Ektopie

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Am Herzen versteht man unter einer Ektopie eine elektrische Erregungsbildung an untypischer Stelle, siehe Extrasystole, sowie am Gehirn einen epileptischen Fokus

Ektopie (griechisch εκτοπία, ektopía, „Außerörtlichkeit“; von εκτός, ektós „außen“, und τόπος, tópos „Ort“) ist in der Medizin eine Verlagerung von Gewebe an eine ungewöhnliche Stelle innerhalb des Körpers oder häufig auch an seine Oberfläche, an der sich dieses Gewebe üblicherweise nicht befindet. Es handelt sich hierbei um eine Störung in der Entwicklung im Stadium des Embryos oder des Fetus, wobei sich kleinere Mengen von Gewebe oder auch ganze Organe an einem falschen Ort ansiedeln können.

Bei der Entwicklung eines gesamten Embryos außerhalb der Gebärmutter spricht man zuweilen auch von einer „ektopen Gravidität“ oder auch von einer Extrauteringravidität.

Angeborene Ektopien[Bearbeiten]

Traumatisch bedingte Ektopien[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

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