Einsäulenpagode

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Die Einsäulenpagode

Die Einsäulenpagode (vietnamesisch Chùa Một Cột) oder auch „Ein-Pfahl-Pagode“ genannt, ist eine der ältesten Pagoden in Hanoi. Sie ist wegen ihrer außergewöhnlichen Bauweise ein Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich 1049 von König Ly Thai Tong als 3 m langer Holztempel auf einem Baumstamm erbaut, steht die Rekonstruktion der Pagode heute auf einem Betonsockel, der aus dem künstlich angelegten See ragt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Legende nach erschien dem kinderlosen König Lý Thái Tổ im Traum eine auf einer Lotusblüte sitzende Göttin und überreichte ihm einen Sohn. Als er kurze Zeit später tatsächlich Vater wurde, ließ er diese Pagode aus Dank in Form einer Lotusblüte erbauen. Nachdem sie mehrfach zerstört wurde, zuletzt von den Franzosen 1954, wurde der ursprüngliche Baumstamm, der durch Fäule nicht mehr gerettet werden konnte wurde, durch eine Betonsäule ersetzt. Auf einem Betonpfeiler in der Mitte eines kleinen Sees ruht das Gebäude und ist über eine Treppe für die Gläubigen erreichbar.

Im Jahr 2014 wird die Pagode restauriert und ist während dieser Zeit nur bedingt zugänglich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Einsäulenpagode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

21.035745105.833428Koordinaten: 21° 2′ 9″ N, 105° 50′ 0″ O