Eishockey-Oberliga 2010/11

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Deutscher Eishockey Bund Logo.svg Eishockey-Oberliga
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Meister: SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee
Aufsteiger: SC Riessersee
Absteiger: CRE Salzgitter Icefighters, EV Landsberg
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Die Eishockey-Oberliga, die dritthöchste Spielklasse im deutschen Eishockey spielt in der Saison 2010/11 erstmals in vier regionalen Gruppen. Der Spielbetrieb in der Gruppe Süd wird vom Deutschen Eishockey-Bund organisiert, die Gruppe Nord vom Landeseissportverband (LEV) Niedersachsen, die Gruppe West vom LEV Nordrhein-Westfalen und die Gruppe Ost von LEV Berlin. Zum Ende der Saison spielen die drei nördlichen Gruppen eine Endrunde, bevor schließlich in gruppenübergreifenden Play-offs ein Aufsteiger in die 2. Eishockey-Bundesliga ausgespielt wird.

Teilnehmer der Eishockey Oberligen 2010/11. Geographische Einteilung der vier Oberligagruppen. Rot: Gruppe Ost, Gelb: Gruppe Süd, Blau: Gruppe Nord, Grün: Gruppe West

Oberliga Nord[Bearbeiten]

Oberliga nord logo.png

Die Oberliga Nord umfasst das Gebiet der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Spielbetrieb wird vom Landeseissportverband Niedersachsen organisiert.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Die Clubs der vorjährigen Regionalliga Nord wurden alle in die neue Oberliga Nord aufgenommen. Kurz vor Saisonbeginn wurde die Mannschaft der Langenhagen Jets vom Spielbetrieb zurückgezogen, so dass die Liga mit 10 Mannschaften den Spielbetrieb aufnahm. Die SG Weser Stars trat als Weserstars Bremen an.

Modus[Bearbeiten]

Die Liga spielt eine 1.5-fach Runde, das heißt, jede Mannschaft spielt dreimal gegen jede andere Mannschaft, davon mindestens einmal zu Hause. Die ersten beiden qualifizieren sich für die Endrunde. Der Letzte steigt in die Regionalliga Nord ab.

Tabelle[Bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt T GT
1. Rostock Piranhas Logo.svg Rostock Piranhas 27 23 1 0 3 71 233 88
2. EHCT 06 Logo.gif EHC Timmendorfer Strand 06 27 19 2 1 5 62 143 75
3. Logo EC Hannover Braves.gif Hannover Braves 27 20 0 1 6 61 169 75
4. ESC Harzer Wölfe Braunlage Logo.svg Harzer Wölfe Braunlage 27 18 2 1 6 59 149 72
5. Adendorfer EC.svg Adendorfer EC 27 17 1 2 7 55 147 76
6. EC Bremen Weserstars Logo.svg Weserstars Bremen 27 7 5 0 15 31 105 145
7. Wedemarksco.gif Wedemark Scorpions 27 8 0 2 17 26 99 137
8. Crocodiles Hamburg Logo.svg Crocodiles Hamburg 27 7 0 3 17 24 87 129
9. Logo HSV (Eishockey).gif Hamburger SV 27 3 1 1 22 12 76 180
10. Logo CRE Salzgitter Icefighters.png Salzgitter Icefighters 27 1 0 1 25 4 66 297

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Oberliga Ost[Bearbeiten]

Oberliga ost logo.png

Die Oberliga Ost umfasst das Gebiet der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter ist der Eissportverband Berlin.

Teilnehmer[Bearbeiten]

An der Liga nehmen die bisherigen Teilnehmer der Regionalliga Ost teil. Die Mannschaft des SV Fortuna Leipzig 02 aus der Sachsenliga rückte für den insolventen Meister Blue Lions Leipzig nach und tritt unter dem Namen Icefighters Leipzig an. Der ESC Halle 04 hatte sich in MEC Halle 04 umbenannt.

Modus[Bearbeiten]

Die Liga wird in Form einer Doppelrunde ausgespielt, das heißt jede Mannschaft spielt je zweimal zu Hause und auswärts gegen jede andere Mannschaft. Die ersten beiden Vereine qualifizieren sich für die Endrunde. Die restlichen Mannschaften spielen eine Pokal-Runde aus. Der ELV Niesky verzichtet auf die Pokalrunde. Die restlichen sechs Vereine werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach den Platzierungen der Vorrunde. Nach einer Einfachrunde spielen die Gruppenersten in Hin- und Rückspiel den Pokalsieger aus, der sich für den DEB-Pokal 2011/12 qualifiziert.[1]

Tabelle[Bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt T GT
1. Logo der Saale Bulls Halle Saale Bulls Halle 32 30 1 0 1 92 207 62
2. Logo des ERV Chemnitz 07 Wild Boys Chemnitz 32 22 0 2 8 68 117 87
3. Logo des EHC Black Dragons Erfurt/Thüringen Black Dragons Erfurt 32 16 2 0 14 52 130 126
4. Logo des ELV Tornado Niesky ELV Tornado Niesky 32 12 5 1 14 47 129 114
5. Logo der Schönheider Wölfe EHV Schönheide 32 11 2 4 15 41 126 165
6. Logo des FASS Berlin FASS Berlin 32 11 1 3 17 38 105 141
7. Logo der Jonsdorfer Falken EHC Jonsdorfer Falken 32 9 1 6 16 35 101 129
8. Logo der Leipzig Icefighters Ice Fighters Leipzig 32 9 2 1 20 32 109 151
9. Logo des ECC Preussen Berlin ECC Preußen Berlin 32 7 3 0 22 27 98 147

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 28. Januar 2011

Oberliga West[Bearbeiten]

Oberliga west logo.png

Die Oberliga West umfasst das Gebiet der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Der Spielbetrieb wird vom Landeseissportverband Nordrhein-Westfalen organisiert.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Für die Oberliga West meldeten neben den bisherigen drei Oberligisten aus Hessen und NRW, den Roten Teufel Bad Nauheim, dem Herner EV 2007 und dem EHC Dortmund weitere sechs Mannschaften der bisherigen Regionalliga West.

Modus[Bearbeiten]

Die neun Mannschaften spielten eine Zweieinhalbfachrunde. Nach der Vorrunde qualifizierten sich die besten vier Vereine für die Endrunde. Die restlichen fünf Vereine spielten mit den besten drei Vereinen der Regionalliga West in zwei Gruppen eine Relegationsrunde aus. In der Saison 2011/12 sollte die Oberliga West 10 Mannschaften umfassen.[2]

Tabelle[Bearbeiten]

Pl. Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt T GT
1. Logo des EHC Dortmund EHC Dortmund 40 31 3 3 3 102 213 80
2. Logo der Füchse Duisburg EV Duisburg 40 28 3 2 7 92 193 106
3. Logo der Roten Teufel Bad Nauheim EC Bad Nauheim 40 27 2 2 9 87 224 93
4. Logo der Moskitos Essen ESC Moskitos Essen 40 28 1 1 10 87 234 104
5. Logo des Herner EV Herner EV 40 14 4 2 20 52 163 187
6. Logo der Ratinger Ice Aliens Ratinger Ice Aliens 97 40 14 1 3 22 47 150 186
7. Logo der Hammer Eisbären Lippe-Hockey Hamm 40 12 1 1 26 39 106 200
8. Logo des Neusser EV Neusser EV 40 5 1 2 32 19 106 257
9. Logo des Königsborner JEC Königsborner JEC 40 5 0 0 35 15 87 263

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 18. Februar 2011

Endrunde[Bearbeiten]

An der sogenannten Oberliga-Endrunde nehmen jeweils zwei Mannschaften aus den Gruppen Nord und Ost sowie vier Mannschaften aus der Gruppe West teil. Die acht Teilnehmer spielen in zwei Gruppen vier Mannschaften für die Play-offs aus. Die Endrunde wird vom DEB organisiert und findet vom 4. bis 20. März 2011 statt.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Gruppe A
  • 1. Gruppe West: EHC Dortmund
  • 4. Gruppe West: ESC Moskitos Essen
  • 1. Gruppe Nord: EC Rostock
  • 2. Gruppe Ost: ERV Chemnitz
Gruppe B
  • 2. Gruppe West: EV Duisburg
  • 3. Gruppe West: EC Bad Nauheim
  • 1. Gruppe Ost: Saale Bulls Halle
  • 2. Gruppe Nord: EHC Timmendorfer Strand 06

Tabelle[Bearbeiten]

Pokalrunde Gruppe A
Pl. Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt. T GT
1. EHC Dortmund Logo.svg EHC Dortmund 6 5 0 1 0 16 32 9
2. Moskitos Essen Logo.svg ESC Moskitos Essen 6 4 1 0 1 14 28 11
3. Logo ERV Chemnitz 07.gif Wild Boys Chemnitz 6 1 0 1 4 4 20 25
4. Rostock Piranhas Logo.svg Rostocker EC Piranhas 6 0 1 0 5 2 14 49
Pokalrunde Gruppe B
Pl. Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt. T GT
1. Rote Teufel Bad Nauheim Logo.svg EC Bad Nauheim 6 5 1 0 0 17 34 13
2. Logo EV Duisburg Fuechse.png EV Duisburg 6 4 0 1 1 13 30 21
3. Saale Bulls Halle Logo.svg Saale Bulls Halle 6 2 0 0 4 6 20 20
4. EHCT 06 Logo.gif EHC Timmendorfer Strand 06 6 0 0 0 6 0 15 45

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 20. März 2011

Die jeweils beiden besten der Gruppen sind für die Play-offs qualifiziert. Die Reihenfolge für die Play-offs wird ermittelt durch

  • Schritt 1:
    • 1./2. Platz 1 Gruppe A; Platz 1 Gruppe B
    • 3./4. Platz 2 Gruppe A; Platz 2 Gruppe B
  • Schritt 2:
    • kommen beide gleichplatzierte Mannschaften aus derselben regionalen Oberligagruppe, so entscheidet über die Platzierung die bessere Abschlussplatzierung in der jeweiligen Regionalen Oberliga.
    • kommen beide gleichplatzierte Mannschaften aus verschiedenen regionalen Oberligagruppen, so entscheiden über die Platzierung erst die erreichten Punkte in der Gruppe, dann das Torverhältnis und anschließend die Anzahl der erzielten Tore; danach entscheidet das Los.[3]

Oberliga Süd[Bearbeiten]

Oberliga sued logo.png

Die Oberliga Süd umfasst das Gebiet Baden-Württemberg und Bayern und wird unter der Regie des DEB gespielt.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Zu den bisherigen acht bayerischen Oberligisten (abzüglich Meister und Aufsteiger Starbulls Rosenheim) kommen die beiden Aufsteiger aus der Bayernliga VER Selb und EV Regensburg und der SC Riessersee aus der 2. Bundesliga, welcher keine Lizenz für diese mehr beantragte.

Modus[Bearbeiten]

Die Liga spielt zuerst eine Doppelrunde aus. Nach dieser Runde werden die Mannschaften unter Mitnahme ihrer erzielten Punkte nach ihren Platzierungen in zwei Gruppen aufgeteilt, in einer Gruppe spielen die Mannschaften auf den Plätzen 1, 4, 5, 7 und 10, die restlichen Mannschaften in der anderen Gruppe. Danach spielen die ersten acht Vereine vom 11. bis zum 20. März eine Play-off-Runde (Erster gegen Achter, Zweiter gegen Siebter und so weiter), deren vier Sieger sich für die Play-offs qualifizieren, während die Mannschaften auf Platz 9 und 10 im Playdown-Modus "Best of Five" den sportlichen Absteiger ermitteln.

Tabelle[Bearbeiten]

Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore.

Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkt. T GT
1. EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen 44 30 1 5 8 97 198 116
2. SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 44 26 5 4 9 92 164 116
3. EV Fuessen Logo.png EV Füssen 44 25 4 4 11 87 184 149
4. Ecpeiting.gif EC Peiting 44 27 0 2 15 83 161 125
5. EHF Passau Logo.svg EHF Passau Black Hawks 44 21 0 1 22 64 160 160
6. EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 44 18 3 2 21 62 153 168
7. Deggendorf fire.gif Deggendorf Fire 44 11 11 3 19 58 127 156
8. Ev regensburg.jpg EV Regensburg 44 10 4 5 25 43 124 161
9. Ver selb.png VER Selber Wölfe 44 11 3 2 28 41 143 186
10. Evl2000.svg EV Landsberg 44 8 2 5 29 33 134 211

Play-off-Qualifikation[Bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen Ev regensburg.jpg EV Regensburg 3:1 6:0 2:3 n.V. 11:5 5:2
SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Deggendorf fire.gif Deggendorf Fire 3:2 6:1 1:5 3:0 5:7 2:1 n.V.
EV Fuessen Logo.png EV Füssen EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 1:3 6:3 1:4 3:4 1:2
Ecpeiting.gif EC Peiting EHF Passau Logo.svg EHF Passau Black Hawks 3:0 3:0 4:2 4:2

Play-downs[Bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
Ver selb.png VER Selb Evl2000.svg EV Landsberg 3:1 4:1 3:2 n.V. 2:5 3:0

Play-offs[Bearbeiten]

An den Play-offs nahmen vier Mannschaften aus der Gruppe Süd und vier Mannschaften aus der Zwischenrunde Nord teil. Im K.-o.-System wurde ein Aufsteiger in die 2. Bundesliga ausgespielt. Viertelfinale und Halbfinale werden dabei im System Best-of-Five ausgespielt, das Finale im System Best-of-Three. Die Play-offs fanden vom 27. März bis 24. April 2011 statt und wurden vom DEB ausgerichtet.

Bei gleicher Platzierung von Gegnern aus der nördlichen Endrunde und der Oberliga Süd gilt in dieser Saison das Team aus der Endrunde als „besser“ platziert. In der kommenden Saison sollte die jeweilige Süd-Mannschaft als „besser“ platziert gelten.[4] Davon abweichend legte die ESBG in den Durchführungsbestimmungen neue Regeln für die Platzierung fest.

Teilnehmer[Bearbeiten]

  • Qualifikanten aus der Endrunde der Nordgruppen:
    • EHC Dortmund Logo.svg EHC Dortmund (1. Platz)
    • Rote Teufel Bad Nauheim Logo.svg EC Bad Nauheim (2. Platz)
    • Logo EV Duisburg Fuechse.png EV Duisburg (3. Platz)
    • Moskitos Essen Logo.svg ESC Essen (4. Platz)
* Qualifikanten aus der Oberliga Süd
    • EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen (1. Platz)
    • SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee (2. Platz)
    • Ecpeiting.gif EC Peiting (4. Platz)
    • EHC Klostersee.svg EHC Klostersee (6. Platz)

Viertelfinale[Bearbeiten]

Die Viertelfinalspiele fanden im Modus Best-of-Five am 25., 27. und 29. März und am 1. und 3. April 2011 statt.

Serie 1 2 3 4 5
EHC Dortmund Logo.svg EHC Dortmund EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 1:3 4:5 2:4 4:1 3:4
EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen Moskitos Essen Logo.svg ESC Essen 3:0 7:1 5:2 6:2 -
Rote Teufel Bad Nauheim Logo.svg EC Bad Nauheim Ecpeiting.gif EC Peiting 3:1 6:1 0:4 2:1 n.P. 3:0
SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee Logo EV Duisburg Fuechse.png EV Duisburg 3:0 5:1 4:2 2:1 -

Halbfinale[Bearbeiten]

Die Spiele des Halbfinales fanden ebenfalls im Modus Best-of-Five am 8., 10., 12., 15. und 17. April 2011 statt.

Serie 1 2 3 4 5
EC Bad Tölz3.gif Tölzer Löwen EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 2:3 7:0 1:3 1:2 3:6(3:3)* (3:1)
Rote Teufel Bad Nauheim Logo.svg EC Bad Nauheim SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee 1:3 3:4 n.V. 2:4 6:1 1:2

(*) Das 4. Spiel der Play-off Serie am 15. April in Grafing wurde beim Stand von 3:3 abgebrochen, da bei der Eisbereitung für die Verlängerung die Eisfläche so beschädigt wurde, dass eine Weiterführung des Spiels nicht möglich war. Verantwortliche aus Bad Tölz und Grafing einigten sich nach Rücksprache mit der Ligenleitung zunächst auf die Fortführung der Serie in Bad Tölz und ein mögliches letztes Spiel in Grafing am 19. April. Da aber Unklarheit bestand, ob die Beschädigung des Eises durch einen technischen Defekt (höhere Gewalt) oder einen Fehler des Eismeisters (der durch den EHC Klostersee zu vertreten gewesen wäre) entstanden war, legte die Geschäftsführung der Tölzer Eissport GmbH nachträglich Protest gegen die Wiederholung ein. Dieser wurde mit Hinweis auf die bereits erfolgte Einigung abgewiesen [5]. Nachdem Bad Tölz das Heimspiel mit 3:1 für sich entschieden hatte, siegte der EHC Klostersee im letzten Spiel, das eigentlich die Wiederholung des vierten war, mit 6:3 und zog ins Finale ein.

Finale[Bearbeiten]

Das Finale wurde im Modus Best-of-Three am 21. und 23. April 2011 ausgespielt. Der Termin für ein eventuelles Entscheidungsspiel war der 25. April 2011.

Serie 1 2 3
SC Riessersee Logo.svg SC Riessersee EHC Klostersee.svg EHC Klostersee 2:0 4:2 3:2

Der Sieger des Finales wurde Oberligameister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Weitere Mannschaften konnten nicht nachrücken, da es keinen Aufsteiger aus der 2. Bundesliga in die DEL gab.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. oberliga-ost.de Pokalrunde ohne Niesky
  2. lev-nrw.de: Infor zur Oberliga West 10-11, Zugriff am 25. April 2011
  3. DV des Deutschen Eishockey Bundes für die Oberliga Endrunde und die Playoffs 2010/2011 Punkt 4.2 (online abgerufen 19. Februar 2011)
  4. DV des Deutschen Eishockey Bundes für die Oberliga Endrunde und die Playoffs 2010/2011 Punkt 5.2 (online abgerufen 19. Februar 2011)
  5. Eisclub Bad Tölz e.V. gegen Deutscher Eishockey Bund e.V. – Urteilsbegründung. Spielgericht des Deutschen Eishockeybundes, abgerufen am 22. Februar 2013 (PDF, 41 KB).