Eisenplanet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Als Eisenplanet bezeichnet man Planeten, die hauptsächlich aus einem hochverdichteten Eisenkern bestehen und entweder keinen oder fast keinen Mantel aufweisen. In unserem Sonnensystem ist der Planet Merkur der größte Vertreter dieser Gattung, es wird jedoch angenommen, dass es Exoplaneten gibt, die deutlich größer und vollständig aus Eisen bestehend sind.

Entstehung[Bearbeiten]

Eisenplaneten können entstehen, wenn ein gewöhnlicher Eisen-Silikat-Planet (wie z.B. die Erde) durch Einschläge gigantischen Ausmaßes verändert wird. Durch den Einschlag eines sehr großen Körpers kann der Mantel des Planeten aufgelöst und in das Weltall geschleudert werden, übrig bliebe der hochdichte und relativ stabile Eisenkern. Aktuelle Planetensimulationen sagen voraus, das Eisenplaneten vor allem in Systemen entstehen sollten, bei denen Planeten in einem sehr engen Orbit um ihr Zentralgestirn kreisen. Auch in Systemen, die von einem besonders großen Stern dominiert werden, sollte die protoplanetare Scheibe reich an Eisen sein und Eisenplaneten erzeugen.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Eisenplaneten sollten, da ihnen ein Mantel fehlt und sie aufgrund ihrer hohen Dichte ein entsprechendes Oberflächen-Volumen-Verhältnis haben, sehr schnell auskühlen. Daher steht nicht zu erwarten, dass solche Planeten ein Magnetfeld entwickeln oder tektonische Prozesse auf ihrer Oberfläche zeigen.