Eishockey-Bundesliga 1976/77

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Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Bundesliga
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Meister: Logo des Kölner EC Kölner EC
Absteiger: Augsburger EV
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Die Saison 1976/77 der Eishockey-Bundesliga war die 19. Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga. Deutscher Meister wurde der Kölner EC, der damit seinen ersten Titelgewinn feiern konnte und sich als dritte Eishockey-Hochburg im Westen nach Düsseldorf und Krefeld etablieren konnte. Diese beiden Vereine belegten zudem den zweiten und vierten Platz. Von den bayerischen Mannschaften erreichte lediglich der EV Landshut die Meisterrunde. In die 2. Bundesliga stieg der Neuling Augsburger EV ab, er wurde durch den EC Deilinghofen ersetzt.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Die Anzahl der Bundesligaspiele wurde durch eine Modusänderung deutlich erhöht. Im Anschluss an die bisher übliche Doppelrunde mit jeweils 36 Spielen für jede Mannschaft wurde das Feld in eine Meister- und eine Abstiegsrunde geteilt. Die ersten sechs Teams spielten unter Mitnahme ihrer Punkte in einer Einfachrunde den Deutschen Meister aus und kamen damit auf jeweils 46 Spiele. Die vier letztplatzierten Vereine mussten dagegen in die Abstiegsrunde, der Letztplatzierte musste in die 2. Bundesliga absteigen. Auch die Abstiegsrunde wurde als Doppelrunde unter Mitnahme der Vorrundenpunkte ausgespielt, sodass die Mannschaften am Ende 48 Spiele absolviert hatten.

Vorrunde[Bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. Kölner EC 36 26 1 9 219:100 53:19
2. Krefelder EV 36 24 2 10 177:133 50:22
3. Düsseldorfer EG 36 21 2 13 153:127 44:28
4. Berliner SC (M) 36 19 4 13 156:126 42:30
5. VfL Bad Nauheim 36 20 0 16 143:135 40:32
6. EV Landshut 36 16 3 17 140:132 35:37
7. SC Riessersee 36 15 2 19 140:157 32:40
8. EV Füssen 36 10 6 20 102:160 26:46
9. EV Rosenheim 36 8 3 25 105:181 19:53
10. Augsburger EV (N) 36 7 5 24 124:208 19:53

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = Meisterrunde,     = Abstiegsrunde.

Meisterrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. Kölner EC 46 32 3 11 272:132 67:25
2. Krefelder EV 46 28 3 15 225:176 59:33
3. EV Landshut 46 24 4 18 184:155 52:40
4. Düsseldorfer EG 46 24 3 19 194:185 51:41
5. Berliner SC (M) 46 22 5 19 186:163 49:43
6. VfL Bad Nauheim 46 23 0 23 177:192 46:46

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (M) = Titelverteidiger

Abstiegsrunde[Bearbeiten]

Klub Sp S U N Tore Punkte
1. SC Riessersee 48 23 3 22 204:203 49:47
2. EV Füssen 48 14 6 28 140:214 34:62
3. EV Rosenheim 48 13 5 30 150:224 31:65
4. Augsburger EV (N) 48 12 6 30 167:255 30:66

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Klassenerhalt,     = Abstieg.

Ranglisten[Bearbeiten]

Beste Scorer[Bearbeiten]

Spieler Team Spiele Tore Assists Punkte
Dick Decloe Krefelder EV 45 57 18 75
Erich Kühnhackl Kölner EC 47 26 73
Peter Hejma Krefelder EV 29 38 67
Claes-Ove Fjälby EV Landshut 43 18 61
Craig Sarner Kölner EC 35 26 61
Gerd Truntschka EV Landshut 46 33 25 58
Hans Zach Berliner SC 26 28 54
Lorenz Funk Berliner SC 36 17 53
Lothar Kremershof Krefelder EV 28 23 51
Marcus Kuhl Kölner EC 26 22 48

Beste Verteidiger[Bearbeiten]

Spieler Team Tore Assists Punkte
Udo Kießling Kölner EC 13 21 34
Ignaz Berndaner SC Riessersee 21 10 31
Kjell-Rune Milton Kölner EC 13 18 31

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo des Kölner EC
Kölner EC

Torhüter: Axel Richter, Wolf Herbst, Werner Heyn

Verteidiger: Jouko Öystilä, Kjell-Rune Milton, Harald Krüll, Matthias Maurer, Bernd Beyerbach, Dieter Langemann, Udo Kießling

Angreifer: Detlef Langemann, Marcus Kuhl, Wim Hospelt, Karl-Gustav Richter, Franz Hofherr, Hans Rothkirch, Peter Schiller, Craig Sarner, Michael Muus, Henryk Jaworowski, Erich Kühnhackl

Cheftrainer: Gerhard Kießling

Weblinks[Bearbeiten]