Einbettungssatz von Whitney

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Der Einbettungssatz von Whitney ist ein grundlegendes Theorem in der Differentialgeometrie. Er wurde 1936 vom amerikanischen Mathematiker Hassler Whitney bewiesen. Der Satz besagt, dass jede n-dimensionale differenzierbare Mannigfaltigkeit eine injektive Immersion in \R^{2n} besitzt. Falls die Mannigfaltigkeit kompakt ist, besitzt sie sogar eine abgeschlossene Einbettung in \R^{2n}.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erläuterungen

Die Kernaussage dieses Satzes ist also, dass es eigentlich nur Mannigfaltigkeiten im Euklidischen Raum gibt.

Eine Einbettung einer Mannigfaltigkeit M in eine andere N ist eine injektive Abbildung f\colon M\to N, deren Differential df ebenfalls injektiv ist. Anschaulich gesprochen ergibt eine Einbettung in den euklidischen Raum \R^n eine Fläche, die sich nirgends durchdringt oder berührt.

[Bearbeiten] Beispiel

Ein Beispiel ist die Klein’sche Flasche, eine zweidimensionale Mannigfaltigkeit, die sich nicht ohne sich selbst zu schneiden in den dreidimensionalen Raum einbetten lässt, wohl aber in den vierdimensionalen \R^4.

Das Beispiel der Einbettung des Torus in den dreidimensionalen Raum zeigt, dass die Dimension 2n nicht immer die kleinste Dimension ist, für die eine Einbettung existiert; manchmal genügt auch eine niedrigere Dimension. Aber das Resultat von Whitney ist scharf in dem Sinn, dass es für jedes n = 2k eine n-dimensionale Mannigfaltigkeit gibt, die in den 2n-dimensionalen Raum, aber nicht in den (2n − 1)-dimensionalen Raum eingebettet werden kann.

[Bearbeiten] Literatur

  • John M. Lee: Introduction to Smooth Manifolds (= Graduate Texts in Mathematics 218). Springer-Verlag, New York NY u. a. 2002, ISBN 0-387-95448-1.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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