Eine Farm in Montana

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Filmdaten
Deutscher Titel Eine Farm in Montana
Originaltitel Comes a Horseman
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Alan J. Pakula
Drehbuch Dennis Lynton Clark
Produktion Robert Chartoff
Gene Kirkwood
Dan Paulson
Irwin Winkler
Musik Michael Small
Kamera Gordon Willis
Schnitt Marion Rothman
Besetzung

Eine Farm in Montana (Alternativtitel: Aufstand der Aufrechten; Originaltitel: Comes a Horseman) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Alan J. Pakula aus dem Jahr 1978.

Handlung[Bearbeiten]

Ella Connors, eine Witwe, erbt in den 1940er Jahren eine in Montana befindliche Farm. Sie will die Farm selbst betreiben. Der Unternehmer Jacob Ewing, ein Verwandter von ihr, mit dem sie einst eine Liebesbeziehung verband, will ihr diese Farm im Auftrag einer Ölgesellschaft wegnehmen. Ihr Nachbar Frank Athearn, der im Zweiten Weltkrieg in Italien kämpfte, unterstützt Connors. Athearn und Connors kommen sich dabei auch persönlich näher.

Zum Ende werden Athearn und Connors von Ewing und dessen Leuten überfallen. Sie werden in einer Kammer des Wohnhauses der Farm eingeschlossen, das angezündet wird. Athearn und Connors befreien sich; im Kampf danach wird Ewing schwer verletzt. Sein Fuß bleibt im Steigbügel stecken, so dass Ewing von dem weggaloppierenden Pferd vermutlich zu Tode geschleift wird.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Londoner Zeitschrift TimeOut schrieb, der Film sei „fehlgeschlagen“ (“misfit”). Die Interessenkonflikte seien zu präzise gezeigt als dies im Genre üblich sei. Visuell sei der Film „ausgezeichnet“ (“superb”).[1]

Rotten Tomatoes schrieb, dass die Aufnahmen der Landschaft der Wet Mountain Valley in Colorado „atemberaubend“ seien. Gelobt wurde ebenfalls die Darstellung von Richard Farnsworth.[2]

Phil Hardy merkt an, der Film habe „trotz der Zelebrierung der weiten, offenen Landschaft“ vom vermittelten Gefühl her viel gemeinsam mit Pakulas früheren Filmen Zeuge einer Verschwörung und Die Unbestechlichen. Geschichte und Atmosphäre seien „mit ihrem Gefühl des Unbehagens entschieden modern“ doch die Protagonisten seien alle vergangenheitsorientiert. Der Film sei eine „Hommage an den alten Westen“ und Willis´ Kameraarbeit „herrlich“.[3]

Das Lexikon des internationalen Films befand, der Film sei „ein vielschichtiger Western, der traditionelle Motive mit modernen Elementen verbindet; in wuchtigen, statischen Bildern erzählt“.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Richard Farnsworth wurde im Jahr 1979 als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Er gewann 1978 den National Board of Review Award und 1979 den National Society of Film Critics Award.

Jane Fonda gewann 1978 den Los Angeles Film Critics Association Award. Das Drehbuch von Dennis Lynton Clark gewann 1979 den Spur Award der Western Writers of America.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Arizona und in Colorado gedreht.[5] Der Stuntman Jim Sheppard starb in der Szene, in der er hinter dem Pferd weggeschleift wurde, weil er mit dem Kopf gegen einen Zaun prallte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.timeout.com
  2. www.rottentomatoes.com
  3. Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press, Minneapolis 1984, ISBN 0-8300-0405-X, S. 353.
  4. Eine Farm in Montana im Lexikon des Internationalen Films
  5. Filming locations für Comes a Horseman