Einschienenbahn Ueno-Zoo

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Die Einschienenbahn Ueno-Zoo

Die Einschienenbahn Ueno-Zoo (jap. 上野動物園モノレール, Ueno dōbutsuen monorēru), offiziell: Tōkyō-to kōtsū-kyoku Ueno kensui-sen (東京都交通局上野懸垂線, dt. Ueno-Hängebahnlinie des Städtischen Verkehrsamtes von Tokio), auch: Einschienenbahn Ueno (上野モノレール, Ueno monorēru) und Einschienenbahn Ueno-Park (上野公園モノレール, Ueno-kōen monorēru), ist eine Hängebahn in Tokio. Der Betreiber ist das Verkehrsamt der Präfektur Tokio.

Die Bahn wurde am 17. Dezember 1957 als Versuchsstrecke eröffnet, dient aber heute dem Personenverkehr. Angelehnt ist die Konstruktion an die Wuppertaler Schwebebahn nach dem System von Eugen Langen. Mit einer Länge von 310 Metern und zwei Haltepunkten ist die Bahn allerdings relativ kurz und hat keine große verkehrliche Bedeutung. Sie verbindet zwei Teile des Ueno-Zoos.

Der Fahrweg wurde aus Beton- und Stahl-Fertigteilen hergestellt. Anfangs war die Oberseite der Fahrbalken mit einem Asphaltbelag ausgestattet, welcher mittlerweile durch Beton ersetzt wurde. Um eine Führung zu erreichen, sind an den Seiten der Halterung Führungsräder angebracht, zudem ist der Fahrbalken an der Oberseite nach innen gewölbt. Dort befinden sich auch zwei Stromschienen, welche das Fahrzeug mit 600 V Gleichstrom versorgen.

Das einzige Fahrzeug ist 19 Meter lang, 1,68 Meter breit, 2,46 Meter hoch und 6,5 Tonnen schwer. Es wird mit vier 7,5 kW starken Motoren angetrieben, die es bis auf 14 km/h beschleunigen.