Eines langen Tages Reise in die Nacht

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Eines langen Tages Reise in die Nacht (engl. Originaltitel: Long Day's Journey Into Night) ist ein Theaterstück (1956) des amerikanischen Dramatikers Eugene O’Neill, das 1957 mit dem Pulitzer-Preis für Theater sowie dem Tony Award ausgezeichnet wurde.

Handlung[Bearbeiten]

Das Stück beschreibt die Zeit zwischen Morgen und Mitternacht eines Tages im Jahre 1912 und zeigt das Leben und das Leid der amerikanischen Familie Tyrone, die an selbstauferlegten Zwängen und unerfüllten und verdrängten Träumen zerbricht.
Der geizige Vater James Tyrone, seine morphiumsüchtige Frau Mary, der trinkende Sohn Jamie und der kranke Sohn Edmund sind einander in Hassliebe verbunden. Die egozentrischen Hauptfiguren sind nicht fähig, sich aus dem Geflecht gegenseitiger Abhängigkeiten zu lösen. Nur Edmund findet am Ende des Stücks den Weg aus dem Teufelskreis der gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Eugene O’Neill sagte von dem Stück, es sei geschrieben mit „Blut und Tränen, geboren aus frühem Schmerz“.

Verfilmung[Bearbeiten]

  • 1962: A Long Day’s Journey Into Night – Regie: Sidney Lumet

Hörspiele[Bearbeiten]