Eintracht Frankfurt

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Dieser Artikel erläutert den Verein aus Frankfurt am Main; zu dem gleichnamigen Verein aus Frankfurt (Oder) siehe MSV Eintracht Frankfurt.
Eintracht Frankfurt
Vereinswappen von Eintracht Frankfurt
Voller Name Eintracht Frankfurt e. V.
(Hauptverein)
Eintracht Frankfurt Fußball AG (Spielbetrieb Profifußball)
Ort Frankfurt am Main, Hessen
Gegründet 8. März 1899
Vereinsfarben rot-schwarz-weiß
Stadion Commerzbank-Arena
Plätze 51.500
Präsident Peter Fischer
Vorstand Heribert Bruchhagen (Vorsitzender)
Axel Hellmann
Trainer Thomas Schaaf
Homepage www.eintracht.de
Liga Bundesliga
Regionalliga Südwest (II.)
2013/14 13. Platz
12. Platz (II.)
Heim
Auswärts
Erstligapositionen der Eintracht am Saisonende

Eintracht Frankfurt ist ein Sportverein in Frankfurt am Main. Mit ihrer Fußballabteilung ist die Eintracht einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball. Die letzte Erfolgsära der Fußballabteilung, die in ihrer Geschichte einige Titel gewann, endete Mitte der 1990er Jahre. Seither hatte die Eintracht immer wieder um ihre sportliche und wirtschaftliche Existenz zu kämpfen. Mit dem Wirken von Heribert Bruchhagen gilt der Verein jedoch seit einigen Jahren wieder als wirtschaftlich und auch sportlich stabil, trotz des zwischenzeitlichen Abstiegs 2011. Als Aufsteiger aus der Zweiten Liga erreichte Eintracht Frankfurt in der Saison 2012/13 unter Trainer Armin Veh den 6. Platz in der Bundesliga und nahm in der Saison 2013/14 sogar zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder an der UEFA Europa League teil, in der sie im Sechzehntelfinale nur denkbar knapp am FC Porto scheiterte. Als Vorjahres-13. geht die Eintracht unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf in die Saison 2014/15.

Die Eintracht besitzt außerdem 15 weitere Abteilungen für verschiedene Sportarten. Die Vereinsfarben sind Rot-Schwarz-Weiß, das Vereinswappen ist der Frankfurter Adler (in Rot-Weiß), die Spielkleidung ist traditionell schwarz-rot oder schwarz-weiß.

Die Heimspiele der Fußballprofis werden im Waldstadion (heute Commerzbank-Arena) in Sachsenhausen-Süd ausgetragen. Dort befindet sich in der West- und seit 2011 auch in der Osttribüne die Geschäftsstelle der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Die Trainingseinheiten der ersten Mannschaft finden direkt auf einem Außenfeld vor dem Stadion statt und nicht mehr, wie früher, am Riederwald. Der Verein selbst unterhält seine Geschäftsstelle am 1952 eingeweihten Sportplatz am Riederwald im Frankfurter Stadtteil Seckbach.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsstruktur[Bearbeiten]

Der Verein Eintracht Frankfurt e. V. besteht aus folgenden 16 Abteilungen:

01 Turnen (seit 22. Januar 1861)
02 Fußball (seit 8. März 1899)
03 Leichtathletik (seit 1899)
04 Hockey (seit 1906 als 1. Frankfurter HC)
05 Boxen (seit 1919)
06 Tennis (seit Frühling 1920)

07 Handball (seit 1921)
08 Rugby (seit Sommer 1923)
09 Tischtennis (seit November 1924)
10 Basketball (seit 4. Juni 1954)
11 Eissport (seit 9. Dezember 1959)
12 Volleyball (seit Juli 1961)

13 Fan- & Förderabteilung (seit Dezember 2000)
14 Eishockey (1959-91 sowie seit 1. Juli 2002)
15 Darts (seit 1. Juli 2006)
16 Triathlon (seit Januar 2008)

Der Verein Eintracht Frankfurt e. V. ist im Bezug auf Fußball nur noch Träger der Jugend- und Amateurmannschaften sowie der Frauenmannschaft. Die Fußball-Profis unterstehen der Eintracht Frankfurt Fußball-AG, einem Tochterunternehmen des Vereins.

Verein[Bearbeiten]

Ehemalige Geschäftsstelle des Vereins (nicht der ersten Fußballmannschaft) auf dem Riederwaldgelände in Frankfurt-Seckbach

Das oberste Gremium des Vereins ist das Präsidium. Ihm gehören der Präsident (Peter Fischer) sowie derzeit drei für bestimmte Bereiche zuständige Vizepräsidenten an (Hans-Dieter Burkert: Amateurabteilungen ohne Fußball, Klaus Lötzbeier: Amateurfußball, Axel Hellmann: Rechtliches). Der für Finanzen zuständige Vizepräsident und Schatzmeister Fred Moske starb am 20. März 2013.[1]

Weitere Führungsgremien sind der Verwaltungsrat, der Wahlausschuss und der Ehrenrat. In einem weiteren Gremium, dem Beirat, sind die Leiter aller Abteilungen vertreten.

Eintracht Frankfurt Fußball AG[Bearbeiten]

Die gewinnorientiert arbeitende Profifußball-Aktiengesellschaft wurde am 1. Juli 2000 gegründet. Anteilseigner der AG sind mit 62,9 % der e. V., mit 28,5 % die Freunde der Eintracht Frankfurt AG, mit 5 % die BHF-Bank sowie mit 3,6 % die Steubing AG.[2]

Seit dem 1. Juni 2012 wird sie von einem zweiköpfigen Vorstand geführt, dem Heribert Bruchhagen (Vorsitzender) sowie Axel Hellmann angehören.

Den Vorstand überwacht ein Aufsichtsrat, dem Vertreter des Eigentümers (des Vereins), der Stadt und des Landes Hessen angehören und dessen Vorsitzender Wilhelm Bender ist.

Für die sportlichen Belange ist die Sportliche Leitung verantwortlich. Ihr gehören unter anderem Sportdirektor Bruno Hübner, Cheftrainer Thomas Schaaf und der leitende Scout Bernd Hölzenbein an. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung ist Rainer Falkenhain.

Geschichte des Vereins[Bearbeiten]

1899–1920: Die Vorgängervereine[Bearbeiten]

Wappen des Frankfurter FV (von 1911), der TuS Eintracht Frankfurt (1920), der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (1967) und der weiße Adler auf schwarzem Grund (1980-1999)

Am 8. März 1899 wurde der Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899, eine frühe Abspaltung des ältesten Frankfurter Fußballclubs Germania 1894, als Vorgänger der heutigen Frankfurter Eintracht gegründet. Wahrscheinlich noch im gleichen Jahr entstand auch ein zweiter Stammverein der Eintracht, der „Frankfurter Fußball-Club Kickers von 1899“. Letzterer stellte einige Jahre später auch den ersten Frankfurter Nationalspieler: Im ersten Länderspiel einer deutschen Fußballnationalmannschaft, einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz 1908, erzielte der Kickers-Spieler Fritz Becker zwei Tore und trug damit zum Endstand von 3:5 bei. Ebenfalls 1908 schloss sich der 1. Frankfurter Hockeyclub den Kickers an.

Am 13. Mai 1911 fusionierten die beiden Kontrahenten Victoria und Kickers zum „Frankfurter Fußballverein (Kickers-Victoria) von 1899“, kurz Frankfurter FV. Der FFV sicherte sich in seiner ersten Saison auf Anhieb die Nordkreis-Meisterschaft. Damit stand 1912 zum ersten Mal ein Frankfurter Verein in der Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft, wo der FFV allerdings chancenlos war. Im Sommer 1912 wurde das neue Vereinsgelände an der Roseggerstraße bezogen und am 8. September mit einem Spiel gegen Quick Den Haag eingeweiht. Sportlich konnte die Nordkreismeisterschaft auch in den darauf folgenden Spielzeiten wiederholt werden und in den sich anschließenden süddeutschen Endrunden schnitt der FFV 1913 und 1914 deutlich besser ab und wurde jeweils süddeutscher Vizemeister.

In dieser Zeit zählte der Frankfurter FV bereits über 800 Mitglieder und stellte zwölf Fußballmannschaften, als weitere Sportarten wurden Hockey, Cricket und Fechten sowie verschiedene Leichtathletikdisziplinen ausgeübt. Die Mitgliederschaft des FFV, der nicht wie die anderen großen Frankfurter Vereine in einem einzelnen Stadtteil verwurzelt war, stammte vor allem aus dem gehobenen Bürgertum, was sich auch in der Pflege von Prestigesportarten wie Hockey und Cricket äußerte.

1920–1933: Die Eintracht auf dem Weg zur Spitzenmannschaft[Bearbeiten]

Fast neun Jahre (April 1920) nach dem ersten Zusammenschluss zum FFV Kickers-Victoria fusionierte der Verein erneut, diesmal mit der 1861 gegründeten Frankfurter Turngemeinde zur „Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861“. Mit diesem Zusammenschluss trat zum ersten Mal die prägende Bezeichnung „Eintracht“ mit den Frankfurtern in Verbindung. 1927 kam es auf Druck der Deutschen Turnerschaft im Rahmen der reinlichen Scheidung jedoch wieder zur Trennung: Die „Turngemeinde Eintracht Frankfurt von 1861“ und die „Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F.F.V) von 1899“ entstanden neu.

Nach der erzwungenen Spaltung des Jahres 1927 kam es 1928 zur erneuten Vereinigung der Teilvereine „Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (F. F. V.) von 1899 e. V.“ und „Turn- und Fechtgemeinde Eintracht Frankfurt von 1861 e. V.“ Der Verein heißt seitdem „Eintracht Frankfurt e. V.“

Ab der Saison 1920/21 trug die Eintracht ihre Heimspiele im Riederwaldstadion im Stadtteil Bornheim aus. Das neu erbaute Stadion bot 30.000 Zuschauern Platz und war damit eines der größten Stadien Deutschlands. 1921 qualifizierte sich die Eintracht als Meister der Kreisliga Nordmain für die Süddeutsche Meisterschaft, ein Einzug in das Finale gelang ihr jedoch nicht. In den folgenden Jahren belegte die Eintracht in der Kreisliga Nordmain meistens einen der vorderen Plätze, man konnte sich jedoch erst wieder 1928 für die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren. In dieser gelang der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte, indem man sich als Süddeutscher Vizemeister für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizierte. Die Eintracht schied schon im Achtelfinale gegen die SpVgg Sülz aus. Bis 1933 gelang der Eintracht jedes Jahr die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft; 1932 wurde man sogar Süddeutscher Meister und nach einer 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern deutscher Vizemeister.

1933–1945: Mäßiger Erfolg in der Gauliga und Kriegszeit[Bearbeiten]

Ab der Saison 1933/34 bildeten 16 Gauligen die höchste Klasse des deutschen Fußballs. Die Eintracht kam (u. A. zusammen mit dem FSV Frankfurt) in die Gauliga Südwest. Größere sportlich Erfolge blieben aus, lediglich einmal (1938) gelang der Ligagewinn und die damit verbundende Qualifikation für die Deutsche Fußballmeisterschaft 1937/38, die Eintracht schied jedoch in den Gruppenspielen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses im Vergleich zum Hamburger SV aus. Ab 1939 litt die Eintracht, wie die meisten deutschen Fußballclubs, aufgrund des Krieges an Spielermangel, da viele Spieler an die Front mussten. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Riederwaldstadion 1943 bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main aufgrund alliierter Brandbomben völlig ab, die Eintracht bestritt daher ihre Heimspiele ab Januar 1944 auf ihrem alten Sportplatz an der Roseggerstraße. Aufgrund des zum Kriegsende hin immer größer werdenden Spielermangels bildete die Eintracht zusammen mit dem FSV Frankfurt ab der Saison 1944/45 die „Kriegssportgemeinschaft Frankfurt“. Das letzte Spiel bestritt diese Mannschaft am 7. Januar 1945.

1945–1963: Oberliga Süd und Deutsche Meisterschaft[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die neuformierte SG Eintracht 1946 Hessenpokalsieger. Im Zeichen der zunehmenden Professionalisierung im Deutschen Fußball richtete die Eintracht 1948 eine Vertragsspieler-Abteilung ein. 1954 entsendete Eintracht Frankfurt den Nationalspieler Alfred Pfaff anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in der Schweiz in den Kreis der Nationalmannschaft, welche dort den Weltmeistertitel gewann. Im Jahre 1959 errang die Eintracht mit der Deutschen Meisterschaft den bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte und bezwang den Lokalrivalen Kickers Offenbach im Finale von Berlin mit 5:3.

In den Nachkriegsjahren bis 1959 gewann die Tischtennisabteilung der Damen zudem siebenmal den Mannschaftsmeistertitel und unterstrich damit die Vielzahl von Sportrichtungen innerhalb des Vereines.

Als erste deutsche Mannschaft erreichte Eintracht Frankfurt 1960 das Finale des Europapokals der Landesmeister, wurde im Endspiel in Glasgow allerdings spektakulär von Real Madrid, dem damaligen Maß aller Dinge, mit 7:3 geschlagen. Der Frankfurter Stürmer Erwin Stein, der im Finale einen doppelten Torerfolg zu verbuchen hatte, äußerte sich später: „Mein Gegenspieler José Emilio Santamaria hat mich auf dem Platz fast ausgezogen. Dagegen waren wir nur ein Haufen braver Hessen“. Trotz der sieben Gegentreffer kämpfte die Eintracht tapfer und bestritt ein gutes Finale. Das Spiel wurde später mit seinen zehn Treffern zum besten Europapokalfinale aller Zeiten gekürt.

1963–1978: Die Eintracht in der Bundesliga[Bearbeiten]

1963 gehörte Eintracht Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern der anstelle der Oberligen als neue höchste Spielklasse gegründeten Bundesliga. In der ersten Saison wird man Dritter und Vize-Pokalsieger nach einem 0:2 im Pokalendspiel gegen den TSV 1860 München in Stuttgart.

Im Jahr der Weltmeisterschaft in England (1966) stellte die Eintracht mit Jürgen Grabowski und Friedel Lutz zwei Spieler der Nationalmannschaft ab, die Vize-Weltmeister wurde.

Wie bereits 1966 und 1970 nahm Jürgen Grabowski, nun mit seinem Mannschaftskameraden Bernd Hölzenbein, auch an der 1974er WM im eigenen Lande teil. Bernd Hölzenbein spielte im Finale gegen die Niederlande einen Elfmeter heraus, den Paul Breitner vom FC Bayern zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer verwandelte. Deutschland siegte schließlich mit 2:1 und wurde somit zum zweiten Mal nach 1954 Weltmeister.

Im Weltmeisterjahr und in dem Jahr darauf (1975) wurde die Eintracht zweimal DFB-Pokalsieger. 1974 im Finale gegen den Hamburger SV durch 3:1 n.V. und 1975 durch ein 1:0 gegen den MSV Duisburg. In der Bundesliga reichte es dagegen nur zu Platz drei (1975) und Platz vier (1974 und 1977). Zwischen 20. November 1976 und August 1977 blieb die Mannschaft 21 Bundesligaspiele in Folge unbesiegt.

1978–1994: Beinahe-Abstiege und Beinahe-Meisterschaften[Bearbeiten]

Zwischen 1980 und 1999 wurde dieses Adlerlogo verwendet.

Am 21. Mai 1980 errang Eintracht Frankfurt unter dem Trainer Friedel Rausch den UEFA-Pokal. Gegner im rein deutschen Finale ist Borussia Mönchengladbach. Das Hinspiel gewinnen die Gladbacher zwar mit 3:2, das Rückspiel im Waldstadion konnte jedoch die Eintracht mit dem 1:0 durch den kurz zuvor eingewechselten Fred Schaub gewinnen. Aufgrund der Auswärtstorregel war die Eintracht UEFA-Pokal-Sieger.

Ein Jahr später konnte mit einem 3:1-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:1, 1981) und den VfL Bochum (1:0, 1988) kommt die Eintracht zum dritten und vierten Erfolg im DFB-Pokal. In der Liga hingegen dümpelte die Eintracht in den 80-ern meist im Mittelfeld und entging mehrmals nur knapp dem Abstieg. 1988/89 verließ jedoch der ungarische Mittelfeldspieler Lajos Détári, der in der vergangenen Saison mit 14 Pflichtspieltoren geglänzt hatte, die Eintracht in Richtung Griechenland. Der Verbleib der Ablösesumme in Höhe von 10 Millionen D-Mark ist bis heute nicht vollständig geklärt. 1988/89 landete die Eintracht zum Saisonende auf Platz 16 und musste in die Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken. Diese konnten die Frankfurter unter Trainer Jörg Berger jedoch knapp für sich entscheiden. In der Saison darauf wurde die Eintracht überraschend Dritter und konnte außerdem mit dem Norweger Jørn Andersen zum ersten mal den Torschützenkönig stellen. Andersen war der erste Ausländer, der diesen Titel gewinnen konnte.

Wie bereits bei den 1954 und 1974 gewonnenen Weltmeisterschaften stellte die Eintracht auch beim Titelgewinn 1990 einen Nationalspieler: Uwe Bein. Ebenfalls im Aufgebot war Andreas Möller, der zur Saison 1990/91 zurück zur Eintracht wechselte.

In den folgenden Jahren schloss die Eintracht immer unter den besten fünf Mannschaften ab. Die Eintracht spielte in diesen Jahren den legendären „Fußball 2000“, zu dessen Vertretern Anthony Yeboah, Jay-Jay Okocha, Uwe Bein, Maurizio Gaudino und Andreas Möller zählten. In diesen Jahren gelangen der Eintracht jedoch auf internationaler Ebene keine Erfolge. Man konnte sich zwar regelmäßig für den UEFA-Cup qualifizieren, schied jedoch meist in den ersten Runden aus. Das wohl tragischste Spiel der Vereinsgeschichte fand 1992 am letzten Spieltag der Saison 1991/92 bei Hansa Rostock statt, das durch einen Sieg noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt hatte. Die Eintracht verlor mit 1:2 im Ostseestadion, unter anderem, nachdem Schiedsrichter Alfons Berg der Eintracht nach einem Foul im Strafraum an Ralf Weber den berechtigten Elfmeter verweigert hatte. Berg gestand zwar seinen Fehler später ein, Frankfurt verpasste jedoch die Deutsche Meisterschaft; Meister wurde der VfB Stuttgart. Das Eintracht-Team der Saison 1991/92 gilt als die beste Frankfurter Mannschaft aller Zeiten. 1993/94 hatte die Eintracht zwischenzeitlich als Tabellenführer 5 Punkte Vorsprung auf den zweitplazierten FC Bayern München. In der Rückrunde der Saison holte die Eintracht jedoch nur 14 Punkte und beendete die Saison auf dem 5. Platz.

1994–1996: Ende einer Ära[Bearbeiten]

Nach den turbulenten Ereignissen der Saison 1994/1995, unter anderem mit der Suspendierung der Spieler Jay-Jay Okocha, Anthony Yeboah und Maurizio Gaudino durch den Trainer Jupp Heynckes, begann man die Saison 95/96 mit Karl-Heinz Körbel als Trainer, der Heynckes bereits im April 1995 abgelöst hatte. Die Erwartungen an die Mannschaft waren groß, da mit Markus Schupp, Johnny Ekström und dem wiederaufgenommenen Maurizio Gaudino scheinbare Verstärkungen verpflichtet wurden. Aber schon vor Saisonbeginn unterlag Eintracht Frankfurt im Viertelfinale des UI-Cups beim französischen Erstligisten Girondins Bordeaux (unter anderem mit Bixente Lizarazu und Zinédine Zidane) deutlich mit 0:3. Die erste Runde im DFB-Pokal überstand die Eintracht mit viel Glück (2:1 n.V. in Saarbrücken), und nach dem 5. Spieltag belegte sie in der Bundesligatabelle den 5. Platz. Doch dann geht es bergab, obwohl schon im September nachgelegt wurde und der Stürmer Ivica Mornar von Hajduk Split kam. Das Pokalaus kam bereits in Runde Zwei gegen 1860 München (1:5), die nächsten fünf Ligaspiele brachten nur noch einen Punkt aufs Konto und ein Abrutschen auf den 16. Tabellenplatz. Mit einem 4:1-Sieg gegen Bayern München schien die Krise überwunden. Bis zum Ende der Hinrunde rappelte sich die in der Abwehr um den im Dezember von den Queens Park Rangers geholten Ned Zelic verstärkte Eintracht auf und belegte Rang 10. Doch der Schein trog, sportlich lief nicht mehr viel. Vom 18. bis zum 29. Spieltag konnten die Adler gerade einmal einen Sieg verbuchen, die erhoffte Trendwende durch einen Trainerwechsel nach der 0:2-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach – auf Charly Körbel folgte mit Dragoslav Stepanović ein alter Bekannter – blieb aus. Am Ende der Saison standen 32 Punkte und Tabellenplatz 17 zu Buche – die Eintracht war erstmals in ihrer Geschichte nicht mehr erstklassig. Der sportliche Niedergang fand auf Führungsebene sein Äquivalent: Dem Präsidenten Matthias Ohms wurde das Vertrauen entzogen, der Schatzmeister Erbs legte daraufhin ebenfalls sein Amt nieder. Ebenfalls 1996 nahm der Frankfurter Torhüter Andreas Köpke an der Europameisterschaft in England teil, bei der die deutsche Mannschaft den Titel holte.

1996–2002: Drohender Niedergang und das Wunder vom Main[Bearbeiten]

Der 1999 wieder eingeführte „Traditionsadler“

Das erste Zweitligajahr verlief für die Eintracht enttäuschend. Zum Ende der Hinrunde war man auf dem Abstiegsrang 15, im Pokal gab es in der zweiten Runde eine deutliche 6:1-Niederlage beim Ligakonkurrenten SV Meppen. Nach einem Trainerwechsel von Stepanović zu Horst Ehrmantraut und einer befriedigenden Rückrunde landete Frankfurt am Ende auf dem siebten Tabellenplatz. In der Saison 97/98 stieg die Eintracht als Meister wieder in die Bundesliga auf. In der darauffolgenden Bundesliga-Saison hatte Eintracht Frankfurt insgesamt vier Trainer. Nach der Entlassung Ehrmantrauts im Dezember betreuten zunächst übergangsweise Co-Trainer Bernhard Lippert, danach Reinhold Fanz und schließlich Jörg Berger die Mannschaft. In einem bis zur letzten Minute spannenden Abstiegskampf schafft es die Eintracht durch ein 5:1 am letzten Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Liga zu verbleiben. Dank eines entscheidenden Tores in der 89. Minute durch den norwegischen Publikumsliebling Jan Åge Fjørtoft rutschen die Frankfurter noch auf den 15. Tabellenplatz, der sich zuvor schon gesichert wähnende 1. FC Nürnberg muss absteigen.

Vor dem Hintergrund des 100-jährigen Vereinsjubiläums im März 1999 gab sich der Verein ein neues Vereinswappen. So löste der leicht veränderte, bereits seit Vereinsgründung verwendete rote „Traditionsadler“ den stilisierten schwarz-weißen Adler ab, den die Eintracht seit 1980 benutzt hatte.

Im Rahmen finanzieller Schwierigkeiten wird die Fußballabteilung der Eintracht ausgegliedert. Bernd Ehinger, damaliger Sprecher des Präsidiums, gründet die Aktiengesellschaft, die nun als „Eintracht Frankfurt Fußball AG“ am Spielbetrieb teilnimmt. Sie ist eine Tochtergesellschaft von „Eintracht Frankfurt e. V.“

In der Saison 1999/2000 muss die Eintracht, der zwei Punkte abgezogen wurden, trotz vieler neu eingekaufter Spieler auf dem letzten Platz überwintern. Nach einem Trainerwechsel von Jörg Berger zu Felix Magath wird die Eintracht überraschend zur drittstärksten Rückrundenmannschaft und sichert sich durch einen 2:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten SSV Ulm 1846 erneut den Klassenerhalt.

2001 hat die Eintracht weniger Glück als in den beiden Vorjahren, als jeweils an den letzten Spieltagen der Saison der Klassenerhalt gesichert wird, und steigt zum zweiten Mal in die Zweite Liga ab. In die Saison startete die Eintracht gut (Platz fünf am 13. Spieltag), danach folgen jedoch sechs Niederlagen in Folge, die im Februar zur Entlassung von Trainer Felix Magath führten. Sportdirektor Rolf Dohmen trainierte die Mannschaft übergangsweise zehn Spieltage, bis Friedel Rausch neuer Trainer wurde. Von diesem trennte man sich jedoch wieder, nachdem die Eintracht abgestiegen war.

Im darauf folgenden Jahr steht die Zukunft der Fußballabteilung der Eintracht mehr als einmal einem ungewissen Schicksal gegenüber; nach dem Ausstieg des Investors Octagon und dem überraschenden Abspringen eines potentiellen Investors in letzter Minute klafft im Etat der neuen Saison ein 8-Millionen-Loch. Nur durch das Zustandekommen eines Sponsorenpools um Gesellschaften im städtischen (Teil-)Besitz (RMV, Fraport, Mainova, Messe Frankfurt) gelingt es unter dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Volker Sparmann, die fehlenden Millionen aufzutreiben. Durch einen Fehler in den Lizenzunterlagen wird die Lizenz der Eintracht allerdings nicht fristgerecht erteilt. Die sportlich bereits abgestiegene SpVgg Unterhaching legt bei der DFL Beschwerde ein und versucht als 15. der abgelaufenen Zweitliga-Saison durch den aus dem Lizenzentzug resultierenden Zwangsabstieg der Eintracht auf den rettenden 14. Platz zu rutschen. Am 17. Juli 2002 wird die Klage abgewiesen und der Abstieg in die Amateurklassen vermieden. In der Liga verfehlt die Eintracht als Siebter den Wiederaufstieg in die erste Liga.

2002–2010: Neuaufbau mit Heribert Bruchhagen[Bearbeiten]

Volker Sparmann wechselt aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand und übernimmt den Vorsitz. Wegen der lange Zeit ungewissen Ligazugehörigkeit der Eintracht wurden zu Beginn der Saison 2002/03 erst kurzfristig neue Spieler verpflichtet. Trotz der vermeintlich schwächeren Spieler gelang mit dem neuen Trainer Willi Reimann zum zweiten Mal der Aufstieg in die Bundesliga. Lediglich an acht Spieltagen stand Frankfurt nicht auf einem Aufstiegsplatz; in der Hinrunde wurde man Zweiter. Zum Saisonende wurde der Aufstieg jedoch noch einmal gefährdet, als man am 31. Spieltag in Mainz verlor und auf Platz 5 abrutschte. Am letzten Spieltag gelang es der Eintracht, durch zwei entscheidende Tore in der Nachspielzeit beim mittlerweile legendären 6:3 gegen den SSV Reutlingen 05 als Dritter vor dem punktgleichen 1. FSV Mainz 05 in die Bundesliga aufzusteigen. Im Pokal besiegte Frankfurt Rot-Weiß Erfurt (3:2 n. V.) und unterlag daraufhin Hansa Rostock 0:1.

In der folgenden Saison 2003/04 spielte Eintracht Frankfurt von Beginn an gegen den Abstieg. Im Pokal kam es zum ersten Pflichtspiel der SGE (traditionelle Vereinsbezeichnung Sportgemeinde Eintracht) gegen Kickers Offenbach seit deren Bundesliga-Abstieg 1984. Frankfurt gewann am Bieberer Berg mit 4:3 nach Elfmeterschießen (1:1 n. V.); in der zweiten Runde war dann aber gegen den MSV Duisburg Schluss. In der Bundesliga-Hinrunde konnte die Eintracht nur dreimal gewinnen und wurde Letzter. Nachdem im August 2003 Peter Schuster als neuer Vorstandsvorsitzender schon nach 6 Wochen aus dem Amt ausscheiden musste, agierte Heiko Beeck, der aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand gewechselt war, interimistisch als Vorstandssprecher, bis am 1. Dezember 2003 Heribert Bruchhagen das Amt des Vorstandsvorsitzenden antrat; der neue Vorstand konnte jedoch die von seinen Vorgängern getroffenen Entscheidungen nur noch abmildern. In der Winterpause kam es zu einigen sinnvollen Transfers, die jedoch nur kurzfristige Erfolge brachten (drei Siege und zwei Unentschieden zu Beginn der Rückrunde). Am 20. März 2004 kam es während des Spiels in Dortmund (0:2) zu einer Handgreiflichkeit von Trainer Willi Reimann gegen den Vierten Offiziellen Thorsten Schriever, die in eine Sperre von fünf Spielen und eine Geldstrafe von 25.000 € gegen Reimann endete. In der Rückrunde wurde die Eintracht Zwölfter, der 16. Tabellenplatz und somit der dritte Abstieg der Vereinsgeschichte konnte jedoch nicht mehr verhindert werden. Dies führte zur Entlassung von Reimann als Trainer.

2004 wurde Friedhelm Funkel neuer Trainer des Zweitligisten. Die Eintracht startete ohne spektakuläre Transfers und mit einem inzwischen wieder aufgegebenen Konzept (günstige und integrationsfähige Spieler, Ausleihgeschäfte junger Talente zum Teil aus der Region) in die neue Saison. Nach einem schlechten Start (Platz 14 am 11. Spieltag) rückte der Verein zur Winterpause auf Platz 5 vor und schaffte als beste Rückrundenmannschaft am 34. Spieltag als Dritter den dritten Aufstieg in die erste Liga durch einen 3:0-Erfolg gegen Wacker Burghausen. Im Pokal erreichte die Eintracht nach Siegen gegen den FC Rot-Weiß Erfurt und die SpVgg Greuther Fürth das Achtelfinale und verlor dort gegen den späteren Finalisten FC Schalke 04 0:2.

Im ersten Bundesliga-Jahr legte Frankfurt in der Saison 2005/06 mit jungen Spielern eine überraschend gute Hinrunde hin (Platz 10 und 21 Punkte) und sicherte sich trotz der zweitschlechtesten Rückrunde (15 Punkte) am 33. Spieltag den Klassenerhalt. Am Ende schloss sie die Saison mit 36 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz ab. Im DFB-Pokal zog die Eintracht nach Siegen gegen Rot-Weiß Oberhausen (2:1), den FC Schalke 04 (6:0), den 1. FC Nürnberg (5:2 n. E.), den TSV 1860 München (3:1) und Arminia Bielefeld (1:0) ins Pokalfinale ein. Dort unterlag Frankfurt am 29. April 2006 in Berlin dem FC Bayern München 0:1. Da dieser als Deutscher Meister für die Champions League qualifiziert war, spielte die SGE erstmals seit 1994 wieder im UEFA-Pokal.

In der Saison 2006/07 startete die Eintracht gut in die Saison. Im UEFA-Pokal konnte man zunächst souverän Brøndby IF besiegen. In der Gruppenphase schied die SGE mit drei Unentschieden und einer Niederlage gegen Newcastle United (0:0), Celta Vigo (1:1), Fenerbahçe Istanbul (2:2) und US Palermo (1:2) aus. Im DFB-Pokal wurden Sportfreunde Siegen (2:0), Rot-Weiss Essen (2:1), der 1. FC Köln (3:1 n. V.) und der Lokalrivale Kickers Offenbach (3:0) ausgeschaltet, ehe ein 0:4 im Halbfinale beim 1. FC Nürnberg den erneuten Finaleinzug verhinderte. In der Bundesliga startete Frankfurt mit einem Sieg und sieben Remis in die neue Saison. Zum Ende der Hinrunde stand die Eintracht mit 20 Punkten wie im letzten Jahr auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Rückrunde, die von unnötigen Punktverlusten durch viele Gegentore in den letzten Minuten gekennzeichnet war, begann zunächst mit sechs sieglosen Spielen und dem Absturz auf die Abstiegsplätze. Eine Entlassung von Trainer Funkel, die unter anderem der hessische FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn forderte,[3] lehnte Vorstandschef Bruchhagen jedoch ab. Nach Siegen gegen Alemannia Aachen (4:0) und Werder Bremen (2:1) am 32. und 33. Spieltag konnte jedoch wie in der Vorsaison der Klassenerhalt frühzeitig gesichert werden. Am Ende stand die Eintracht mit 40 Punkten auf Platz 14. Zuhause und auswärts konnten jeweils 20 Punkte gesammelt werden.

In der Saison 2007/08 besiegte die SGE im DFB-Pokal-Wettbewerb den 1. FC Union Berlin (4:1), schied aber in der zweiten Runde beim späteren Finalisten Borussia Dortmund (1:2) aus. In der Liga begann die Eintracht stark (vier Siege und zwei Niederlagen in den ersten neun Spielen), dann allerdings folgte eine deutliche 1:5-Niederlage beim 1. FC Nürnberg und eine Serie von sieben sieglosen Spielen in Folge. Die Hinrunde wurde schließlich mit 23 Punkten auf dem neunten Rang beendet. In der Winterpause verstärkte sich Frankfurt u. a. mit Caio (4 Mio. € Ablöse) und Martin Fenin (3,5 Mio. €), zwei der drei teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte. Zu Beginn der Rückrunde holte Eintracht Frankfurt 19 Punkte aus den ersten neun Spielen. Die Frankfurter standen dadurch am 26. Spieltag auf dem siebten Platz, drei Punkte hinter den Champions-League-Plätzen. Aus den verbliebenen acht Spiele konnten jedoch nur noch vier Punkte geholt werden. Der Verein beendete die Saison auf dem neunten Rang, der besten Platzierung seit 1995, mit 46 Punkten, davon 28 im eigenen und 18 in fremden Stadien.

In der darauffolgenden Saison 2008/09 konnte das Saisonziel, mehr als die 46 Punkte des Vorjahres zu holen, nicht erreicht werden. Im Pokal schied die Eintracht in der zweiten Runde zu Hause gegen Hansa Rostock (1:2 n. V.) aus. Die Liga begann mit sieben sieglosen Spielen in Folge, was zu erheblicher Kritik seitens der Fans an Trainer Friedhelm Funkel führte. Durch drei Siege in den nächsten vier Spielen erreichte die Eintracht jedoch wieder das Mittelfeld und schloss die Hinrunde mit 19 Punkten auf Rang 12 ab. In der Rückrunde enttäuschte Frankfurt oft und gewann nur 3 Spiele. Dies war die zweitschlechteste Rückrunde aller Bundesligavereine mit nur 14 Punkten. Die Folge war, dass die Eintracht und Funkel eine Trennung zum Saisonende vor dem letzten Spieltag bekanntgaben. Die Saison wurde letztlich mit 33 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz beendet. Trotz der enttäuschenden Leistung war dies die zweitbeste Platzierung seit 1995. Während der gesamten Saison gab es keinen einzigen Sieg gegen eine Mannschaft aus den beiden oberen Tabellendritteln.

Am 5. Juni 2009 wurde Michael Skibbe als neuer Trainer vorgestellt.[4] Im DFB-Pokal schied Frankfurt nach Siegen gegen den Lokalrivalen Kickers Offenbach und Alemannia Aachen im Achtelfinale gegen den FC Bayern München mit 0:4 aus. In die Liga startete die SGE gut und blieb bis zum 7. Spieltag ungeschlagen, am Jahresende hatte die Eintracht 24 Punkte und belegte Rang 10. Nach Punkten bedeutete dies die beste Hinrundenbilanz seit 1993/94. Auch in der Rückrunde war die Mannschaft erfolgreich und lange im Kampf um die Europapokalplätze beteiligt. Durch eine Schwächephase vor Saisonende (nur zwei Punkte aus den letzten fünf Saisonspielen) beendete die Eintracht die Saison jedoch wie zur Winterpause auf dem zehnten Tabellenplatz mit 46 Punkten.

Seit 2010: Gegenwart[Bearbeiten]

Nach einem schwachen Saisonstart 2010/11, es konnten nur drei Punkte aus den ersten fünf Spielen erreicht werden, fand sich die Eintracht auf einem Abstiegsplatz wieder. Die folgenden Spiele verliefen jedoch erfolgreicher und so stand die Eintracht, nach einem zwischenzeitlichen vierten Platz, zum Ende der Hinrunde mit 26 Punkten auf Platz sieben in der Tabelle und hatte zudem in Theofanis Gekas (14 Saisontore) den erfolgreichsten Stürmer der Liga in ihren Reihen. Nach der glänzenden Vorrunde begann für die Eintracht in der Rückrunde eine nicht für möglich gehaltene Talfahrt. Die ersten zehn Spiele blieb sie ohne Sieg, und in den ersten acht Spielen nach der Winterpause gelang es der Mannschaft nicht, ein Tor zu erzielen. Am 22. März 2011 gab Eintracht Frankfurt die Trennung von Michael Skibbe bekannt. Zum Nachfolger wurde Christoph Daum bestimmt.[5] Mit einem neuen Negativrekord von acht Punkten in der Rückrunde stieg die Eintracht nach der Saison in die 2. Bundesliga ab. Am 16. Mai 2011 erklärte Daum zwei Tage nach dem Abstieg, dass er für die Saison 2011/12 für die Eintracht nicht mehr zur Verfügung stehe.[6] Am 31. Mai wurde Armin Veh als Trainer für die Saison 2011/12 vorgestellt.[7] Die Zweitligasaison verlief insgesamt positiv. Bereits zwei Spieltage vor Saisonende, am 23. April 2012, gelang mit einem 3:0 bei Alemannia Aachen der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga. Außerdem wurde Alexander Meier mit 17 Toren Torschützenkönig der Saison (gemeinsam mit Olivier Occéan von der SpVgg Greuther Fürth und Nick Proschwitz vom SC Paderborn 07).

Der Einstieg in die neue Bundesliga-Spielzeit 2012/13 gelang glänzend. Mit vier Siegen aus den ersten vier Partien stellte man neben einer neuen Vereinsbestmarke auch einen Bundesligarekord auf: Noch nie zuvor gelangen einem Aufsteiger vier Erfolge zum Beginn einer Saison. Am 10. November 2012 wurde mit Sebastian Jung erstmals seit 13 Jahren - damals Horst Heldt - wieder ein Spieler der Frankfurter Eintracht für die deutsche Nationalelf nominiert, als dieser von Joachim Löw für das Freundschaftsspiel am 14. November 2012 in Amsterdam gegen die Niederlande aufgeboten wurde. Gegen die Niederlande wurde Jung jedoch nicht eingesetzt. Die Hinrunde beendete die Eintracht auf dem vierten Tabellenplatz. Am Ende der Saison stand die Frankfurter Eintracht auf dem 6. Tabellenplatz und qualifizierte sich dadurch erstmals seit der DFB-Pokal-Niederlage 2006 wieder für einen internationalen Wettbewerb, nämlich die Europa League. Dort setzte sich die Mannschaft in der Gruppenphase souverän durch, schied dann aber gegen den FC Porto nach zwei Unentschieden aufgrund der Auswärtstorregel aus dem Wettbewerb aus. Am 32. Spieltag sicherte sich Eintracht Frankfurt aufgrund einer 1:3-Niederlage des Hamburger SV beim FC Augsburg vorzeitig den Klassenerhalt. Nachdem Armin Veh Anfang März erklärt hatte, seinen Vertrag nicht zu verlängern, gab der Verein am 21. Mai 2014 bekannt, dass Thomas Schaaf zum Juli 2014 neuer Trainer wird. Schaaf unterschrieb einen Vertrag bis 2016.[8]

Vereinswappenhistorie[Bearbeiten]

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

  • Bis 1914: diverse regionale Ligen
  • 1914−1919: kein Spielbetrieb
  • 1919−1923: Kreisliga Nordmain (erstklassig)
  • 1923−1933: Bezirksliga Main (erstklassig)
  • 1933−1944: Gauliga Südwest (erstklassig)
  • 1944/1945: kein Spielbetrieb
  • 1945−1963: Oberliga Süd (erstklassig)
  • 1963−1996: Bundesliga (erstklassig)

Sämtliche Platzierungen ab der Saison 1920/21 finden sich unter Saisonbilanzen von Eintracht Frankfurt. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt die Eintracht Platz 10. In der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga belegt die Eintracht Platz 44.

Profifußball (Eintracht Frankfurt Fußball AG)[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Nachbildungen der Vereinstrophäen im Eintracht-Museum

Rekorde[Bearbeiten]

  • Der Verein stellt mit Karl-Heinz Körbel (602 Einsätze, 1972 bis 1991) den Rekordspieler der Bundesliga-Geschichte. Er hat diese Spiele ausschließlich für Eintracht Frankfurt bestritten und „überlebte“ dabei 15 Trainer. Später wurde er selbst zweimal Bundesligatrainer bei Frankfurt und fiel dort am 30. März 1996 der 15. vorzeitigen Trainerentlassung zum Opfer.
  • Jürgen Friedl (* 23. Februar 1959) war mit 17 Jahren und 26 Tagen bis zum 6. August 2005 der jüngste Bundesligaspieler.
  • Richard Kress (1925–1996) war beim Bundesligastart 1963/64 dabei und hält seit Beginn der Bundesliga den Rekord als ältester Ligadebütant aller Zeiten (38 Jahre, 171 Tage). Er ist zugleich der bei seinem ersten Bundesligator älteste Torschütze (38 Jahre, 248 Tage).
  • Vom 20. August 1985 bis 25. August 1987 stellte der Verein eine Negativrekordserie auf: 32 Auswärtsspiele in Folge ohne Sieg.
  • Der Verein hält den Rekord der meisten vorzeitigen Trainerentlassungen in der Bundesligageschichte: dieses Schicksal traf 21 Frankfurter Trainer (Stand 22. März 2011).
  • Seit dem 29. November 2008 ist die Eintracht der Verein mit den meisten Niederlagen in der Bundesliga bei mittlerweile 557 Spielen ohne Punkt (Stand: 1. Januar 2013).
  • Der griechische Nationalspieler Giorgos Tzavellas hat mit seinem 73-Meter-Tor am 12. März 2011 bei der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04 einen Bundesliga-Rekord für das aus weitester Entfernung geschossene Tor aufgestellt.
  • Mit vier Siegen in den ersten vier Spielen der Saison 2012/13 stellte Eintracht Frankfurt als Aufsteiger einen neuen Startrekord auf.
Aero Flight A320 in den Farben von Eintracht Frankfurt.
  • Die bisher schnellste Rote Karte in der Fußball-Bundesliga sah am 14. Mai 2011 der bei Eintracht Frankfurt spielende Marcel Titsch-Rivero im Spiel gegen Borussia Dortmund nur 43 Sekunden nach seiner Einwechslung.
  • Eintracht Frankfurt hält den derzeitigen Rekord für die Gesamtanzahl von Toren und Gegentoren (155, 83:72, 1981/82)

Besonderes[Bearbeiten]

  • Die Eintracht betreibt seit 2002 eine Fußballschule, die von Karl-Heinz „Charly“ Körbel geleitet wird.
  • Seit 2005 hat die Eintracht ein lebendiges Maskottchen, den bei den Fans sehr beliebten Steinadler Attila aus dem Hanauer Wildpark.
  • Als Partner der Eintracht lackierte Aero Flight 2005 einen Airbus A 320 in den Farben von Eintracht Frankfurt. Der „stählerne Adler“ mit der Registrierung D-ARFE wurde nach der Insolvenz der Aero Flight von der Leasingfirma zurückgeholt und anderweitig verleast. Dabei wurden der Schriftzug und der Adler im Dezember 2005 entfernt.
  • Seit 2007 existiert im Inneren der Haupttribüne des Stadions ein Museum, in dem regelmäßig altgediente Spieler, Trainer und verdiente Persönlichkeiten Führungen durch die Vereinsgeschichte anleiten. Außerdem werden Stadionführungen angeboten sowie verschiedene wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen organisiert.[9]
  • Die Deutsche Bahn als Premium-Partner gestaltete Ende August 2012 eine Elektrolokomotive der DB-Baureihe 101 im Eintracht-Frankfurt-Design. Die Eintracht Frankfurt Lok soll deutschlandweit und auch grenzüberschreitend im IC- und EC-Verkehr unterwegs sein.[10]
  • Seit Januar 2013 werden im U-Bahnhof Willy-Brandt-Platz mit den „Säulen der Eintracht“ elf „legendäre“ Spieler und ein Trainer, die per Internet-Abstimmung ausgewählt wurden, besonders gewürdigt.[11][12]
  • Seit 2012 kann man für einen Beitrag von 1899 Euro (in Anlehnung an das Gründungsjahr) eine lebenslange Mitgliedschaft im Verein abschließen.[13] Erstes lebenslanges Mitglied der Eintracht wurde Sebastian Vettel, dem dieser Status ehrenhalber verliehen wurde.[14]

Farben, Wappen und Spitznamen[Bearbeiten]

Der Vereinsadler basiert auf dem Stadtwappen.

Das Vereinswappen leitet sich vom Wappen der Stadt Frankfurt am Main ab, welches wiederum auf dem einköpfigen Reichsadler des 13. Jahrhunderts basiert. Das Wappen machte im Laufe der Jahre nur kleinere Veränderungen durch, bis 1980 ein stilisierter Adler in Schwarz und Weiß eingeführt wurde. Anlässlich der 100-Jahr-Feier 1999 entschied der Verein, wieder einen traditionelleren Adler einzuführen.

Wappen des Frankfurter FV (von 1911), der TuS Eintracht Frankfurt (1920), der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt (1967) und der weiße Adler (1980–1999)

Die offiziellen Vereinsfarben sind Rot, Schwarz und Weiß und haben ihren Ursprung in den Vorgängerklubs Frankfurter FC Viktoria und Frankfurter FC Kickers, die Rot und Weiß beziehungsweise Schwarz und Weiß als Spielkleidung trugen. Dabei sind Rot und Weiß die Farben des Stadtwappens, während Schwarz und Weiß die Farben Preußens symbolisieren. Als die zwei Frankfurter Vereine fusionierten, entschieden die Verantwortlichen, die Farben beider Mannschaften zu berücksichtigen. Da der Lokalrivale Kickers Offenbach jedoch in rot-weißen Trikots aufläuft, spielt die Eintracht bevorzugt in schwarz-roter oder schwarz-weißer Spielkleidung.

Vom Vereinswappen leitet sich auch Die Adler, einer der Spitznamen des Vereins ab. Unter seinen Anhängern wird der Verein auch sehr oft SGE nach der traditionellen Vereinsbezeichnung Sportgemeinde Eintracht genannt. Aus der Frühzeit des Vereins stammt die heute seltene Bezeichnung Schlappekicker. In der vorprofessionellen Zeit waren viele Spieler Angestellte der lokalen Hausschuhfabrik („Schlappe“ ist eine dialektale Bezeichnung für Hausschuhe), deren Betreiber auch zu den Mäzenen des Vereins zählte.

Bis in die erste Hälfte der 1990er Jahre wurde der Verein auch oft Launische Diva genannt, da Erfolge der Eintracht sich oft mit Niederlagen abwechselten. Dieser Spitzname wurde ebenfalls im Hinblick auf dubiose Geschäfte der damaligen Vorstände benutzt, etwa der unaufgeklärte Verbleib der Rekordablöse für den ungarischen Star-Spielmacher Lajos Détári.

Alle Bundesligatrainer[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Sämtliche Profispieler seit Einführung der Bundesliga 1963/64 finden sich unter Liste der Fußballspieler von Eintracht Frankfurt.

Ehrenspielführer Fußball[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten]

1. Bundesliga:

2. Bundesliga:

Kader 2014/15[Bearbeiten]

Kader Saison 2014/15
# Spieler Nation Im Verein seit Vertrag bis BL-Spiele BL-Tore
Torhüter
1 Kevin Trapp DeutscherDeutscher 2012 2016 93 0
30 Felix Wiedwald DeutscherDeutscher 2013 2015 1 0
33 Yannick Zummack DeutscherDeutscher 2006 2015 0 0
Abwehr
5 Carlos Zambrano PeruanerPeruaner 2012 2015 97 1
6 Bastian Oczipka DeutscherDeutscher 2012 2015 82 0
15 Constant Djakpa IvorerIvorer 2011 2016 75 0
17 Alexander Madlung DeutscherDeutscher 2014 2015 263 25
22 Timothy Chandler US-AmerikanerUS-Amerikaner 2014 2017 95 4
23 Anderson BrasilianerBrasilianer 2012 2015 57 1
31 David Kinsombi DeutscherDeutscher 2014 2016 0 0
Mittelfeld
4 Marco Russ DeutscherDeutscher 2013 2016 223 18
7 Jan Rosenthal DeutscherDeutscher 2013 2016 158 24
8 Takashi Inui JapanerJapaner 2012 2015 48 6
13 Martin Lanig DeutscherDeutscher 2012 2015 121 10
14 Alexander Meier DeutscherDeutscher 2004 2017 210 56
16 Stefan Aigner DeutscherDeutscher 2012 2015 67 13
18 Johannes Flum DeutscherDeutscher 2013 2016 120 10
19 Lucas Piazón BrasilianerBrasilianer 2014 2015 1 0
20 Makoto Hasebe JapanerJapaner 2014 2016 150 5
21 Marc Stendera DeutscherDeutscher 2010 2017 10 0
27 Aleksandar Ignjovski SerbeSerbe 2014 2017 61 1
28 Sonny Kittel DeutscherDeutscher 1999 2016 14 0
32 Joel Gerezgiher DeutscherDeutscher 2014 2015 0 0
Sturm
9 Haris Seferović SchweizerSchweizer 2014 2017 1 1
10 Václav Kadlec TschecheTscheche 2013 2017 21 5
11 Nelson Valdez ParaguayerParaguayer 2014 2016 194 37
24 Luca Waldschmidt DeutscherDeutscher 2010 2017 0 0
Stand der Spielerstatistiken: 25. August 2014

Kapitän der Mannschaft ist Kevin Trapp.[15]

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Zugänge

Sommer 2014

 

Abgänge

Sommer 2014

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten]

Name Funktion
Trainerstab
Thomas Schaaf Cheftrainer
Wolfgang Rolff Co-Trainer
Matthias Hönerbach Co-Trainer
Michael Kraft Torwarttrainer
Christian Kolodziej Konditionstrainer
Michael Fabacher Reha- und Fitnesstrainer
Sportliche Leitung
Bruno Hübner Sportdirektor
Rainer Falkenhain Leiter der Lizenzspielerabteilung
Christoph Preuß Teammanager
Maureen Rodrigues Assistentin der sportlichen Leitung
Scouting
Bernd Hölzenbein Leiter Scouting
Manfred Petz Scout
Bernd Pfeifer Scout
Peter Banse Scout
Hans Werner Moser Scout
Michael Provaznik Scout
Marcel Daum Videoanalyst
Medizinische Abteilung
Dr. Wulf Schwietzer Mannschaftsarzt
Dr. Christoph Seeger Mannschaftsarzt
Ralf Ochs Physiotherapeut
Daniel Rung Physiotherapeut
Maik Liesbrock Physiotherapeut
Zeugwarte/Betreuer
Franco Lionti Zeugwart/Betreuer
Igor Simonov Zeugwart/Betreuer

Sponsoren[Bearbeiten]

Überblick über alle Trikot- bzw. Hauptsponsoren von Eintracht Frankfurt:

Ausrüster[Bearbeiten]

Überblick über die Trikothersteller von Eintracht Frankfurt:

  • 1974–1976 Adidas
  • 197600000 Admiral
  • 1977–1987 Adidas, sowie zeitweise dessen Tochtergesellschaft Erima
  • 1987–2001 Puma
  • 2001–2003 Fila zum 1. Februar 2000
  • 2003–2014 JAKO
  • 2014–0000 Nike[17]

Rivalitäten[Bearbeiten]

Traditioneller Rivale sind die Offenbacher Kickers. Ein weiterer regionaler Rivale ist der 1. FSV Mainz 05. Zum Stadtnachbarn FSV Frankfurt hingegen besteht heute ein eher freundschaftliches, harmonisches Verhältnis, bedingt durch die sportlichen und wirtschaftlichen Unterschiede, die keine Konkurrenzsituation innerhalb der Stadt aufkommen lassen.[18]

Abteilungen des Stammvereins (Eintracht Frankfurt e. V.)[Bearbeiten]

Abteilung 01: Turnen[Bearbeiten]

Die Turnabteilung der Eintracht wurde am 22. Januar 1861 gegründet und ist damit die älteste Abteilung des Vereins, in den sie nach dessen späterer Gründung eingegliedert wurde. Mit ca. 1.700 Mitgliedern, davon rund 700 Kinder und Jugendliche, stellt die Abteilung zugleich den zweitstärksten Sportbereich des Vereins dar. Dabei ist die Abteilung sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport aktiv, angebotene Sportarten sind neben den klassischen Turnsportarten auch Sportarten wie Aerobic, rhythmische Sportgymnastik, Badminton, Volleyball oder Tanzen.

Die Damen-Mannschaft der Frankfurter Turner gehört nach einem Jahr der Zweitklassigkeit seit dem Wiederaufstieg im Jahre 2009 der Bundesliga an. Die Aufstiegsmannschaft bestand aus den Kunstturnerinnen Veronika Ozanova, Lara Wondrak, Myriam Boeschen, Annabelle Hölzer und der ehemals für Bordeaux in der Ersten Liga Frankreichs startenden Weidenauerin[19] Silvie Wentzell.[20]

Abteilung 02: Fußball[Bearbeiten]

Unter der Verantwortlichkeit des Eintracht Frankfurt e. V. ist die Fußball-Abteilung für die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht, die Jugendmannschaften, den Frauenfußball sowie für Futsal zuständig.

Die zweite Mannschaft[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht, die U23, spielte zuletzt in der Regionalliga Südwest und bestand zum größten Teil aus jungen Spielern, die aus der eigenen Jugend aufrückten.

Die zweite Mannschaft wurde früher unter dem Namen Eintracht Frankfurt Amateure, später als Eintracht Frankfurt Reserve, in den letzten Jahren als Eintracht Frankfurt II geführt und spielte nach mehreren Jahren in der Oberliga Hessen seit Sommer 2012 in der Regionalliga Südwest. Daneben nahm die zweite Mannschaft für die SGE am Hessenpokal teil, den sie 1969 gewann. Zur U23 stießen zeitweise Spieler aus dem Kader der Bundesligamannschaft, insbesondere um Spielpraxis zu sammeln. Nachdem die DFL die Pflicht zum Aufstellen einer U-23 Mannschaft aufgehoben hatte, beschloss Eintracht Frankfurt, die von Alexander Schur und Patrick Glöckner trainierte U-23-Mannschaft zum 30. Juni 2014 aufzulösen.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Seit der Saison 2004/05 wird bei der Frankfurter Eintracht Frauenfußball gespielt. Die erste Mannschaft spielt seit der Saison 2012/13 in der Regionalliga Süd.

Jugendmannschaften[Bearbeiten]

Neben der U-23 organisiert und verantwortet das Leistungszentrum YOUNGSTER unter der Leitung von Klaus Lötzbeier und Armin Kraaz in neun weiteren Altersgruppen den Jugend- und Nachwuchsbereich von Eintracht Frankfurt – von der F-Jugend („Miniadler“) bis zur U-19.

Futsal[Bearbeiten]

Die Futsal-Sparte wurde 2006 und 2007 hessischer Meister 2006 sowie 2006 süddeutscher Meister.

Abteilung 03: Leichtathletik[Bearbeiten]

Die Fußballabteilung ist zwar die bekannteste Sparte des Vereins, die Leichtathletik-Abteilung ist jedoch die erfolgreichste.

Betty Heidler bei der Siegerehrung in Ōsaka

Neben über 220 Deutschen Meistertiteln in nahezu allen leichtathletischen Disziplinen brachte Eintracht Frankfurt zahlreiche Titelträger und Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften hervor. So gewann z. B. Tilly Fleischer bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin die Speerwurfkonkurrenz der Frauen, nachdem sie vier Jahre zuvor in Los Angeles die Bronzemedaille in dieser Disziplin gewonnen hatte. Eine solche Medaille gewann auch Heinz Ulzheimer über 800 Metern bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Darüber hinaus vertraten Athleten von Eintracht Frankfurt die deutschen Farben bei Welt- und Europameisterschaften. Jüngste Medaillenträgerin ist die Hammerwerferin Kirsten Klose, die bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Bronzemedaille in ihrer Disziplin errang. Die deutsche Meisterin im Hammerwurf, Betty Heidler, konnte 2007 bei der WM in Ōsaka den ersten Platz und damit eine Goldmedaille erringen. Die Abteilung tritt als LG Eintracht Frankfurt zusammen mit fünf weiteren Vereinen auf.

Abteilung 04: Hockey[Bearbeiten]

Spielszene TSV Mannheim – Eintracht Frankfurt

Bei der Hockeyabteilung der Eintracht steht die Damenmannschaft im Vordergrund. Diese spielt in der Halle und im Feld in der 1. Bundesliga, während die erste Herrenmannschaft 2005 in der 2. Regionalliga Süd den letzten Platz belegte und abstieg. Die größten Erfolge in der Abteilungsgeschichte erreichten auch die Damenmannschaft mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft auf dem Feld 1991 und in der Halle 1997.

Ehrenspielführer Hockey[Bearbeiten]

Abteilung 05: Boxen[Bearbeiten]

Die 1919 gegründete Boxabteilung trainiert in der Frankfurter Klingerschule bzw. auf dem Trainingsgelände des Riederwaldstadions.

Vor allem in den 1950er Jahren hatte die Boxabteilung glorreiche Jahre. So erkämpfte sich Erich Walter 1954 die Deutsche Meisterschaft im Halbmittelgewicht. Ossi Büttner, in Frankfurt als der „Böse Bub“ bekannt, wurde 1955 und 1956 Deutscher Vizemeister im Schwergewicht.[21]

Abteilung 06: Tennis[Bearbeiten]

Tennishalle auf dem Riederwaldgelände in Seckbach

Die Tennisabteilung der Frankfurter Eintracht wurde im Frühjahr 1920 gegründet und spielt heute auf der Tennisanlage am Riederwald auf elf Tennisplätzen sowie in einer drei Plätze umfassenden Tennishalle. Die erste Herrenmannschaft stieg 2006 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Hessenliga auf, die Damen treten in der Verbandsliga an. 1980 und 1987 wurde die Abteilung Deutscher Meister der Senioren, zudem konnten verschiedene nationale Juniorenmeisterschaften gewonnen werden. Abteilungsleiter Tennis ist Ryszard Lempart.

Ehrenspielführer Tennis[Bearbeiten]

Abteilung 07: Handball[Bearbeiten]

Die seit 1921 bestehende Handballabteilung unterliegt der Leitung von Markus Matthes und trainiert in den Sporthallen der Friedrich-Ebert- sowie der Konrad-Haenisch-Schule. Die erste Herrenmannschaft bildet eine Spielgemeinschaft mit dem Turnverein Seckbach 1875 und spielt aktuell in der Bezirksoberliga.

Abteilung 08: Rugby[Bearbeiten]

Die Abteilung Rugby besteht seit Sommer 1923. Abteilungsleiter ist Marko Deichmann.

Es gibt Mannschaften im Herren-, Damen- und Jugendbereich. Die Spielbetreuung liegt in den Händen von Günter „Doktor“ Fooßen. Kapitän der 1. Herrenmannschaft ist der Frankfurter Dirk Bangert. Der Stürmer spielt seit 10 Jahren für die Eintracht. Die Herrenmannschaft spielt zurzeit in der Regionalliga Hessen/Rheinland-Pfalz. Trainer der Damenmannschaft ist Andreas Weidemann. Im Sommer wird auf dem Trainingsgelände der Eintracht in Frankfurt-Niederrad trainiert, im Winter am Riederwald.

Ehrenspielführer Rugby[Bearbeiten]

Ultimate[Bearbeiten]

Das Ultimate-Team der Eintracht Frankfurt ist seit Frühjahr 2007 ebenfalls in der Rugby-Abteilung organisiert.

Eintracht Frankfurt ist in den Divisionen Mixed (Frau Rauscher & the Bembelboys, Flachmixer), Damen (Frau Rauscher), Open (Sturm & Drang) und U14 (Liliputs) vertreten. Das Mixed-Team gehört zu den führenden Mannschaften in Deutschland und nahm an der XEUCF Club Europameisterschaft 2009 in London und der XEUCF 2013 in Bordeaux teil.[22] Die Damen haben 2008 die Deutsche zweite Liga Meisterschaft Indoor gewonnen. In der Outdoor Saison 2013 erreichten Frau Rauscher & the Bembelboys Platz 11 in der Mixed DM 1. Liga, Frau Rauscher Platz 6 in der Damen DM 2. Liga und Sturm & Drang Platz 2 in der Open DM 2. Liga.

Abteilung 09: Tischtennis[Bearbeiten]

Die Tischtennisabteilung der Eintracht ist eine der erfolgreichsten des Vereins. Die Damenmannschaft wurde siebenmal Deutscher Meister, die Herrenmannschaft spielte 15 Jahre in der Bundesliga. Obwohl sie heute nur noch in der Bezirksoberliga spielt, wird sie in der „Ewigen Tabelle“ der Bundesliga nach wie vor auf Platz 9 geführt.

Die Anfänge in den zwanziger Jahren[Bearbeiten]

Im November 1924 gründeten Tennisspieler der Eintracht im Wirtschaftskolleg Jaé in der Berger Straße eine Tischtennisabteilung des Vereins, der von Otto Abel geleitet wurde. Tischtennis wurde zunächst als Hobby innerhalb des Vereins gespielt, erst 1927 nahm man erstmals (in Darmstadt) an einem Turnier teil. Trainingsstätte der Eintracht-Spieler wurden Räume in der Helmholtzschule. 1930 richtete die Eintracht sogar ein internationales Turnier aus, das von den damals diesen Sport dominierenden Ungarn gewonnen wurde. Bei der Eintracht spielten erfolgreiche Spieler wie Karl Ziegler, Schimel und Karl-Heinz Eckardt (der spätere Präsident des Deutscher Tischtennis-Bunds). 1931 kam es aufgrund eines Zerwürfnisses innerhalb des Vereins zum Rücktritt des Abteilungsgründers Otto Abel, auch die Spieler kehrten dem Verein den Rücken.

Die Damenmannschaft als Serienmeister[Bearbeiten]

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb wiederbelebt. In der zerstörten Stadt fanden die diesmal aus den Hockey- und Handballabteilungen stammenden Initiatoren, u.a. Heinz Fuß (* 1914), schließlich eine geeignete Spielstätte, die Turnhalle der Comeniusschule. Damit war die Grundlage für einen erfolgreichen Neuanfang gelegt. Diesen Erfolg lieferten vor allem die Damenmannschaften der Eintracht. Die Mannschaft um Gustel Cranz wurde 1948 Deutscher Meister. 1952, 1953, 1956, 1957, 1958 und 1959 folgten sechs weitere nationale Meistertitel. Hanne Schlaf und Erna Brell errangen außerdem Deutsche Meistertitel im Einzel. 1957 wurden die Spielerinnen Hanne Schlaf, Hilde Bussmann, Ellen Hennemann, Marianne Blumenstein, Annemie Mann und Christel Bischof von Bundespräsident Theodor Heuss mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung für deutsche Sportler. Bis 1966 konnten sich die Damen in der Oberliga Südwest halten, dann wurden sie aus der damals höchsten Damen-Spielklasse wegen Aufstellungsschwierigkeiten zurückgezogen. 1975 wurde die Mannschaft sogar aus der Hessenliga zurückgezogen.[23]

Die Herrenmannschaft in der Bundesliga[Bearbeiten]

Auch die Herrenmannschaft um Werner Haupt konnte Ende der 50er Jahre zu den Erfolgen ihrer Vereinskameradinnen aufschließen, 1957 scheiterte sie mit einem 8:8 nur durch das schlechtere Satzverhältnis am TTC Mörfelden und wurde nur Vizemeister. Hanne Schlaf und Wolf Berger wurden 1959 Deutsche Meister im Mixed.

Als 1966 Tischtennis-Bundesliga der Herren gegründet wurde, war die Eintracht noch nicht dabei. Sie war zwar in der Oberliga Südwest Vierter geworden und durfte daher an der Bundesliga-Qualifikation teilnehmen, scheiterte dort in ihrer Gruppe aber an DJK TuSA 06 Düsseldorf. Ein Jahr später gelang der Eintracht der Aufstieg in diese höchste Spielklasse. Sie konnte sich schnell in der Bundesliga etablieren und schloss während der 70er Jahre drei Spielzeiten als Dritter ab. Spieler wie Heiner Lammers, Günter Köcher oder der spätere Bundestrainer Klaus Schmittinger gehörten zu den Stützen der Mannschaft.

1980 hatte die Tischtennis-Eintracht, die immer größere Mühe hatte, den steigenden Finanzbedarf des Bundesligabetriebs zu finanzieren, Erfolg mit einer für die damaligen Zeit sehr ungewöhnlichen Anfrage: Der Chinesische Tischtennisverband stimmt einem Wechsel des chinesischen Einzelmeisters von 1975, Wang Jiang Quang, nach Frankfurt zu. Wang war damit der erste chinesische Spieler in der deutschen Bundesliga. Gleichzeitig gelang durch Vermittlung des südkoreanischen Eintracht-Fußballspielers Bum Kun Cha der Wechsel des damals besten Tischtennisspielers des Landes, Park Lee Hee, zur Eintracht.

Die Saison 80/81 verlief sehr erfolgreich, zu Saisonende kürzte der Hauptverein der Abteilung jedoch 25 Prozent ihres Etats. Der Spielbetrieb in der Bundesliga konnte mit Mühe aufrechterhalten werden, am Ende der Folgesaison stand jedoch, nach 15 Jahren Bundesligazugehörigkeit, der Abstieg. Die Mannschaft blieb in der 2. Bundesliga, bis sie 1991 aus finanziellen Gründen in die 2. Bezirksliga zurückgezogen werden musste[24].

Weiterführende Tischtennis-Quellen[Bearbeiten]

Abteilung 10: Basketball[Bearbeiten]

Die Basketball-Abteilung wurde 1954 gegründet. Zwei Spielzeiten, von 1967 bis 1969, und in der Saison 1979/1980 spielten die Basketballer in der Basketball-Bundesliga (BBL) des Deutschen Basketballbundes (DBB). 1975 war die Eintracht Gründungsmitglied der 2. Basketball-Bundesliga.

Die Herrenmannschaft spielt derzeit in der Regionalliga Südwest. Die Spiele werden in der Sporthalle der Wöhlerschule (250 Plätze) ausgetragen. Die Damenmannschaft spielt ebenfalls in der Regionalliga. Die Basketball-Abteilung von Eintracht Frankfurt betreibt eine intensive Jugendarbeit. Die männliche U19-Mannschaft ist in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) vertreten.

Abteilung 11: Eissport[Bearbeiten]

Die Abteilung Eissport wurde am 9. Dezember 1959 gegründet, zwischen 2002 und 2006 widmete sich die Abteilung ausschließlich dem Eisstockschießen. Seit 2006 findet sich unter dem Dach der Eissport-Abteilung auch die Curling-Sparte von Eintracht Frankfurt.

Eine Damenmannschaft und zwei Herrenmannschaften der Eisstock-Sparte sind in der Bundesliga vertreten. Die Mannschaften trainieren in der Eissporthalle Frankfurt am Bornheimer Hang.

Abteilung 12: Volleyball[Bearbeiten]

Die Volleyballabteilung der Eintracht besteht seit 1961. Nach großen Erfolgen der 1970er und 1980er Jahre, in denen Mannschaften der Eintracht in erster und zweiter Bundesliga aktiv waren, wurde es in den 1990ern ein wenig ruhiger. Von 2006 bis 2011 spielten die Frauen in der dritthöchsten deutschen Spielklasse (Regionalliga-Südwest). 2012/13 spielten die Männer in der Regionalliga-Südwest und stiegen als Meister in die Dritte Liga Süd auf. Zurzeit sind bei den Adlerträgern fünf Frauen-, drei Männer- und vier Jugendmannschaften aktiv.

Ehrenspielführer Volleyball[Bearbeiten]

Abteilung 13: Fan- und Förderabteilung[Bearbeiten]

Die Fan- und Förderabteilung (FuFA) von Eintracht Frankfurt wurde am 11. Dezember 2000 als 13. Abteilung von Eintracht Frankfurt gegründet. Mit 8.000 der insgesamt 14.600 Mitglieder (Stand: Juli 2009) ist sie die größte Abteilung des Vereins.

Die FuFA organisiert unter anderem Auswärtsfahrten zu Bundesligaspielen der Bundesliga-Mannschaft der Eintracht. Außerdem sammelte die FuFA Spenden, um Duplikate der von Eintracht Frankfurt errungenen Trophäen UEFA-Pokal und DFB-Pokal sowie der 1959 gewonnenen Meisterschale anfertigen zu lassen.

Abteilung 14: Eishockey[Bearbeiten]

Die erste Eishockeyabteilung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Frankfurt Lions
Die Eissporthalle Frankfurt, 1981-91 Spielstätte der Eishockey-Eintracht

Die erste Eishockeyabteilung der Eintracht wurde 1959 durch Rudi Gramlich gegründet und trug am 14. Januar 1960 ihr erstes Spiel aus. Die Eishockey-Eintracht spielte vor oftmals geringer Kulisse in der Oberliga. In der Saison 1968/69 gelang der erste Aufstieg in die Bundesliga, zunächst aber nur für ein Jahr.

Nach langen Oberligajahren kehrten nach der Eröffnung und dem Umzug in die neue Eissporthalle am Ratsweg im Dezember 1981 der sportliche Erfolg und das Interesse der Zuschauer zurück: 1982 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, 1986 sogar der (Wieder-)aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Zugehörigkeit zur Eishockey-Bundesliga waren geprägt von wechselndem sportlichen Erfolg und wachsenden Schulden. Nur mit Mühe konnte jeweils die Lizenz für die neue Saison erreicht werden. Unprofessionelles Management, eine teure Mannschaft und fehlende Handlungsfreiheiten der Eintracht Frankfurt Eishockeyabteilung ließen den Schuldenberg auf über 7 Millionen DM anwachsen. Um bei einem möglichen Konkurs der Eishockeyabteilung den Hauptverein nicht zu gefährden, beschloss deswegen der Vorstand des Gesamtvereins im März 1991, die Eishockeyabteilung vom Hauptverein abzutrennen.

Die bisherige Eishockey-Abteilung der Eintracht wurde daraufhin am 5. März 1991 als Frankfurter ESC „Die Löwen“ neu gegründet und zunächst in die Regionalliga zurückgestuft. Der Verein stieg aber sehr rasch wieder in die 1. Bundesliga auf, spielte von 1994 bis 2010 unter dem Namen Frankfurt Lions in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und gewann 2004 die deutsche Meisterschaft. Nach der Spielzeit 2009/10 musste der Club jedoch Insolvenz anmelden. Der bisherige Stammverein Young Lions Frankfurt spielt nun unter dem Namen Löwen Frankfurt in der DEL2.

Wiedergründung[Bearbeiten]

Am 1. Juli 2002 wurde wieder eine Eishockeyabteilung in der Eintracht gegründet, nachdem die Spieler des aufgelösten EHC Frankfurt 1988 e. V. zur Eintracht wechselten. Die erste Saison spielte man in der Landesliga Hessen. In der Saison 2003/04 erreichte man unter Spielertrainer Jay McNeill den 6. Platz in der Regionalliga Hessen, zog die Mannschaft aber nach der Saison in die Landesliga zurück. In der Saison 2004/05 wurde die Eintracht überlegen Meister der Landesliga und spielte in der Saison 2005/06 wieder in der Regionalliga, in der sie überraschend gut mithalten konnte und knapp den Klassenerhalt feiern konnte. In der Saison 2006/07 konnte man nach einem massiven personellen Umbruch die Klasse nicht mehr halten, in der folgenden Landesliga-Saison 2007/08 gelang aber nach einer unerwartet starken Spielzeit die Rückkehr in die Regionalliga Hessen . Zur Saison 2009/10 wurde diese Liga mit der Regionalliga NRW zur Regionalliga West zusammengelegt, wodurch die Eintracht unter Abteilungsleiter Alexander Hermann in die neu gegründete Hessenliga wechselte.

Abteilung 15: Dart[Bearbeiten]

Nach zweimonatiger Vorbereitungszeit wurde die Dartabteilung als 15. Abteilung in Abstimmung mit dem Beirat am 1. Juli 2006 gegründet. Der Verein will mit dieser Abteilung sein Angebot im Breiten- und Leistungssport weiter ausbauen.

Abteilung 16: Triathlon[Bearbeiten]

Die Abteilung wurde 1992 unter dem Dach des PSV Blau-Gelb gegründet und wechselte im Januar 2008 zur Eintracht. Sie fördert sowohl den Breiten- als auch den Leistungssport. Abteilungsleiter ist Georg Heckens. Zu den Mitgliedern der Sparte Triathlon gehören über 800 ambitionierte Hobby- und Profiathleten, die den größten Triathlonverein Deutschlands darstellen. Die Triathlonabteilung ist mit ihren Sportlern in folgenden Ligen des hessischen Triathlonverbandes vertreten:

  • 1. Hessenliga 1 Damen- und 1 Herrenmannschaft
  • 2. Hessenliga 1 Damen- und 1 Herrenmannschaft
  • 3. Hessenliga 1 Herrenmannschaft
  • 4. Hessenliga 1 Herrenmannschaft
  • 5. Hessenliga 1 Herrenmannschaft
  • Seniorenliga: 3 Mannschaften (1 Damen-, 2 Herrenmannschaften)
  • Masterliga: 1 Herrenmannschaft

sowie auch in der Regionalliga Mitte Damen und Herren der Deutschen Triathlonliga

Literatur[Bearbeiten]

  • Jörg Heinisch: Der große Triumph. Eintracht Frankfurt im Europapokal 1980, Agon, 2005, ISBN 3-89784-267-X
  • Jörg Heinisch: Frankfurter Fußballwunder. Die Klassenkämpfe von Eintracht Frankfurt, Agon, 2005, ISBN 3-89784-272-6
  • Jörg Heinisch: Das Jahrhundertspiel. Eintracht Frankfurt und Real Madrid im Europapokal der Meister 1960, Agon, 2004, ISBN 3-89784-248-3
  • Ulrich Matheja: Schlappekicker und Himmelsstürmer – Die Geschichte von Eintracht Frankfurt, Die Werkstatt, 2006, ISBN 3-89533-538-X
  • Frank Gotta und Othmar Hermann: Im Herzen von Europa...Eintracht Frankfurt. Die Geschichte eines der bekanntesten Fußballvereine Europas (Bildband, auf 2000 Stück limitierte Auflage), Agon, 2006, ISBN 3-89784-286-6
  • Jörg Heinisch und Othmar Hermann: Adler auf der Brust. Die großen Spieler von Eintracht Frankfurt und andere Geschichten des hessischen Traditionsklubs, Agon, 2010, ISBN 3-89784-374-9
  • Jörg Heinisch und Matthias Thoma: Main-Derby in Berlin: Deutsche Meisterschaft 1959, Eintracht Frankfurt gegen Kickers Offenbach, Agon, 1999, ISBN 3-89784-122-3
  • Jörg Heinisch: Helden in Schwarz-Weiß. Eintracht Frankfurt im Vereinspokal, Agon, 2006, ISBN 3-89784-276-9
  • Jörg Heinisch: Würstchen, Bomber, Fußballzauber. Eintracht Frankfurt in aller Welt, Agon, 2006, ISBN 3-89784-278-5
  • Matthias Thoma und Michael Gabriel: Das Rostock-Trauma: Geschichte einer Fussballkatastrophe, Fuldaer Verlagsanstalt, 2002, ISBN 3-89152-496-X
  • Matthias Thoma: „Wir waren die Juddebube“. Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit. Die Werkstatt, 2007, ISBN 978-3-89533-560-0
  • Die Eintracht: Von Titelträumen und Triumphen, von Abstiegsangst und Aufstiegslust, Heinrich & Hahn Verlagsgesellschaft, 2006, ISBN 3-86597-002-8
  • Ulrich Matheja: Eintracht Frankfurt, Schlappekicker und Himmelsstürmer, Die Werkstatt, 1998, ISBN 3-89533-222-4
  • Herbert Neumann: Eintracht Frankfurt – Die Geschichte eines berühmten Sportvereins, 2. aktualisierte Neuauflage, Droste, Düsseldorf 1977
  • Ulrich Matheja: Unsere Eintracht: Eintracht Frankfurt - Die Chronik, Die Werkstatt, 2011, ISBN 978-3-89533-750-5.
  • Klaus Veit u.a.: Comeback Eintracht - Aufstieg mit Ansage. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eintracht Frankfurt – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Präsidium: Eintracht Frankfurt trauert um Fred Moske. Eintracht Frankfurt e. V., 21. März 2013, abgerufen am 24. August 2013.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGesellschaften des Vereins. Eintracht Frankfurt e. V., o.J., abgerufen am 24. August 2013.
  3. mig/sid: Eintracht-Krise: Politiker fordert Funkel-Rauswurf. SPIEGEL ONLINE GmbH, 24. April 2007, abgerufen am 24. August 2013.
  4. Michael Skibbe ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt. In: Eintracht.de. 5. Juni 2009, abgerufen am 7. Mai 2014.
  5. ck: Eintracht Frankfurt beurlaubt Trainer Skibbe. Eintracht Frankfurt Fußball AG, 22. März 2011, abgerufen am 24. August 2013.
  6. RUW: Christoph Daum verlässt Eintracht Frankfurt. Eintracht Frankfurt Fußball AG, 16. Mai 2011, abgerufen am 24. August 2013.
  7. RUW: Es geht um den Erfolg und den Spaß am Fußball! Eintracht Frankfurt Fußball AG, 31. Mai 2011, abgerufen am 24. August 2013.
  8. RUW: Schaaf wird neuer Eintracht-Trainer. Eintracht Frankfurt Fußball AG, 21. Mai 2014, abgerufen am 21. Mai 2014.
  9. http://www.eintracht-frankfurt-museum.de/cms/pages/angebote.php
  10. dapd, hes: Eintracht-Lokomotive fährt künftig durch Deutschland. In: Die Welt. Axel Springer AG, 29. August 2012, abgerufen am 4. September 2012.
  11. Simon Heinrich: Wiedersehen der Legenden in U-Bahn-Station. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 23. Januar 2013, abgerufen am 24. August 2013.
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  14. Eintracht ernennt Vettel zum Ehrenmitglied. Frankfurter Societäts-Medien GmbH, 4. Dezember 2012, abgerufen am 10. Februar 2014.
  15. Kevin Trapp ist Eintracht-Kapitän in Berlin, fnp.de vom 15.08.2014, abgerufen am 15. August 2014
  16. RUW: Fiat Group neuer Hauptsponsor von Eintracht Frankfurt. Eintracht Frankfurt Fußball AG, 25. März 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.
  17. Eintracht Frankfurt nach elf Jahren mit neuem Ausrüster Meldung auf handelsblatt.com vom 24. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  18. Stühlerücken beim Kuschelderby hr-online.de vom 5. September 2013, abgerufen am 29. Juli 2014
  19. "Rangliste des Siegerländer Sports", Siegener Zeitung vom 28. Dezember 2010, S.21
  20. Bundesligamannschaft der Kunstturnerinnen auf www.eintracht-frankfurt.de
  21. Historie der Eintracht Frankfurt auf www.eintracht-frankfurt.de
  22. Thomas: Endplatzierungen xEUCF 2009. Thomas Griesbaum, 31. Oktober 2009, abgerufen am 24. August 2013.
  23.   In: Deutscher Tischtennis-Sport. Nr. 1975/21, Philippka-Verlag, Münster, ISSN 0930-0791, S. 29.
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