Eisenhutblättriger Hahnenfuß

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Eisenhutblättriger Hahnenfuß
Ranunculus aconitifolius 240708.jpg

Eisenhutblättriger Hahnenfuß (Ranunculus aconitifolius)

Systematik
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Tribus: Ranunculeae
Gattung: Hahnenfuß (Ranunculus)
Art: Eisenhutblättriger Hahnenfuß
Wissenschaftlicher Name
Ranunculus aconitifolius
L.

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß (Ranunculus aconitifolius), auch Eisenhut-Hahnenfuß genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist in Europa relativ weit verbreitet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Illustration des Eisenhutblättrigen Hahnenfuß (Ranunculus aconitifolius)

Der Eisenhutblättriger Hahnenfuß wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 (100) Zentimeter. Der Stängel besitzt gespreizte Verzweigungen. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die Blattspreit ist mehr oder weniger tief handförmig gelappt bis gefingert. Die Mittellappen der Grundblätter sind in ein kurzes Stielchen verschmälert. Die Abschnitte der Stängelblätter sind ziemlich breit und bis zur Spitze gesägt.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blütenstiele sind während des Blühens flaumig und ein- bis dreimal so lang wie das Deckblatt. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf Kronblätter sind rein weiß. Die Staubblätter und der Griffel sind etwa gleich lang. Die reifen Nüsschen sind 2 bis 3 mm lang und etwa 2 mm breit.

[Bearbeiten] Vorkommen

Der Eisenhutblättriger Hahnenfuß besitzt Vorkommen in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, im nördlichen Italien, im westlichen Bereich der ehemaligen Tschechoslowakei, im westlichen Bereich des ehemaligen Jugoslawiens, in Frankreich und im nördlichen sowie zentralen Spanien. [1]

Der Eisenhutblättriger Hahnenfuß ist in Österreich zerstreut von der montanen bis subalpinen Höhenstufe verbreitet. Sie fehlt in Burgenland und Wien. Als Standort werden staudenreiche Wälder, Hochstaudenfluren, Bachränder und Quellfluren besonders über Silikatgestein bevorzugt. Damit vikariiert der Eisenhutblättrige Hahnenfuß mit dem Platanen-Hahnenfuß, der ähnliche Standorte über Kalkgestein besiedelt.

[Bearbeiten] Systematik

Die Erstveröffentlichung von Ranunculus aconitifolius erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 551.

[Bearbeiten] Nutzung

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß wird selten als Zierpflanze für Staudenbeete und Gehölzgruppen genutzt. Die Sorte 'Flore Peno' hat gefüllte Blüten.[2]

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Eintrag bei GRIN.
  2. Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 146.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Eisenhutblättriger Hahnenfuß (Ranunculus aconitifolius) – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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