Electrabel
| Electrabel S.A. | |
|---|---|
| Rechtsform | Societe Anonyme (Belgien) |
| Sitz | Brüssel / Belgien |
| Leitung | Jean-Pierre Hansen (Vorstandsvorsitzender/CEO) |
| Mitarbeiter | 15.794 (2007) |
| Umsatz | 15,2 Mrd. Euro (2007) |
| Branche | Vertrieb, Handel und Erzeugung von Energie |
| Website | www.electrabel.com |
Die Electrabel S.A. ist der führende Energiedienstleister in Belgien und Benelux. Sitz der Gesellschaft ist Brüssel. Sie ist eine Tochtergesellschaft von GDF Suez.
Electrabel war ehemals börsennotiert, ist aber seit 2005 eine 100 %-Tochter von GDF Suez.
Das Unternehmen hat im Jahr 2007 mit 15.000 Mitarbeitern, davon 10.000 in den Benelux-Staaten, einen Umsatz von 15,2 Milliarden Euro erzielt. Vorstandsvorsitzender ist Jean-Pierre Hansen. Electrabel verfügt über einen Erzeugungspark mit einer installierten Leistung von 31.200 Megawatt (MW), davon 18.000 MW in den Benelux-Staaten.
Deutschland [Bearbeiten]
| Electrabel Deutschland Energie AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Sitz | Berlin |
| Leitung | Eric von Scholz (Vorsitzender) Michael Stephan Hans Hartmann Anke Langner (2010)[1] |
| Mitarbeiter | 159 (2008) |
| Umsatz | 964 Millionen Euro (2008)[2] |
| Branche | Vertrieb, Handel und Erzeugung von Energie |
| Website | http://www.electrabel.de |
1998 wurde die Konzerntochter Electrabel Energie Deutschland AG mit Sitz in Berlin gegründet.
Im Jahre 2001 gründete die Electrabel Energie Deutschland AG mit den Stadtwerke Saarbrücken die Energie SaarLorLux mit Sitz in Saarbrücken, ein Jahr später erfolgte die Beteiligung an den Tochtergesellschaften der Stadt Gera (Energieversorgung Gera und Kraftwerke Gera) zu 49,9 Prozent.
2003 werden alle vom Kraftwerk Gera Nord produzierten Stromüberschüsse als Fahrplanlieferung an die Leipziger Strombörse (EEX) eingespeist sowie über bilaterale Handelsgeschäfte und den Day-Ahaed-Handel verkauft. 2005 sicherte sich Electrabel Energie Deutschland für den Bau von Steinkohlekraftwerken Standorte in Brunsbüttel, Stade und Wilhelmshaven, wo die erste Anlage 2012 entstehen sollte. Für den Bau von Gas- und Dampfturbinenalagen sicherte sich Electrabel Deutschland im selben Jahr Standorte in Bayern und Sachsen-Anhalt. Die Bundesgartenschau Gera-Ronneburg 2005 wurde von der Energie SaarLorLux mit Ökostrom (83 Prozent mit Wasserkraft aus Skandinavien gemäß RECS-Zertifikat, der Rest aus Erneuerbare Energien aus Deutschland) versorgt. 2005 erteilte das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg den Zuschlag für den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Wilhelmshaven, welches von E.ON mitbetrieben werden soll.
Nach kostenintensiver Sanierung des Kraftwerk Römerbrücke in Saarbrücken in den Jahren 2004 und 2005 wurde dieses durch die eigens gegründete Tochter Electrabel Saarbrücken 2005 übernommen. Es wurde vom TÜV Saarland als arbeitssicher und umweltfreundlich nach DIN ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert.[3]
Die Electrabel Energie Deutschland wurde im Februar 2009 umbenannt und tätigt seitdem die Geschäfte unter dem Namen GDF Suez Energie Deutschland.[4]