Elfershausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Elfershausen | |
| Höhe: | 198 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,92 km² | |
| Einwohner: |
2821 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 81 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97725 | |
| Vorwahlen: | 09704, 09732 (Langendorf) | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 121 | |
| Marktgliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktstr. 17 97725 Elfershausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ludwig Neeb (CSU) | |
| Lage des Marktes Elfershausen im Landkreis Bad Kissingen | ||
Elfershausen ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Elfershausen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Elfershausen liegt in der Region Main-Rhön.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Elfershausen hat sechs amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Elfershausen
- Engenthal
- Langendorf
- Machtilshausen
- Trimberg
- Trimburg
Es gibt die Gemarkungen Elfershausen, Engenthal, Langendorf, Machtilshausen und Trimberg.
Geschichte [Bearbeiten]
Adalfrideshusen wurden um das Jahr 800 als Schenkung an das Kloster Fulda urkundlich erwähnt. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
- 1. April 1971: Trimberg und Engenthal[3]
- 1. Juli 1971: Machtilshausen[3]
- 1. Mai 1978: Langendorf[4]
Religionen [Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde Elfershausen liegen die römisch-katholische Pfarrei Mariä Himmelfahrt Elfershausen mit Filialen St. Valentin Engenthal und St. Elisabeth Trimberg, die Pfarrei St. Vitus Langendorf und die Pfarrei St. Jakobus der Ältere Machtilshausen des Bistums Würzburg.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Ludwig Neeb (CSU) (Stand 2008). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Otmar Pfister (CSU/Wahlgemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.151.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 89.000 Euro.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU | 5 Sitze | (30,8 %) | |
| SPD/Freie Wählergemeinschaft | 4 Sitze | (27,5 %) | |
| Bürger-Liste-Machtilshausen | 4 Sitze | (22,7 %) | |
| Neue Liste | 3 Sitze | (19,0 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Wappen [Bearbeiten]
- Blasonierung (heutiges Wappen)
- Geviert; 1: in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; 2: in Rot zwei silberne Pfähle; 3: In Rot zwei silberne Balken; 4: in Rot drei gesenkte silberne Spitzen
- Wappengeschichte (heutiges Wappen)
- Elfershausen erhielt 1965 die Marktrechte. Erst im Jahr 1978 wurde die Gemeinde in ihrer heutigen Größe gebildet. Durch Zusammenschluss der namengebenden Gemeinde Markt Elfershausen mit den ehemals selbständigen Gemeinden Engelthal, Trimberg, Machtilshausen und Langendorf wurde die heutige Marktgemeinde Elfershausen geschaffen. Die Wappen der Gemeinden Elfershausen. Langendorf, Trimberg und Engenthal gingen durch die Zusammenlegung verloren. Man beschloss jedoch Elemente aus diesen Wappen in das neue Wappen zu übernehmen. Aus dem Wappen von Langendorf stammt das schwarze fuldische Kreuz im ersten Feld. Es erinnert an die frühere Herrschaft des Fürststifts Fulda im Gemeindegebiet. Die silbernen Pfähle in Rot im zweiten Feld sind das Wappen der Herrn von Trimberg, die bis zum Ende des 14. Jahrhunderts belegt sind. Die silbernen Balken in Rot im dritten Feld sind dem Wappen der Herrn von Erthal entnommen. Sie sind im 12. Jahrhundert als Lehensleute des Stifts in Fulda und später auch der Grafen von Henneberg und des Hochstifts Würzburg belegt. Sie sind in Elfershausen seit 1454 nachgewiesen. Die drei silbernen Spitzen in Rot im vierten Feld sind das Wappen des Hochstifts Würzburg (Fränkischer Rechen), das neben Fulda im Gemeindegebiet ebenfalls Herrschaftsrechte besaß.
- Das Wappen wurde durch die Regierung von Unterfranken am 19. Juli 1985 verliehen.
- Blasonierung (altes Wappen)
- Geteilt, oben in Rot zwei silberne Balken, unten in Blau eine eingekerbte, von Rot und Silber gevierte Fahne an goldener Stange an der Teilung
- Wappengeschichte (altes Wappen)
- Das Wappen wurde der Gemeinde im Jahr 1959 verliehen. 1965 erhielt sie das Marktrecht. Die obere Wappenhälfte ist dem Wappen der Herrn von Erthal entnommen. Sie besaßen viele Jahrhunderte lang große Besitzungen im Gemeindegebiet. Die Fahne im unteren Wappenteil weist auf die Herrschaft des Würzburger Staats hin. Die Farben der Fahne entsprechen jedoch nicht dem Würzburger Wappen. Die Vierung müsste von Rot und Gold sein, die Stange von Silber. Der Grund für diese Farbänderung ist nicht bekannt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- St.-Vitus-Kirche Langendorf
- Trimburg
- Schloss von Elfershausen
- Schreinershaus in Machtilshausen
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Elfershausen
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 572 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 114 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1083. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1430 Hektar, davon waren 1186 Hektar Ackerfläche und 229 Hektar Dauergrünfläche.
Verkehr [Bearbeiten]
Der Teilort Elfershausen-Trimberg hat Anschluss an die Bahnstrecke Gemünden–Ebenhausen, die von der Erfurter Bahn mit modernen Dieseltriebwagen („Unterfranken-Shuttle“) zwischen Gemünden am Main und Schweinfurt Stadt bedient wird.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 123 Kindergartenplätze mit 121 Kindern
- Volksschulen: Johannes-Petri-Volksschule Elfershausen-Langendorf (Grund- und Hauptschule mit Mittlere-Reife-Zug)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111111/223326&attr=OBJ&val=1565
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 478.
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 738.
Weblinks [Bearbeiten]
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