Eishockey-Bundesliga 1962/63

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
DEV-Logo.svg Eishockey-Bundesliga
◄ vorherige Saison 1962/63 nächste ►
Meister: Logo des EV Füssen EV Füssen
Absteiger: TuS Eintracht Dortmund
• Bundesliga  |  Oberliga ↓  |  Gruppenliga ↓↓

Die Saison 1962/63 der Eishockey-Bundesliga war die fünfte Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga. Deutscher Meister wurde der EV Füssen, der damit seine zehnte Meisterschaft gewinnen konnte. Vorjahressieger EC Bad Tölz, der in der Vorrunde lange Zeit auf dem ersten Platz gelegen hatte, beendete die Saison nach nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen auf dem zweiten Rang. In der Relegation kam es zur Neuauflage des Vorjahresduells zwischen dem TuS Eintracht Dortmund und dem EV Landshut. In diesem Jahr setzten sich die Niederbayern durch und stiegen damit erstmals in die Bundesliga auf. Für Dortmund bedeutete dies nach drei Jahren den Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Wie im Vorjahr bestritten die acht teilnehmenden Mannschaften zunächst eine Einfachrunde, nach der sich die besten vier Vereine für die Meisterrunde qualifizierten. Dort wurde schließlich unter Mitnahme der Vorrundenpunkte in einer erneuten Einfachrunde der Deutsche Meister ermittelt. Die übrigen vier Mannschaften bestritten, ebenfalls unter der Mitnahme der Vorrundenpunkte, eine Abstiegsrunde. Der Letztplatzierte der Abstiegsrunde musste in einem Relegationsspiel gegen den Meister der Oberliga um seinen Platz in der Bundesliga spielen.

Vorrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EC Bad Tölz (M) 14 12 2 0 123:26 26:2
2. EV Füssen 14 10 3 1 71:37 23:5
3. Mannheimer ERC 14 7 1 6 54:54 15:13
4. SC Riessersee 14 5 2 7 58:52 12:16
5. Krefelder EV 14 4 2 8 52:70 10:18
6. ESV Kaufbeuren 14 4 1 9 50:81 9:19
7. Preussen Krefeld 14 4 1 9 35:74 9:19
8. TSC Eintracht Dortmund 14 3 2 9 35:84 8:20

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = Meisterrunde,     = Abstiegsrunde.

Meisterrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. EV Füssen 20 14 4 2 119:67 32:8
2. EC Bad Tölz (M) 20 13 3 4 144:56 29:11
3. Mannheimer ERC 20 9 2 9 73:81 20:20
4. SC Riessersee 20 7 5 8 85:80 19:21

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (M) = Titelverteidiger

Abstiegsrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. Krefelder EV 20 9 3 8 92:89 21:19
2. ESV Kaufbeuren 20 8 1 11 80:109 17:23
3. Preussen Krefeld 20 6 1 13 54:99 13:27
4. TSC Eintracht Dortmund 20 3 3 14 51:115 9:31

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Klassenerhalt,     = Relegation.

Relegation[Bearbeiten]

Serie 1 2
EV Landshut TSC Eintracht Dortmund 9:6 4:2 5:4

Ranglisten[Bearbeiten]

Beste Torschützen[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore
Georg Scholz EV Füssen 20 27
Peter Rohde Mannheimer ERC 20 25
Ernst Köpf EV Füssen 20 24

Beste Verteidiger[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore
Leonhard Waitl EV Füssen 20 15
Paul Ambros EV Füssen 20 12
Harald Kadow Preussen Krefeld 20 10

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo des EV Füssen
EV Füssen

Torhüter: Harry Lindner, Günther Knauss

Verteidiger: Paul Ambros, Rudolf Simon, Hansjörg Nagel, Peter Schwimmbeck, Leonhard Waitl

Angreifer: Siegfried Schubert, Ernst Trautwein, Gustav Hanig, Walter Krötz, Manfred Gmeiner, Georg Scholz, Rudolf Gröger, Helmut Zanghellini, Ernst Köpf

Cheftrainer: Markus Egen