El Burgo Ranero

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Gemeinde El Burgo Ranero
Wappen Karte von Spanien
Wappen von El Burgo Ranero
El Burgo Ranero (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kastilien-León
Provinz: León
Comarca: Sahagún
Koordinaten 42° 25′ N, 5° 13′ W42.416666666667-5.2166666666667881Koordinaten: 42° 25′ N, 5° 13′ W
Höhe: 881 msnm
Fläche: 98,3 km²
Einwohner: 776 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 7,89 Einw./km²
Postleitzahl: 24024
Gemeindenummer (INE): 24024 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Amancio Herreros García
Website: www.terra.es/personal2/elburgo1

El Burgo Ranero ist ein kleiner Ort am Jakobsweg in der Provinz León der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Er ist Hauptort der gleichnamigen Verbandsgemeinde, zu der auch die Dörfer Calzadilla de los Hermanillos, Las Grañeras und Villamuñío gehören.

Geschichte[Bearbeiten]

El Burgo Ranero mit einer sogenannten Lagune
Der Sonnenuntergang an der Lagune

Der Ort hat den für Dörfer am Pilgerweg typischen Grundriss des Straßendorfes, die einzige Straße hieß früher Camino Francés. Bravo Lozano nimmt an, dass es sich um einen zu Sahagún gehörigen Marktflecken (burgo) handelte. Der zweite Namensteil soll sich auf die Frösche beziehen (Rana: Kröte, Frosch), die in den umliegenden Lagunas [2]siedeln. Eine schriftliche Erwähnung liegt für das Jahr 1126 vor, eine weitere für 1138, als die Äbtissin von Gradefes dem Ort Sonderrechte verlieh.

Domenico Laffi beschreibt den Ort und seine Bewohner in seinen Reisebeschreibungen von 1673 und erwähnt dabei Pallozas, traditionelle keltiberische Rundhäuser, wie sie heute noch in O Cebreiro zu besichtigen sind.

Die Pfarrkirche ist dem heiligen Petrus gewidmet. Die romanische Holzstatue der Mutter Gottes, die sich hier einst befand, wird heute im Kathedralmuseum in León gezeigt.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Fray Pedro del Burgo, *? - † 3. Januar 1467, Bildhauer, Architekt und zwanzig Jahre Abt im Kloster Sahagún.

Literatur[Bearbeiten]

  • Míllan Bravo Lozano: Praktischer Pilgerführer. Der Jakobsweg. Editorial Everest, Léon 1994, ISBN 84-241-3835-X

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Diese Lagunas sind temporäre Seen, in denen sich am Winterende Schmelz- und Regenwasser sammelt. Bis zu ihrem Verschwinden im Frühsommer stellen sie einen idealen Brutplatz für Frösche und damit ein hervorragende Jagdgebiet für Störche dar.
Muszla Jakuba.svg
Navigationsleiste Jakobsweg „Camino Francés

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