Eishockey-Europapokal 1970/71

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IIHF-Logo 1986.svg Eishockey-Europapokal
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Sieger: Logo von ZSKA Moskau HK ZSKA Moskau

Der Eishockey-Europapokal in der Saison 1970/71 war die sechste Austragung des gleichnamigen Wettbewerbs durch die Internationale Eishockey-Föderation IIHF. Der Wettbewerb begann im Oktober 1970; das Finale wurde im September 1971 ausgespielt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften teil. Der ZSKA Moskau verteidigte zum zweiten Mal in Folge den Titel.

Modus und Teilnehmer[Bearbeiten]

Die Landesmeister des Spieljahres 1969/70 der europäischen Mitglieder der IIHF waren für den Wettbewerb qualifiziert. Der Wettbewerb wurde im K.-o.-System in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Der Titelverteidiger ZSKA Moskau sowie der tschechoslowakische Meister ASD Dukla Jihlava waren dabei für das Halbfinale gesetzt.

Turnier[Bearbeiten]

1. Runde[Bearbeiten]

Die Spiele fanden im Oktober 1970 statt.

Gesamt 1. Spiel 2. Spiel
FinnlandFinnland HIFK Helsinki PolenPolen GKS Katowice 8:2 4:2 4:0
FrankreichFrankreich Chamonix Hockey Club OsterreichÖsterreich EC Klagenfurter AC 4:11 3:5 1:6
DanemarkDänemark KSF Kopenhagen Ungarn 1957Ungarn Dosza Újpest Budapest 4:11 3:7 1:5
NorwegenNorwegen Vålerenga IF Oslo Deutschland Demokratische Republik 1949DDR SG Dynamo Weißwasser 4:12 2:5 2:7
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien HK Jesenice Bulgarien 1967Bulgarien Krakra Pernik 23:5 13:3 10:2
ItalienItalien SG Cortina d’Ampezzo Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland EV Landshut 5:91 3:4 2:5

1 Der EV Landshut wurde wegen des Einsatzes zweier nicht spielberechtigter tschechoslowakischer Spieler nachträglich disqualifiziert.

Ein Freilos für die erste Runde erhielten SchwedenSchweden Brynäs IF Gävle und der SchweizSchweiz HC La Chaux-de-Fonds.

2. Runde[Bearbeiten]

Die Spiele fanden im November und Dezember 1970 statt.

Gesamt 1. Spiel 2. Spiel
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien HK Jesenice Deutschland Demokratische Republik 1949DDR SG Dynamo Weißwasser 5:12 2:5 3:7
FinnlandFinnland HIFK Helsinki SchwedenSchweden Brynäs IF Gävle 6:11 4:4 2:7
Ungarn 1957Ungarn Dosza Újpest Budapest ItalienItalien SG Cortina d’Ampezzo 8:9 3:1 5:7 n.V. → 1:3 n.P.
SchweizSchweiz HC La Chaux-de-Fonds OsterreichÖsterreich EC Klagenfurter AC 2:4 1:2 1:2

3. Runde[Bearbeiten]

Die Spiele fanden im Dezember 1970 und Januar 1971 statt.

Gesamt 1. Spiel 2. Spiel
ItalienItalien SG Cortina d’Ampezzo OsterreichÖsterreich EC Klagenfurter AC 6:4 6:1 0:3
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR SG Dynamo Weißwasser SchwedenSchweden Brynäs IF Gävle 8:17 3:5 5:12

Halbfinale[Bearbeiten]

Der Titelverteidiger ZSKA Moskau und der tschechoslowakische Meister ASD Dukla Jihlava waren für das Halbfinale gesetzt. Brynäs IF und SG Cortina hatten in beiden Spielen Heimrecht. Die Spiele in Gävle fanden am 17. und 19. Februar 1971 statt, die Spiele in Cortina d’Ampezzo am 6. und 8. August 1971.

Gesamt 1. Spiel 2. Spiel
SchwedenSchweden Brynäs IF Gävle Sowjetunion 1955Sowjetunion ZSKA Moskau 6:12 2:6 4:6
ItalienItalien SG Cortina d’Ampezzo TschechoslowakeiTschechoslowakei ASD Dukla Jihlava 6:11 4:6 2:5

Finale[Bearbeiten]

1. September 1971 Logo ZSKA Moskau.png ZSKA Moskau
W. Charlamow (16.)
W. Wikulow (32.)
W. Kuskin (33.)
A. Gussew (43.)
A. Firsow (43.)
A. Gussew (51.)
W. Petrow (54.)
7:0
(1:0, 2:0, 4:0)
Hc dukla jihlava.gif ASD Dukla Jihlava
Lenin-Sportpalast, Moskau
Zuschauer: 15.000
4. September 1971 Hc dukla jihlava.gif ASD Dukla Jihlava
J. Klapáč (18.)
P. Adamík (28.)
J. Suchý (59.)
3:3
(1:1, 1:0, 1:2)
Logo ZSKA Moskau.png ZSKA Moskau
J. Blinow (1.)
B. Michailow (46.)
W. Wikulow (49.)
Zimní stadion, Jihlava
Zuschauer: 5.000

Siegermannschaft[Bearbeiten]

Europapokalsieger
Logo des ZSKA Moskau
ZSKA Moskau
Torhüter: Wladislaw Tretjak

Verteidiger: Sergei Gluchow, Alexander Gussew, Wiktor Kuskin, Wladimir Lutschenko, Alexander Ragulin, Igor Romischewski, Gennadi Zygankow

Angreifer: Juri Blinow, Waleri Charlamow, Anatoli Firsow, Sergei Glasow, Sergei Kotow, Boris Michailow, Jewgeni Mischakow, Juri Moissejew, Wladimir Petrow, Wladimir Trunow, Wladimir Wikulow

Trainerstab: Anatoli Tarassow, Konstantin Loktew

Literatur[Bearbeiten]

  •  Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopaedia: 1904 – 2005. Books on Demand, Norderstedt, Deutschland 2005, ISBN 978-3-8334-4189-9, S. 403.

Weblinks[Bearbeiten]