Eirik Brandsdal

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Eirik Brandsdal Skilanglauf
Eirik Brandsdal i Stockholm 2013..jpg
Eirik Brandsdal (2013)
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 11. November 1986
Geburtsort OsloNorwegenNorwegen Norwegen
Größe 181 cm
Karriere
Verein Kjelsås IL
Status aktiv
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. März 2007
 Weltcupsiege 6
 Gesamtweltcup 16. (2013/14)
 Sprintweltcup 2. (2013/14, 2014/15)
 Distanzweltcup 64. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 6 2 4
 Teamsprint 0 3 3
letzte Änderung: 11. März 2015

Eirik Brandsdal (* 11. November 1986 in Oslo) ist ein norwegischer Skilangläufer.

Werdegang[Bearbeiten]

Auf Juniorenebene konnte Brandsdal keine herausragenden Erfolge verbuchen, so dass er auch an keiner Juniorenweltmeisterschaft teilnahm. Bei der U23-Weltmeisterschaft 2006 in Kranj war sein bestes Resultat der elfte Platz im Sprintwettbewerb. In der Verfolgung belegte er den 23. Platz und wurde 35. über 15 Kilometer klassisch.

In der Saison 2006/07 konnte er mehrfach in Sprintwettbewerben des Scandinavian Cups überzeugen, woraufhin er erstmals für den Skilanglauf-Weltcup nominiert wurde. Im heimischen Drammen überstand er als 30. die Qualifikation für die Viertelfinalläufe und gewann als 29. des Endklassements gleich bei seinem ersten Einsatz Weltcuppunkte. Im darauf folgenden Jahr konnte er erneut beim Weltcupsprint in Drammen an den Start gehen und erreichte diesmal sogar die Halbfinalläufe. Bei der U23-Weltmeisterschaft in Mals wurde er Zweiter der Qualifikation des Sprintwettbewerbs, schied jedoch dann schon im Viertelfinallauf aus.

In der Saison 2008/09 folgten regelmäßige Einsätze im Weltcup. In Valdidentro gewann er die Qualifikation und erreichte den Finallauf, wo er den sechsten und somit letzten Platz belegte. Auch in Lahti konnte er mit Platz acht überzeugen. Am Ende der Saison wurde er 29. in der Gesamtwertung des Sprintweltcups. Seinen ersten Start in der Saison 2009/10 hatte Brandsdal in Düsseldorf, wo er erstmals in seiner Karriere einen Podestplatz erringen konnte. Im Finale musste er sich nur Alexei Petuchow und Anders Gløersen geschlagen geben. Am nächsten Tag konnte er zusammen mit Gløersen dieses Resultat noch steigern als sie hinter dem russischen Duo Petuchow und Morilow den zweiten Platz belegten.

In den Einzelweltcups blieben Erfolge weiter aus, so dass er im Februar 2010 für einige Rennen in den Scandinavian Cup wechselte. Im März kam er zurück in den Weltcup-Kader und überraschte die Konkurrenz mit einem vierten Platz in Drammen. Beim Saisonabschluss in Falun landete er jedoch erneut nur abgeschlagen auf Rang 34. Bei den Norwegischen Meisterschaften in Tolga wenig später verpasste er über 50 km eine Medaille und wurde Vierter.

Nachdem Brandsdal auch in die Saison 2010/11 nur schwach startete, ging er im Dezember erneut in den Scandinavian Cup. Zurück im Weltcup beendete er das Teamsprint-Rennen in Liberec auf dem dritten Platz und stand somit erneut auf dem Podium. Eine Woche später gewann er das Sprint-Rennen in Otepää. Bei den folgenden Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo verpasste er eine Top-Platzierung deutlich und kam im Sprint nur auf Rang 17.[1] In der 30-km-Verfolgung belegt er nur Rang 65.[2]

Im Januar 2012 gewann er das Sprint-Rennen in Mailand. Nur zwei Wochen später gewann er bei den Norwegischen Meisterschaft 2012 in Voss den Titel im Sprint.[3] In Drammen sicherte er sich zum Saisonende erneut einen Sprint-Weltcup-Sieg. Zudem gewann er beim Saisonabschluss die Sprintetappe in Stockholm. Zum Beginn der Saison 2012/13 erreichte er in Kuusamo den dritten Platz bei der Sprintetappe der Nordic Opening. Es folgten in der Saison in Quebec ein dritter und in Liberec ein zweiter Platz im Teamsprint. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme wurde er im Sprint Sechster. Beim Weltcupfinale belegte er den 37. Rang. Dabei erreichte er den zweiten Platz bei der Sprintetappe.

Zum Beginn der Saison 2013/14 siegte er die Sprintetappe der Nordic Opening in Kuusamo. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi lief er im Sprint auf den neunten Rang. Beim Sprint-Weltcup in Lahti stand er als Dritter wieder auf dem Podium. Nach weiteren guten Platzierungen beendete er seine bislang beste Weltcup-Saison erneut auf Rang 17 der Gesamweltcup-Wertung. Im Sprint-Weltcup lief er auf Rang zwei und verpasste damit nur knapp den Sieg, den sich sein Landsmann Ola Vigen Hattestad sicherte. Zum Saisonauftakt 2014/15 gewann er in Ruka im Sprint. Es folgten ein 49. Platz bei der Nordic Opening in Lillehammer und ein dritter Platz im Sprint in Davos. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun kam er auf den 11. Platz im Sprint. Im März 2015 gewann die letzten beiden Sprintrennen der Saison in Lahti und Drammen. Die Saison beendete er wie im Vorjahr auf den zweiten Platz im Sprintweltcup.

Erfolge[Bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 23. Januar 2011 EstlandEstland Otepää 1,4 km Sprint klassisch
2. 14. Januar 2012 ItalienItalien Mailand 1,4 km Sprint Freistil
3. 7. März 2012 NorwegenNorwegen Drammen 1,2 km Sprint klassisch
4. 29. November 2014 FinnlandFinnland Ruka 1,4 km Sprint klassisch
5. 07. März 2015 FinnlandFinnland Lahti 1,5 km Sprint Freistil
6. 11. März 2015 NorwegenNorwegen Drammen 1,3 km Sprint klassisch

Etappensiege bei Weltcuprennen[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Rennen
1. 14. März 2012 SchwedenSchweden Stockholm 1 km Sprint klassisch Weltcup-Finale 2012
2. 29. November 2013 FinnlandFinnland Kuusamo 1,4 km Sprint klassisch Nordic Opening 2013

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 18. Dezember 2010 NorwegenNorwegen Savalen Sprint Freistil Scandinavian Cup

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappenrennenb Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 6 6
2. Platz 2 2 3
3. Platz 4 4 3
Top 10 28 28 9
Punkteränge 40 1 41 9
Starts 43 7 50 9
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z.B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2006/07 2 163. - - 2 84.
2007/08 24 100. - - 24 64.
2008/09 92 65. - - 92 29.
2009/10 225 35. 9 105. 216 11.
2010/11 246 29. 7 95. 239 6.
2011/12 483 17. - - 483 3.
2012/13 272 32. 32 64. 240 7.
2013/14 365 16. 8 92. 355 2.
2014/15 442 11. - - 442 2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. World Ski Championships 2011 - Men's SP F Final in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 22. Mai 2014
  2. World Ski Championships 2011 - Men's 30 km M Pursuit in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 22. Mai 2014
  3. National Championships 2012 - Men's SP 1.5 km C Final in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 22. Mai 2014