Einführungsrunde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Einführungsrunde bezeichnet man im Motorsport bei Rennen auf Rundkursen eine unmittelbar vor dem Start des Rennens gefahrene letzte Testrunde.

Die Einführungsrunde wird absolviert, um Ausfälle in den ersten Rennrunden zu vermeiden. Außerdem kann die Beschaffenheit der Rennstrecke unmittelbar vor dem Rennen noch einmal im engeren Wortsinne erfahren werden. Es kann ein letzter Funktionstest des Fahrzeuges vor dem Rennen durchgeführt werden; die Reifen, die Bremsen und der Motor können für das eigentliche Rennen auf die richtige Temperatur gebracht werden. Das Zick-Zack-Fahren in der Einführungsrunde dient dazu, die Reifen auf die richtige Betriebstemperatur zu bringen.

Es ist grundsätzlich verboten, in der Einführungsrunde zu überholen, dies hängt jedoch vom jeweiligen Reglement der Rennserie ab. Vor dem Start müssen aber auf jeden Fall die Fahrer wieder ihre im Qualifying herausgefahrene Startposition einnehmen. In der Formel 1 ist es erlaubt in der Einführungsrunde zu überholen, wenn ein anderer Fahrer am Start stehen bleibt oder nur sehr langsam wegkommt. Danach muss man den gegnerischen Fahrer aber wieder überholen lassen.