Eisbombe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaiser-Wilhelm-Eisbombe (Illustration um 1900 von Georg Ritzer, Maler aus München)

Eine Eisbombe ist eine gefrorene Süßspeise mit einer Hülle aus Speiseeis und einer speziellen, aromatisierten Füllung. Eisbomben haben eine typische, halbkugelige Form und sind oft – ähnlich wie Torten – aufwendig dekoriert.

Zur Herstellung wird eine Eisbombenform oder runde Schüssel stark gekühlt, mindestens zentimeterdick mit Speiseeis ausgekleidet und wieder gefroren. Für die Eisbombenmasse wird zuerst Eidotter mit Läuterzucker bei schwacher Hitze schaumig geschlagen, kaltgeschlagen, je nach Rezept mit Fruchtpüree, Schokolade, Likör oder anderem aromatisiert und mit Schlagsahne vollendet. Zum Schluss wird die Masse in die Form gefüllt und alles gründlich durchgefroren.

Klassische Rezepte sind z. B.:

Die berühmte Cassata ist im Original keine Eisbombe, sondern eine Torte aus Schafsquark, kandierten Früchten und Biskuit, die gekühlt serviert wird. Das gleichnamige Eis besteht aus Vanille- Himbeer- und Schokoladeneis mit kandierten Früchten.

Eisbomben sind auch als Handelsware erhältlich, bestehen dann allerdings nur aus Schichten verschiedener, industriell hergestellter Eissorten.

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen