Ein Hauch von Nerz

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Filmdaten
Deutscher Titel Ein Hauch von Nerz
Originaltitel That Touch of Mink
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1962
Stab
Regie Delbert Mann
Drehbuch Stanley Shapiro
Nate Monaster
Produktion Martin Melcher
Stanley Shapiro
Musik George Duning
Kamera Russell Metty
Schnitt Ted J. Kent
Besetzung

Ein Hauch von Nerz ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Delbert Mann aus dem Jahr 1962 mit den Hauptdarstellern Doris Day und Cary Grant.

Handlung[Bearbeiten]

Cathy Timberlake befindet sich gerade auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch, um ihrer Arbeitslosigkeit endlich ein Ende zu bereiten, als der Rolls-Royce des reichen und egozentrischen Geschäftsmannes Philip Shayne durch eine Pfütze fährt, sie mit Schmutzwasser bespritzt und ihren Mantel ruiniert.

Sie geht in ein Automatenrestaurant, um sich bei ihrer Freundin und Wohnpartnerin Connie, die dort arbeitet, zu beschweren. Der Rüpel, der einfach weiterfährt, ist ein wohlhabender, gutaussehender Junggeselle, der Cathy als Wiedergutmachung einen Job als Sekretärin anbietet. Sie akzeptiert den Vorschlag, ihn auf seiner nächsten Geschäftsreise zu begleiten... Doch die endet in einem Fiasko.

Kaum auf den Bermudas gelandet, wird Cathy von Wahnvorstellungen heimgesucht, dass jeder Hotelgast und jeder Einheimische sieht, dass sie und Philip Shayne nicht verheiratet sind. Vor soviel Aufregung bekommt Cathy im Gesicht einen Ausschlag. Der herbeigerufene Arzt diagnostiziert den Ausschlag als etwas, das eigentlich nur Jungverheirateten widerfährt.

Am nächsten Tag fliegen sie wieder nach Hause, beide ziemlich betreten, was vor allem Roger, dem Finanzberater von Shayne, gefällt, der schon lange mit Philip in einer Hass-Liebe zusammenarbeitet und das reinste Nervenbündel ist. Doch Cathy kann an niemand anderen als Philip mehr denken, und fliegt kurzerhand zurück auf die Bermudas, von wo sie Philip anruft, damit er auch kommt, um es noch einmal zu versuchen.

Cathy ist so nervös, dass sie eine ganze Flasche Whisky trinkt, und, als Philip ankommt, stockbetrunken vom Balkon fällt. Auch diese Reise geht somit in die Hose. Roger geht ganz schadenfreudig wieder zu seinem Psychiater, Dr. Gruber, erzählt ihm aber dummerweise die ganze Geschichte in der Ich-Form, aus der Sicht von Cathy. So denkt der Psychiater, Roger sei homosexuell.

Wieder Zuhause bei ihrer Freundin Connie, beschließt die, Cathy nach Hause nach Upper Sandusky zu ihrer Familie zu schicken, um sich zu entspannen. Doch Cathy weigert sich, und starrt tagelang trübsinnig vor sich hin. Da bekommt sie ein Job-Angebot in einer Bank, doch als sie erfährt, dass ihr Philip Shayne diese Arbeit besorgt hatte, richtet sie dort ein unglaubliches Chaos an und rennt weg.

Philip, der schon lange unbewusst in Cathy verliebt ist, schickt Roger zu ihr nach Hause. Roger wird zwar empfangen, aber von Conny und der Haushälterin, mit Besen, Vasen und einem Hund traktiert. Er versucht sein Glück ein zweites Mal und ist nach der Aufklärung wegen der Verwechslung mit Philip erfolgreich. Zusammen hecken sie einen Plan aus, wie sie Philip überlisten können.

Cathy geht mit Beasley, einem abscheulichen Typ aus dem Arbeitsamt, aus, der schon lange ein Auge auf sie geworfen hat, in der Hoffnung, Philip werde ihr nachfahren. Sie geht bei jeder Tankstelle auf die Toilette, nur um Zeit zu schinden. Währenddessen geht Roger zurück zu Philip, der gerade in der Sauna schmort, und erzählt ihm, wohin und mit wem Cathy ausgeht. Da rennt Philip, nur mit einem Handtuch bekleidet, zum nächsten Taxi und folgt ihr.

Im Motel stört zuerst er, dann Roger versehentlich das falsche Pärchen, als er Cathy findet und nicht wieder hergibt.

Die Hochzeitsreise führt sie wieder einmal auf die Bermudas. Philip aber bekommt, nun verheiratet, vor Nervosität denselben Ausschlag, wie ihn Cathy auch unverheiratet hatte. Ein Jahr später gehen Cathy und Philip Shayne mit ihrem Baby und Roger spazieren, als Dr. Gruber nach einem langen Erholungsaufenthalt wieder auftaucht, und als er den Sekretär mit dem Baby sieht, verfällt er vor Schreck wieder seinen Wahnvorstellungen.

Kritiken[Bearbeiten]

„Nach "Bettgeflüster" und "Ein Pyjama für zwei" die dritte Variation eines Erfolgsrezeptes mit Doris Day: ein heiter-komödiantisches, bei aller Koketterie stets sauberes Spiel mit der Frivolität. Seinen eigentlichen Witz bezieht der Film aus der ins Bizarre übersteigerten Nebenhandlung, die die Liebesgeschichte bricht und aufs köstlichste karikiert.“

Lexikon des internationalen Films

Gastauftritt[Bearbeiten]

Einen Gastauftritt hatten einige Spieler der New York Yankees: Mickey Mantle, Roger Maris und Yogi Berra.

Die Szene bei American Express enthält Product-Placement für Univac.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]