Eixen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Eixen führt kein Wappen
Eixen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eixen hervorgehoben
54.16136612.72370419Koordinaten: 54° 10′ N, 12° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Recknitz-Trebeltal
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 55,98 km²
Einwohner: 764 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18334
Vorwahl: 038222
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 022
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Straße 18
18465 Tribsees
Webpräsenz: www.eixen.info
Bürgermeister: André Bonitz (Eine Liste für Eixen/ELFE)
Lage der Gemeinde Eixen im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
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Eixen ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt südöstlich von Ribnitz-Damgarten. Seit dem 13. Februar 2004 gehört die Gemeinde zum Amt Recknitz-Trebeltal mit Sitz in der Stadt Tribsees.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Eixen liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von Bad Sülze und gute acht Kilometer nördlich von Tribsees. Die Bundesautobahn 20 ist über die Anschlüsse Tribsees (ca. 15 km) und Bad Sülze (ca. 14 km) zu erreichen. Im Süden grenzt die Recknitz an das Gemeindegebiet. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet Unteres Recknitztal. Der einzig nennenswerte See im Gemeindegebiet ist der Eixener See.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Bisdorf
  • Ravenhorst (Alt- und Neu-Ravenhorst)
  • Spiekersdorf
  • Leplow
  • Forkenbeck
  • Kavelsdorf
  • Stormsdorf
  • Wohsen
  • Eixen

Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Jahr 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern.

Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.

Die Gemeinde Eixen in der jetzigen Größe besteht seit dem 13. Juni 1999. Dabei wurden die Ortsteile Kavelsdorf und Ravenhorst eingemeindet.[2] Seit dem 15. Februar 2004 gehört die Gemeinde zum Amt Recknitz-Trebeltal, zuvor gehörte die Gemeinde zum Amt Bad Sülze.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortsteile Eixen und Bisdorf wurden erstmals urkundlich 1248 erwähnt, als Fürst Jaromar II. von Rügen die Gegend dem Bischof von Schwerin schenkte. Der Ortsteil „Eixen“ wurde nach dem Gründer „Ritter Henricus de Ecse“ benannt. Er stammte aus dem Dorfe Eichsen, welches heute Mühlen Eichsen ist. Im Jahre 1322 wurde Kavelsdorf als „Kaboldesdorf“ erwähnt. Forkenbeck wurde vom Ritter Arnoldus de Vorkenbeke (aus dem Westfälischen Dorf Forkenbeck) im 13. Jahrhundert gegründet. Die erste Erwähnung war bereits 1226.[3]

Nach kurzer Zugehörigkeit zum Fürstentum Rügen fiel Eixen im Jahr 1326 an das Herzogtum Pommern.

Politik[Bearbeiten]

Der seit 2009 amtierende bis dahin parteilose Bürgermeister der Gemeinde, André Bonitz, trat Anfang Mai 2012 der Piratenpartei bei. Damit ist Eixen deutschlandweit die erste Gemeinde, in der die Piratenpartei einen Bürgermeister stellt.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ siehe auch Liste der Baudenkmale in Eixen

Dorfkirche in Eixen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  3. Dr. Robert Klempin und Gustav Kratz: Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft, Berlin 1865.
  4. Pirat wird Bürgermeister in Vorpommern, Welt online, 4. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eixen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien