Eine wüste Bescherung

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Filmdaten
Deutscher Titel Eine wüste Bescherung
Originaltitel I’ll Be Home for Christmas
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 83 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
Stab
Regie Arlene Sanford
Drehbuch Harris Goldberg,
Tom Nursall
Produktion Robin French,
David Hoberman,
Tracey Trench
Musik John Debney
Kamera Hiro Narita
Schnitt Anita Brandt-Burgoyne
Besetzung

Eine wüste Bescherung (Originaltitel: I’ll Be Home for Christmas) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Arlene Sanford aus dem Jahr 1998. Produziert wurde sie für Walt Disney Pictures.

Handlung[Bearbeiten]

Jake Wilkinson studiert an der Palisades University in Kalifornien und hat seit dem Tod seiner Mutter kein Weihnachtsfest mehr zuhause in New York City verbracht, was auch an seiner neuen Stiefmutter liegt, zu der er keine gute Beziehung hat. Sein Vater möchte dieses Jahr aber endlich wieder gemeinsam feiern und verspricht Jake einen Porsche, wenn er bis zum Weihnachtsabend um 18 Uhr daheim ist.

Also beschließt Jake gemeinsam mit seiner Freundin Allie, die ebenfalls in New York lebt, die Heimreise anzutreten. Doch dabei kommen ihm seine Mitschüler in die Quere. Als Rache für eine verpatzte Klausur, bei denen Jake ihnen die richtigen Lösungen liefern sollte, dies aber nicht schaffte, entführen sie ihn und setzen ihn als Weihnachtsmann verkleidet in der Wüste von Arizona aus.

Nun beginnt für Jake eine abenteuerliche Reise quer durch die Vereinigten Staaten. Zuerst wird er von einem Auto mitgenommen, dann von einem Lieferwagen, der ihn fast überfahren hätte und vollbeladen mit gestohlener Ware ist, schließlich von einem Polizeiwagen und dann fährt er im Bus weiter. Auf seiner Reise trifft er immer wieder auf seinen Mitschüler und Nebenbuhler Eddie, der im Auto gemeinsam mit Allie ebenfalls nach New York unterwegs ist.

Mit viel Glück schafft es Jake doch noch rechtzeitig nach Hause und steht kurz vor 18 Uhr mit Allie gemeinsam vor seinem Haus. Er wartet aber absichtlich bis nach 18 Uhr und geht erst dann zur Tür. Sein Vater ist sehr glücklich, dass er es doch noch geschafft hat und will ihm den Porsche trotzdem schenken. Doch Jake antwortet, dass er noch einige Weihnachten mehr mit seiner Familie verbringen sollte, bis das Auto ihm gehört.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Kalifornien, in Britisch-Kolumbien und in Alberta, Kanada, gedreht.[1] Er spielte in den Kinos der USA ca. 12,2 Millionen US-Dollar ein.[2]

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei eigentlich fürs Fernsehen gedacht und laufe in den Kinos, um „ein paar Dollar extra“ einzunehmen. Jonathan Taylor Thomas weise einen „Funken von Charisma“ auf, aber die anderen Darsteller seien „leblos“.[3]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 13. November 1998, dass der Film wie eine Sitcom aus den 1950er Jahren wirke.[4]

Für das Lexikon des Internationalen Films war Eine wüste Bescherung ein „biederes, zuckersüßes Weihnachtsmärchen, das ein Loblied auf die einträchtige Familie anstimmt“, jedoch „seine ohnehin dünne Geschichte durch lieblos agierende Darsteller und eine extrem schwache Inszenierung endgültig torpediert“.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Drehorte von Eine wüste Bescherung auf imdb.com
  2. Einspielergebnisse von Eine wüste Bescherung auf imdb.com
  3. Kritik von James Berardinelli auf reelviews.net
  4. Kritik von Roger Ebert auf rogerebert.suntimes.com
  5. Eine wüste Bescherung im Lexikon des Internationalen Films