dorp to eyluessen geschinnet und gebrandt ward..".

Südlich von Eilvese und der heutigen B 6 wurde nach zweijähriger Bauzeit 1913 im Toten Moor der 260 m hohe Überseesender Eilvese, auch „Funkenturm“ genannt, fertiggestellt. Er war seinerzeit das höchste deutsche Bauwerk. Zu diesem Ereignis reiste Kaiser Wilhelm II nach Neustadt und Eilvese an. Die Station sendete letztmalig am 15. April 1929 und wurde 1931 abgerissen.

Eilvese war bis zum 1. März 1974 eine eigenständige Gemeinde, die jedoch im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform nach Neustadt am Rübenberge eingemeindet wurde.

[Bearbeiten] Sagen

Es existieren einige Sagen über die Region um Eilvese. Die bekannteste ist die von den Elf am See. Sie erzählt von der Gründung eines elf Hütten Dorfes am Ufern des Steinhuder Meers. Das von Fischern gegründete Dorf "Eilf am See" soll nach der Sage von H.W. Ottens Namensstifter des heutigen Stadtteils Eilvese sein.

[Bearbeiten] Ereignisse

Am 10. November 2009 nahm sich der Fußball-Torwart Robert Enke in Eilvese durch Schienensuizid das Leben.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Ehlich, Hans: Bauern Bürger brennende Dörfer, Nr. 4 der Calenberger Blätter, Wunstorf: Oppermann Verlag, S. 130
  • Eilveser Dorfchronik, Dorfchronik Eilvese e.V.
  • Kalenderbuch "Der Schütting", Heinrich Wilhelm Ottens

[Bearbeiten] Weblinks

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