Eimeldingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eimeldingen
Eimeldingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eimeldingen hervorgehoben
47.6305555555567.5947222222222269Koordinaten: 47° 38′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Höhe: 269 m ü. NHN
Fläche: 3,55 km²
Einwohner: 2424 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 683 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79591
Vorwahl: 07621
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 1
79591 Eimeldingen
Webpräsenz: www.eimeldingen.de
Bürgermeister: Manfred Merstetter (parteilos)
Lage der Gemeinde Eimeldingen im Landkreis Lörrach
Frankreich Schweiz Landkreis Waldshut Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Aitern Bad Bellingen Binzen Böllen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Fischingen (Baden) Fröhnd Grenzach-Wyhlen Zell im Wiesental Häg-Ehrsberg Hasel (Baden) Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kleines Wiesental Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden (Baden) Rümmingen Rümmingen Schallbach Schliengen Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönenberg (Schwarzwald) Schopfheim Schwörstadt Steinen (Baden) Todtnau Tunau Utzenfeld Weil am Rhein Wembach Wembach Wembach Wieden (Schwarzwald) Wittlingen Wittlingen Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im WiesentalKarte
Über dieses Bild

Eimeldingen ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Eimeldingen gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften. Der Ort ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Eimeldingen liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, etwa zwei Kilometer von der französischen und etwa acht Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Efringen-Kirchen und Fischingen, im Osten an Binzen und im Süden an die Stadt Weil am Rhein.

Die nächstgrößeren Orte sind neben Weil am Rhein Lörrach und Basel.

Geschichte[Bearbeiten]

Eimeldingen wurde 767 als „Agimotingas“ erstmals urkundlich erwähnt.

Religionen[Bearbeiten]

Seit der Reformation ist Eimeldingen evangelisch geprägt. Auch heute gibt es lediglich evangelische Kirchengemeinden im Ort. Die wenigen katholischen Gläubigen werden von Weil am Rhein aus betreut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 2000: 2151
  • 2005: 2285
  • 2011: 2439

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal mit Sitz in Binzen an.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 46,2 % (- 3,7) zu folgendem Ergebnis:[2]

Partei / Liste Stimmenanteil +/- Sitze +/-
Freie Wähler 50,6 % - 8,6 5 - 1
SPD / Unabhängige 49,4 % + 8,6 5 + 1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 30. November 2008 wurde der Schluchseer Bürgermeister Manfred Merstetter mit 52,36 Prozent der abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister von Eimeldingen gewählt. Er löste Hansjörg Rupp ab, der nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit in den Ruhestand trat und nicht mehr kandidierte.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In gespaltenem Schild vorne in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in geteiltem Feld oben in blau eine goldene Garbe, unten in silber eine grüne Weintraube.

Die gold-rote vordere Hälfte verweist auf die Zugehörigkeit zu Baden, die Garbe auf den Getreideanbau und die Rebe auf den Weinbau, beide bedeutende Wirtschaftszweige im Ort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die ältesten Teil der Evangelischen Kirche Eimeldingen stammen von 1450; ihre Ursprünge lassen sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist mit der Anschlussstelle Eimeldingen der Bundesautobahn 98 (Weil am RheinStockach) gut an das Fernstraßennetz angeschlossen. Durch den Ort führt außerdem die Bundesstraße 3 (BuxtehudeWeil am Rhein). Der Haltepunkt Eimeldingen liegt an der Rheintalbahn (MannheimOffenburgBasel).

In Eimeldingen gibt es zudem drei Bushaltestellen, die regelmäßig von Bussen des Regio Verkehrsverbund Lörrach angefahren werden.

Bildung[Bearbeiten]

Eimeldingen verfügt über eine eigene Grundschule und je einen kommunalen und evangelischen Kindergarten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 2009
  3. Stellenausschreibung der Gemeinde Eimeldingen (PDF; 36 kB), abgerufen am 26. August 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eimeldingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien