El-Argar-Kultur

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Die El-Argar-Kultur, ist eine zweiphasige bronzezeitliche Kultur, die im Südosten Spaniens zwischen 1800 und 1300 v. Chr. verbreitet war. Sie entstand aus der Los Millares-Kultur und wurde benannt nach der wichtigsten Fundstätte, einer Höhlensiedlung bei Antas in der Provinz Almería etwa 40 Kilometer nordöstlich der Stadt Almería.

Die umfangreichen Siedlungen der Kultur bestanden aus rechteckigen Häusern mit Sockeln aus Bruchgestein. Steinkisten und Pithoi (span: Tinjana) wurden als Bestattungsformen gefunden. Charakteristisch für die Kultur sind anspruchslose, knickwandige Keramikgefäße, Dolchstäbe, Flachbeile und hier erstmals nachgewiesene Fayencen. Die Toten wurden meist als Hocker in den Siedlungsarealen und innerhalb der Häuser beerdigt. Importwaren aus dem östlichen Mittelmeer und Ägypten belegen weitreichende Handelsverbindungen.

Zu den wichtigsten Fundplätzen dieser Kultur in der Provinz Almeria zählen neben El Argar (Antas):

[Bearbeiten] Literatur

  • O. Arteaga & H. Schubart: Fundamentos arqueológicos para el estudio socio-económico y cultural del área de El Argar, En Homenaje a L. Siret, Sevilla, 1986, Seiten 289-307
  • O. Arteaga: Tribalización, jerarquización y Estado en el territorio de El Argar, SPAL l, Sevilla 1992, Seiten 79-208
  • H. Schubart und V. Pingel: Eine bronzezeitliche Höhensiedlung in Andalusien. In: „Archäologie in Deutschland“, 1992, Heft 4, Seiten 10-13

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: El-Argar-Kultur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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