Klassischer Elektronradius
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Der Klassische Elektronradius re ist eine aus Naturkonstanten zusammengesetzte Größe der Teilchenphysik.
Den klassischen Elektronradius erhält man aus den Annahmen, dass die Elektronladung e auf der Oberfläche einer Kugel mit Radius re gleichmäßig verteilt ist und die elektrostatische Energie dieser Ladungsverteilung die Hälfte der Ruheenergie des Elektrons,
, ist.
Hieraus ergibt sich der klassische Elektronradius[1] [2] [3]
π: Kreiszahl, ε0: Elektrische Feldkonstante, m: Masse des Elektrons, c: Lichtgeschwindigkeit.
Der Radius re / 2 ist der kleinste Radius einer Kugelschale, auf die man sich die Ladung des Elektrons konzentriert denken kann, ohne dass eine negative Energiedichte zur Elektronmasse beiträgt.[4][5]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Dieter Meschede: Gerthsen Physik 22. Aufl. Berlin Springer, 2004. (Springer-Lehrbuch), Seite 592 und Aufgabe (17.4.5) Seite 967
- ↑ Paul Huber und Hans H. Staub: Atomphysik (Einführung in die Physik ; Band 3, Teil 1) Basel: Reinhardt 1970, Seite 170
- ↑ Richard Feynman: Lectures on Physics, Vol 1, Mechanics, Radiation and Heat, Addison Wesley 1966 - Gleichung (32.11) Seite 32-4
- ↑ Georg Joos: Lehrbuch der theoretischen Physik 12. Aufl. Frankfurt Akademische Verlagsgesellschaft 1970, Seite 727
- ↑ Demtröder, Experimentalphysik 2: Elektrizität und Optik, 3.Auflage, S.23
[Bearbeiten] Referenz
- CODATA-Wert für den klassischen Elektronradius bei NIST.


