Elfriede Jelinek

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Elfriede Jelinek (2004)

Elfriede Jelinek (* 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag) ist eine österreichische Schriftstellerin, die in Wien und München lebt. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.[1]

Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird.

Seit Jahren tobt eine heftige Kontroverse zwischen denen, die durch ihre Texte und auch ihre öffentlich kundgetane politische Meinung bis hin zur Schmähung und Aggressivität provoziert werden, und jenen, die sie als Sprachkünstlerin feiern.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Kindheit, Jugend und erste Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Elfriede Jelinek wurde am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag geboren. Ihre Mutter Olga, geb. Buchner, stammte aus dem Wiener Großbürgertum und ernährte die Familie längere Zeit durch ihre Tätigkeit als Buchhalterin. Ihr Vater Friedrich Jelinek war Chemiker, Absolvent der TU Wien[2] und jüdisch-tschechischer Abstammung. Sein „kriegsdienlicher“ Beruf bewahrte ihn vor Verfolgung unter dem NS-Regime; ihm wurde ein Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie zugewiesen. Friedrich Jelinek erkrankte während der 50er Jahre psychisch; während der sechziger Jahre lebte er in zunehmend verwirrtem Zustand zu Hause. Er starb 1969 in einer psychiatrischen Klinik in völliger geistiger Umnachtung.

Um Jelineks Erziehung kümmerte sich die Mutter. Jelinek kam in einen katholischen Kindergarten und danach in eine Klosterschule, die sie als äußerst restriktiv empfand (Essay „In die Schule gehen ist wie in den Tod gehen“). Ihr auffälliger Bewegungsdrang brachte sie auf Anraten der Nonnen in die Kinderpsychiatrie, auf die heilpädagogische Abteilung der Kinderklinik der Wiener Universität, die von Hans Asperger geleitet wurde, obwohl ihr Verhalten aus medizinischer Sicht im Bereich der Norm blieb. Abgesehen davon, plante die Mutter die Karriere ihrer Tochter als musikalisches Wunderkind, und Jelinek erhielt bereits in der Volksschule Klavier-, Gitarren-, Flöten-, Geigen- und Bratschenunterricht. Mit 13 wurde sie ins Konservatorium der Stadt Wien aufgenommen und studierte dort Orgel, Klavier, Blockflöte und später auch Komposition. Parallel dazu absolvierte sie die Mittelschulausbildung am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium Wien-Feldgasse.

In der Tradition der Wiener Gruppe führte Jelinek für sich zunächst die Kleinschreibung ein, die sie aber später wieder aufgab.

Nach der Matura erfolgte der erste psychische Zusammenbruch. Sie belegte dennoch für einige Semester Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien, bis sie 1967 das Studium durch Angstzustände gezwungen abbrach und ein Jahr lang zu Hause in völliger Isolation verbrachte. Während dieser Zeit begann sie zu schreiben; ihre ersten Gedichte wurden in Zeitschriften und kleinen Verlagen gedruckt. Im gleichen Jahr erschien ihr Gedichtband Lisas Schatten. Der erste Roman bukolit (1968) blieb allerdings bis 1979 unveröffentlicht. Nach dem Tod ihres Vaters begann sie sich zu erholen; sie engagierte sich im Umfeld der 68er-Bewegung und lebte für einige Monate in einer linken Wohngemeinschaft u. a. mit Robert Schindel und Leander Kaiser.

1971 legte sie die Orgelprüfung am Konservatorium bei Leopold Marksteiner ab. Maßgeblich für ihr weiteres literarisches Schaffen war in dieser Zeit die Auseinandersetzung mit den Theorien von Roland Barthes, welche sie in dem Essay Die endlose Unschuldigkeit[3] verarbeitete. 1972 lebte sie mit Gert Loschütz in Berlin, kehrte im Jahr darauf aber wieder nach Wien zurück. 1974 trat sie der KPÖ bei und engagierte sich beim Wahlkampf sowie bei Kulturveranstaltungen, wie z. B. im Rahmen der Autorenlesungen unter dem Titel Linkes Wort beim Volksstimmefest. Im selben Jahr heiratete sie Gottfried Hüngsberg, der zu dieser Zeit Filmmusik für Rainer Werner Fassbinder schrieb; seit Mitte der 1970er Jahre ist er jedoch als Informatiker in München tätig.

Große Erfolge, Skandale und Rückzug[Bearbeiten]

Seit der Heirat lebte Elfriede Jelinek abwechselnd in Wien und München. Der literarische Durchbruch gelang ihr 1975 mit dem Roman die liebhaberinnen, der marxistisch-feministischen Karikatur eines Heimatromans. Vor allem in den 70ern entstanden zahlreiche Hörspiele; Anfang der 80er erschien Die Ausgesperrten als Hörspiel, Roman und schließlich auch als Film mit Paulus Manker. (Vorbild ist ein realer Wiener Mordfall kurz vor Weihnachten 1965, der anlässlich des Urteils um den 10. Mai 1966 von den Medien ausführlich kommentiert wurde.)

Der erste große Skandal um Jelinek wurde 1985 durch die Uraufführung von Burgtheater heraufbeschworen. Das Drama setzt sich mit der mangelhaften NS-Vergangenheitsbewältigung in Österreich auseinander, mit der Vergangenheit der Schauspielerin Paula Wessely im Mittelpunkt. In der öffentlichen Wahrnehmung erschien der Text jedoch reduziert auf persönliche Anspielungen auf damalige prominente Mitläufer. Jelineks Ruf als Nestbeschmutzerin begann sich zu festigen. 1983 erschien der Roman Die Klavierspielerin. In den Rezensionen überwog jedoch die biografische Deutung; die Auseinandersetzung mit dem Text trat in den Hintergrund.

1989 folgte mit Lust das nächste aufsehenerregende und zugleich Jelineks meistverkauftes Werk. Jelineks Auseinandersetzung mit den patriarchalischen Machtverhältnissen auch im Bereich der Sexualität wurde im Vorfeld als „weiblicher Porno“ skandalisiert.

Jelinek setzte sich gemeinsam mit Erika Pluhar, Ernest Bornemann und weiteren Intellektuellen für den wegen Mordes verurteilten „Häfenliteraten” Jack Unterweger ein, der im Jahre 1990 entlassen wurde und – wieder in Freiheit – neun weitere Morde beging.

1991 trat Jelinek, mit den beiden Vorsitzenden Susanne Sohn und Walter Silbermayer, wieder aus der KPÖ aus. Gleichzeitig steht sie bis heute in kooperativem Zusammenhang bspw. mit der plural-marxistischen Wissenschaftszeitschrift „Das Argument“, die von Wolfgang Fritz Haug u. a. herausgegeben wird.

Nachdem das Theaterstück Raststätte eine ähnliche Rezeption wie Lust erfuhr und nach persönlichen Angriffen auf die Autorin auf Wahlplakaten der Wiener FPÖ 1995 gab Jelinek ihren Rückzug aus der österreichischen Öffentlichkeit bekannt und erließ ein Aufführungsverbot ihrer Stücke für Österreich.

Comeback, Polarisierung und Nobelpreis[Bearbeiten]

Die Rückkehr ans Burgtheater dauerte pro Nachmittag/Abend ganze sechs Stunden: 1998 inszenierte Einar Schleef Ein Sportstück. Das zweite Aufführungsverbot durch die Autorin folgte jedoch 2000 bei der schwarz-blauen Regierungsbildung in Österreich. Andere Texte Jelineks nehmen konkret auf die aktuelle Tagespolitik Bezug; bei einer regierungskritischen Donnerstagsdemonstration wurde auf dem Wiener Ballhausplatz Das Lebewohl. Ein Haider-Monolog mit dem Schauspieler Martin Wuttke uraufgeführt. Die im selben Jahr im Kontext der Schlingensief-Aktion "Bitte liebt Österreich" entstandene Textmontage Ich liebe Österreich kritisiert den Umgang mit Asylwerbern.

Nach dem Aufführungsverbot im Jahr 2000 kam 2003 Das Werk am Akademietheater des Burgtheaters in der Regie von Nicolas Stemann zur Uraufführung. Die Inszenierung wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen und gewann den Mülheimer Dramatikerpreis. Ebenfalls 2003 inszenierte Christoph Schlingensief am Burgtheater Bambiland. Im selben Jahr hatte Olga Neuwirths Musiktheater „Lost Highway“ Premiere; das Libretto stammt von Elfriede Jelinek. 2004 wurde in Wien das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum gegründet, eine Dokumentations-, Informations- und Kommunikationsstelle zur Autorin, die ihren Sitz am Institut für Germanistik der Universität Wien hat. In diesem Jahr erhielt sie auch den Nobelpreis für Literatur.

Seit dem Nobelpreis[Bearbeiten]

2005 fand im Wiener Burgtheater die Uraufführung von Babel statt, einer monumentalen Meditation über den Irakkrieg und den Folterskandal in Abu Ghraib, in der Regie von Nicolas Stemann, der im Oktober 2006 auch Jelineks RAF-Drama Ulrike Maria Stuart und im Frühjahr 2009 ihre Wirtschaftskomödie Die Kontrakte des Kaufmanns inszenierte.

In einem Interview mit dem Magazine littéraire (2007) aus Anlass der wegen ihrer Drastik umstrittenen französischen Übersetzung von Die Kinder der Toten wiederholte Jelinek die Liste ihrer großen Themen: eine bedrückende Kindheit, ihre Polemik gegen „Natur“ und „Unschuld“, ihren Hass auf das verdrängte Nazi-Erbe des Landes. Sie meinte, ein großer Teil der Literatur Österreichs kreise um das „schwarze Loch“ Hitler.

Vom Frühjahr 2007 bis zum Frühjahr 2008 veröffentlichte sie auf ihrer Website nacheinander die Kapitel ihres „Privatromans“ Neid.[4] Diesen Roman, der nicht als Buch erscheinen, sondern ein reiner Online-Text bleiben soll, stellte Jelinek im Mai 2008 fertig. In ausgedruckter Form würde er rund 900 Seiten umfassen. Jelinek setzt damit ihr „Todsündenprojekt“ fort, das sie 1989 mit Lust begonnen und 2000 mit Gier ergänzt hatte.

Ebenfalls 2008 erschien das Theaterstück Rechnitz (Der Würgeengel), das unter der Regie von Jossi Wieler am 28. November bei den Münchner Kammerspielen uraufgeführt wurde.[5]

Ende 2009 protestierte Jelinek gegen die mittlerweile zurückgenommene Ehrung des Holocaust-Leugners Walter Lüftl durch die Technische Universität Wien mittels eines "Goldenen Ingenieurdiploms" für "besondere wissenschaftliche Verdienste" und das "hervorragende berufliche Wirken" des Mannes.[6] In diesem Zusammenhang gab sie auch etwas von ihrer Familiengeschichte preis, nämlich die Anfeindungen und Erschwernisse durch Antisemiten, unter denen ihr Vater als "Halbjude" (nach Globkes Definition) sein Ingenieursexamen abgelegt hat; weiter, dass er bei Semperit eine Art wissenschaftliche Zwangsarbeit leisten musste und dass diese Tatsache ihn sein Leben lang belastet hat.

Am 10. Dezember 2013, dem Tag der Menschenrechte, ist Jelinek eine der fünf Literaturnobelpreisträger von 560 Schriftstellern, die im Rahmen der Kampagne Stop Watching Us mit einem internationalen Aufruf gegen die systematische Überwachung im Internet durch Geheimdienste protestierten.[7]

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten]

Soziales Engagement[Bearbeiten]

  • Seit 2009 ist Elfriede Jelinek Mentorin von LILALU.[9]

Werke[Bearbeiten]

  • Pia Janke u. a.: Werkverzeichnis Elfriede Jelinek. Edition Praesens, Wien 2004, ISBN 3-7069-0212-5. (Kommentiertes Gesamtwerkverzeichnis)
  • Pia Janke (Hrsg.): Jelinek-Handbuch. Mitarbeit von Christian Schenkermayr und Agnes Zenker. Metzler, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-476-02367-4, S. 390–410.

Romane[Bearbeiten]

Dramen[Bearbeiten]

  • Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaften. 1977.
  • Clara S. 1981.
  • Krankheit oder Moderne Frauen. 1987.
  • Burgtheater. 1985.
  • Präsident Abendwind. 1987.
  • Wolken.Heim. 1988.
  • Totenauberg. 1991.
  • Raststätte. 1994.
  • Stecken, Stab und Stangl. 1996.
  • Ein Sportstück. 1998
  • er nicht als er. 1998.
  • Macht nichts. Eine kleine Trilogie des Todes. 1999 (Enthält Erlkönigin, Der Tod und das Mädchen [I] und Der Wanderer)
  • Das Lebewohl. 2000.
  • In den Alpen. 2002.
  • Das Werk. 2003.
  • Prinzessinnendramen (Der Tod und das Mädchen I–V).
  • Bambiland. 2003
  • Babel. 2005.
  • Ulrike Maria Stuart. 2006
  • Über Tiere. 2006.
  • Rechnitz (Der Würgeengel). 2008 (Uraufführung am 28. November 2008 in den Münchner Kammerspielen)
  • Abraumhalde. 2009. Sekundärdrama[12] zu Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise[13]
  • Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie. 2009 (Uraufführung im Schauspiel Köln 2009)
  • Das Werk/Im Bus/Ein Sturz. 2010 (Uraufführung am Schauspiel Köln 2010)
  • Winterreise. 2011 (Uraufführung im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele am 2. Februar 2011, Inszenierung: Johan Simons); Textausgabe: Winterreise. Ein Theaterstück. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011, ISBN 978-3-498-03236-4.
  • Kein Licht. 2011 (Uraufführung am Schauspiel Köln, 29. September 2011, Inszenierung: Karin Beier)
  • FaustIn and out. Sekundärdrama. Zu Goethes Urfaust.[14] Uraufführung am Schauspielhaus Zürich 2012, Inszenierung Dušan David Pařízek;[15]
  • Die Straße. Die Stadt. Der Überfall. 2012 (Uraufführung an den Münchener Kammerspielen, 27. Oktober 2012, Inszenierung: Johan Simons)
  • Schatten (Eurydike sagt). 2013 (Uraufführung am Burgtheater Wien, 17. Januar 2013, Inszenierung: Matthias Hartmann)
  • Aber sicher! 2013 (Uraufführung am Theater Bremen, 15. März 2013, Inszenierung: Alexander Riemenschneider)

Essays (Auswahl)[Bearbeiten]

Lyrik[Bearbeiten]

  • Lisas Schatten. 1967.
  • ende / gedichte von 1966–1968. Lyrikedition 2000, 2000.

Übersetzungen[Bearbeiten]

  • Im Moor. Erzählung von Onelio Jorge Cardoso. In: Peter Schultze-Kraft (Hrsg.): Wie ich zuhause einmarschiert bin. Kubanische Erzählungen. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1973, S. 37–49.
  • Josefina, bedien die Herren. Erzählung von Guillermo Cabrera Infante. In: Peter Schultze-Kraft (Hrsg.): Wie ich zuhause einmarschiert bin. Kubanische Erzählungen. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1973, S. 51–57. Bzw. auch in: Inke und Peter Schultze-Kraft (Hrsg.): Josefina, bedien die Herren. Geschichten von Frauen und Männern aus Lateinamerika. Übers. E. Jelinek, Wolfgang Fleischer, Gert Loschütz u. a. Fischer TB, Frankfurt 1982, ISBN 3-596-25262-8.
  • Schweine oder Hunde, auf Trüffeljagd abgerichtet. Erzählung von Humberto Arenal, In: Merkur 27 (1973), S. 274–285.
  • Die Enden der Parabel. Roman von Thomas Pynchon. Reinbek: Rowohlt 1981 (= das neue buch 112).
  • Wer bin ich? (Who am I?) Gedicht von P. J. Blumenthal, In: Litfaß 28 (1983), S. 47–49.
  • Unter Fremden (Among Aliens). Gedicht von P.J. Blumenthal, In: Litfaß 28 (1983), S. 49–50.
  • Herrenjagd (Monsieur chasse!). Drama von Georges Feydeau, 1983.
  • El Castillo. Gedicht von Fernando Silva. In: Grazer Autorenversammlung / Verein Slowenischer Autoren Österreichs (Hrsg.): Unter dem Flammenbaum. Gedichte aus Nicaragua. Europaverlag, Wien 1986, S. 68–69.
  • Tränen um eine Hure (Lágrimas por una puta). Gedicht von Carlos Rigby. In: Grazer Autorenversammlung / Verein Slowenischer Autoren Österreichs (Hrsg.): Unter dem Flammenbaum. Gedichte aus Nicaragua. Europaverlag, Wien 1986, S. 72–73.
  • Sandino. Gedicht von Cony Pacheco, In: Grazer Autorenversammlung / Verein Slowenischer Autoren Österreichs (Hrsg.): Unter dem Flammenbaum. Gedichte aus Nicaragua. Europaverlag, Wien 1986, S. 107–108.
  • Der Gockel (Le dindon). Drama von Georges Feydeau, 1986.
  • Floh im Ohr (La puce à l'oreille). Drama von Georges Feydeau, 1986.
  • Die Affäre Rue de Lourcine (L'affaire de la rue de Lourcine). Drama von Eugène Labiche, 1988.
  • Der Bewerb oder Sand für die Augen (La poudre aux yeux) Drama von Eugène Labiche, 1988.
  • Die Dame vom Maxim (La dame de chez Maxim). Drama von Georges Feydeau, 1990.
  • Fastnacht (La mi-carême). Novelle von Georges Feydeau, In: Programmheft des Wiener Burgtheaters zu Georges Feydeaus Der Floh im Ohr, 1997.
  • Der Jude von Malta (The Famous Tragedy of the Rich Jew of Malta). Drama von Christopher Marlowe, 2001. Übers. zusammen mit Karin Rausch.
  • Ernst ist das Leben (Bunbury) (The Importance of Being Earnest). Drama von Oscar Wilde, 2004. Übers. zusammen mit Karin Rausch.
  • Der ideale Mann (An Ideal Husband). Drama von Oscar Wilde, 2011, Übers. zusammen mit Karin Rausch.

Drehbücher[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

  • wenn die sonne sinkt, ist für manche schon büroschluß (SDR/BR 1972, Regie Otto Düben)
  • Wien West (NDR/WDR 1972, Regie: Otto Düben)
  • Untergang eines Tauchers (SDR 1973, Regie: Otto Düben)
  • Die Bienenkönige (SDR/Rias Berlin 1976, Regie: Hartmut Kirste)
  • Jelka. Familienserie in acht Folgen (SWF 1977, Regie: Peter Michel Ladiges)
  • Porträt einer verfilmten Landschaft (SDR 1977, Regie Hartmut Kirste)
  • Die Ausgesperrten (SDR/BR/Radio Bremen 1979, Regie: Hartmut Kirste)
  • Die Jubilarin (BR 1978, Regie: Alexander Malachovsky)
  • Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaft (SDR/HR/Radio Bremen 1979, Regie: Otto Düben)
  • Frauenliebe – Männerleben (SWF/HR 1982, Regie: Hans Gerd Krogmann)
  • Erziehung eines Vampirs (SDR/NDR/BR 1986, Regie: Otto Düben)
  • Die Klavierspielerin (SWF 1988, Bearbeitung und Regie: Patricia Jünger)
  • Burgteatta (BR/ORF 1991, Bearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann)
  • Präsident Abendwind (BR 1992, Regie: Hans Gerd Krogmann)
  • Wolken.Heim (HR/BR/SFB 1992, Regie: Peer Raben)
  • Stecken, Stab und Stangl (ORF/BR/NDR 1996, Bearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann)
  • Todesraten (mit Olga Neuwirth, BR 1997, Regie: Olga Neuwirth)
  • er nicht als er (BR 1998, Regie: Ulrich Gerhardt)
  • Jackie (BR 2003, Regie: Karl Bruckmaier), (Hörspielpreis der Kriegsblinden)
  • Moosbrugger will nichts von sich wissen (BR 2004, Regie: Karl Bruckmaier)
  • "Sportchor" (BR 2006, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • Bambiland (BR 2006, Regie: Karl Bruckmaier)
  • Ulrike Maria Stuart (BR 2007, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • "bukolit" (BR 2008, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • "Rechnitz" (BR 20010, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • Neid. (BR 2011, Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli und Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier) Teil 1 (MP3; 52,8 MB) von insgesamt 10 Teilen.
  • "Kein Licht" (BR 2012, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall" (BR 2006, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • "Wirtschaftskomödie" (BR 2006, Regie: Leonhard Koppelmann)

Libretti[Bearbeiten]

Uraufführungen[Bearbeiten]

2012 wurde im Schauspielhaus der Münchener Kammerspiele ihr Werk Die Strasse. Die Stadt. Der Überfall in der Regie von Johan Simons uraufgeführt, ein Auftragswerk zum 100. Gründungsjahr der Kammerspiele. Es behandelt den Mythos der Münchener Maximilianstraße.[19]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Moment! Aufnahme! 5.10.99. In: Elisabeth Schweeger und Eberhard Witt (Hrsg.): Ach Deutschland! Belville, München 2000, ISBN 3-933510-67-8, S. 71–77.
  • Elfriede Jelinek. Schreiben. Fremd bleiben. DU. Zeitschrift für Kultur. Nr. 700. DU Verlags AG, Oktober 1999, ISBN 3-908515-33-5.

Fremdsprachige Ausgaben (Auswahl)[Bearbeiten]

Französisch:

Englisch:

Rumänisch:

Russisch:

  • Дети мертвых [Die Kinder der Toten]. Симпозиум, 2006, ISBN 5-367-00046-0, ISBN 3-499-22161-6.
  • Клара Ш. [Clara S.]. KOLONNA Publications, 2006, ISBN 5-98144-081-3.
  • Михаэль. Книга для инфантильных мальчиков и девочек [Michael. Ein Jugendbuch für die Infantilgesellschaft]. Амфора, 2006, ISBN 5-367-00202-1.
  • Перед закрытой дверью [Die Ausgesperrten]. Симпозиум, 2007, ISBN 978-973-586-001-1.
  • Любовницы [Die Liebhaberinnen]. Симпозиум, 2007, ISBN 978-5-89091-342-5.
  • Похоть [Lust]. Симпозиум, 2007, ISBN 978-5-89091-339-5.
  • Мы пестрые бабочки, детка! [Wir sind Lockvogel Baby!]. Амфора, 2007, ISBN 978-5-367-00577-6.
  • Дикость. О! Дикая природа! Берегись! [Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr]. Амфора, 2007, ISBN 978-5-367-00289-8.
  • Алчность [Gier]. Амфора, 2007, ISBN 978-5-367-00338-3.
  • Пианистка [Die Klavierspielerin]. Симпозиум, 2007, ISBN 978-5-89091-340-1.
  • Бембиленд [Bambiland]. АСТ, 2008, ISBN 978-5-17-055829-2.
  • Болезнь, или Современные женщины [Krankheit oder Moderne Frauen]. АСТ, 2009, ISBN 978-5-17-059586-0.
  • Гора мертвецов [Totenauberg]. АСТ, 2009, ISBN 978-5-17-054773-9.
  • Посох, палка и палач [Stecken, Stab und Stangl]. АСТ, 2010, ISBN 978-5-17-054772-2.
  • Смысл безразличен. Тело бесцельно. Эссе и речи о литературе, искусстве, театре, моде и о себе [Sinn egal. Korper zwecklos: Essays und Reden: Literatur, Kunst, Threater, Mode und Biographie]. Симпозиум, 2010, ISBN 978-5-89091-371-5.

Adaptionen[Bearbeiten]

Hörspiel
Film

CDs[Bearbeiten]

  • Elfriede Jelinek kocht Kaffee – Das Interview, von Elisabeth Scharang. (Elfriede Jelinek in einem Gespräch mit Elisabeth Scharang. Aufgezeichnet für Radio FM4.) (ORF-CD 716)
  • Elfriede Jelinek: Das Lebewohl. Der Sprecher: Martin Wuttke. (Live-Mitschnitt der Aufführung am 22. Juni 2000 bei der Botschaft besorgter BürgerInnen auf dem Wiener Ballhausplatz als Auftakt der Donnerstagsdemonstration)

Literatur[Bearbeiten]

  • Jelinek-Handbuch (2013). Herausgegeben von Pia Janke. Metzler, Stuttgart, ISBN 978-3-476-02367-4.
  • Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek – Theater des Nachlebens. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2005, ISBN 3-7705-4207-X.
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Elfriede Jelinek. 2., erweiterte Auflage. Edition Text + Kritik, München 1999, ISBN 3-88377-611-4.
  • Iuditha Balint: Innenraum und Oberfläche. Inkorporierte Ökonomie in Werken von John von Düffel, Ernst-Wilhelm Händler, Ewald Palmetshofer und Elfriede Jelinek. In: Logemann, Cornelia u. a. (Hrsg.): Körper-Ästhetiken. Allegorische Verkörperungen als ästhetisches Prinzip. Bielefeld: transcript 2013, ISBN 978-3-8376-2025-2, S. 93–107.
  • Daniela Bartens (Hrsg.): Elfriede Jelinek. Die internationale Rezeption. Literaturverlag Droschl (=Dossier Extra), Graz und Wien 1997, ISBN 3-85420-452-3.
  • Kurt Bartsch (Hrsg.): Elfriede Jelinek. Literaturverlag Droschl (=Dossier 2), Graz und Wien 1991, ISBN 3-85420-218-0.
  • Peter Clar und Christian Schenkermayr: Theatrale Grenzgänge. Jelineks Theatertexte in Europa. Praesens Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-7069-0503-9.
  • Eva M. F. Glenk: Die Funktion der Sprichwörter im Text. Ein linguistische Untersuchung anhand von Texten aus Elfriede Jelineks Werken. Edition Präsens, Wien 2000, ISBN 3-7069-0031-9. (Ursprünglich Dissertation an der Universität von São Paulo)
  • Christa Gürtler (Hrsg.): Gegen den schönen Schein. Texte zu Elfriede Jelinek. Verlag Neue Kritik, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-8015-0235-X.
  • Yasmin Hoffmann: Elfriede Jelinek. Sprach- und Kulturkritik im Erzählwerk. Westdeutscher Verlag, Opladen u. a. 1999, ISBN 3-531-13268-7.
  • Pia Janke u. a.: Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Jung und Jung, Salzburg 2002, ISBN 3-902144-41-6.
  • Pia Janke u. a.: Werkverzeichnis Elfriede Jelinek. Edition Praesens, Wien 2004, ISBN 3-7069-0212-5.
  • Pia Janke u. a.: Literaturnobelpreis Elfriede Jelinek. Praesens Verlag, Wien 2005, ISBN 3-7069-0314-8.
  • Pia Janke u. a.: Elfriede Jelinek: „Ich will kein Theater“. Mediale Überschreitungen. Praesens Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-7069-0456-8.
  • Pia Janke, Teresa Kovacs, Christian Schenkermayr (Hrsg.): „Die endlose Unschuldigkeit“. Elfriede Jelineks Rechnitz (Der Würgeengel). Praesens Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-7069-0592-3.
  • Marlies Janz: Elfriede Jelinek. Metzler, Stuttgart 1995, ISBN 3-476-10286-6.
  • Antje Johanning: KörperStücke. Der Körper als Medium in den Theaterstücken Elfriede Jelineks. Thelem Universitätsverlag, Dresden 2004, ISBN 3-937672-35-4.
  • Klaus Kastberger: Die Haut der neuen Medien. Vier Thesen zu Elfriede Jelinek (2010). Online auf academia.edu
  • Herlinde Koelbl: Elfriede Jelinek In: Im Schreiben zu Haus – Wie Schriftsteller zu Werke gehen –Fotografien und Gespräche. Knesebeck Verlag, München 1998, ISBN 3-89660-041-9, S. 64–67. Fotodokumentation Jelineks, die die Autorin an ihrem Arbeitsplatz und im persönlichen Umfeld porträtiert und im Interview sowohl Grundlage ihrer Berufung als auch Rahmenbedingungen und individuelle Vorgehensweise bei der Entstehung ihrer Werke darstellt.
  • Stephanie Kratz: Undichte Dichtungen. Texttheater und Theaterlektüren bei Elfriede Jelinek. Dissertation, Universität Köln 1999. (Volltext)
  • Brigitte Landes (Hrsg.): Stets das Ihre – Elfriede Jelinek zum 60. Geburtstag. Theater der Zeit, Berlin 2006, ISBN 3-934344-69-0.
  • Bärbel Lücke: Elfriede Jelinek. Eine Einführung in ihr Werk. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2008, ISBN 978-3-7705-4603-9.
  • Verena Mayer und Roland Koberg: Elfriede Jelinek. Ein Porträt. Rowohlt, Reinbek 2006, ISBN 3-498-03529-0; ergänzte TB-Aufl, ISBN 3-499-62099-5.
  • Annika Nickenig: Diskurse der Gewalt. Spiegelung von Machtstrukturen im Werk von Elfriede Jelinek und Assia Djebar. Tectum Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9218-7.
  • Maja Pflüger: Vom Dialog zur Dialogizität. Die Theaterästhetik von Elfriede Jelinek. Francke (Narr), Tübingen 1996, ISBN 3-7720-1843-2. (Mainzer Forschungen zu Drama und Theater 15)
  • Bastian Reinert: Sinn egal. Körper leblos. Zur Ästhetik toter Körper bei Elfriede Jelinek, in: Nachkriegskörper. Prekäre Korporealitäten in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, hrsg. v. Sarah Mohi-von Känel u. Christoph Steier, Würzburg: Königshausen & Neumann 2013, ISBN 978-3-8260-4873-9 S. 235–246.
  • Bastian Reinert: "'Ich lasse am liebsten Tote sprechen'. Elfriede Jelineks postmortales Theater," in: Der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. [= Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik, Bd. 84], hrsg. v. Torben Fischer, Philipp Hammermeister u. Sven Kramer, Amsterdam u. New York: Rodopi 2014, S. 259-272.
  • Jutta Schlich: Phänomenologie der Wahrnehmung von Literatur. Am Beispiel von Elfriede Jelineks „Lust“ (1989). Niemeyer, Tübingen 1994, ISBN 3-484-32071-0.
  • Gérard Thiériot: "Elfriede Jelinek et le devenir du drame", Presses universitaires du Mirail, Toulouse 2006, ISBN 2-85816-869-5.
  • Wolfgang Beutin: Elfriede Jelinek. In: Preisgekrönte. Zwölf Autoren und Autorinnen von Paul Heyse bis Herta Müller ; ausgewählte Werke, sprachkritisch untersucht. Peter Lang Verlag, Frankfurt a. M. 2012, ISBN 978-3-631-63297-0, S. 315–338.
  • Gisela Brune-Firnau: Eine Autorin wirbt um Erbarmen mit dem bösen Mädchen. Elfriede Jelinks Die Ausgesperrten (1980). In: Rebellisch, verzweifelt, infam. das böse Mädchen als ästhetische Figur. herausgegeben von Renate Möhrmann und Nadja Urbani (Mitarbeit). Aisthesis, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-89528-875-3, Inhaltsverzeichnis, S. 247–266.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Aus der Begründung für die Preisvergabe
  2. In ihrem Protest gegen das Goldene Ehrendiplom der TU Wien für den Holocaustleugner Walter Lüftl 2009 schrieb sie Genaueres über die Schwierigkeiten, die ihr Vater als Halbjude (nach Globkes Definition) beim Studienabschluss hatte und darüber, wie stark ihn sein Überleben durch Zwangsarbeit lebenslang belastet hat. Essay: Im Reich der Vergangenheit. auf ihrer Website und als Print in "Dschungel", Beilage zu jungle world vom 7. Januar 2010, S. 12f.
  3. In: Renate Matthaei (Hrsg.): Trivialmythen. 1970, DNB 458442038; wieder in: MÄRZ-Texte 1 & Trivialmythen. Area, Erftstadt 2004, ISBN 3-89996-029-7, S. 360–386.
  4. Neid (Privatroman): Kapitel 1, Kapitel 2, Kapitel 3, Kapitel 4a, Kapitel 4b, Kapitel 4c, Kapitel 5a, Kapitel 5b, Kapitel 5c, Kapitel 5d, Kapitel 5e, Kapitel 5f, Kapitel 5g, Kapitel 5h
  5. Bericht über die Uraufführung von „Rechnitz“ auf www.orf.at
  6. "Im Reich der Vergangenheit". Auf ihrer Website und vollständig als Print in: Beilage "Dschungel" zu jungle world Nr. 1 vom 7. Januar 2010, S. 12f.
  7. faz.net: Der Aufruf der Schriftsteller. 10. Dezember 2013, abgerufen am 10. Dezember 2013.
  8. Die Dankesrede von Elfriede Jelinek in Theater heute
  9. lilalu.org
  10. Elfriede Jelinek: Lust. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. März 2002.
  11. Hubert Spiegel: Frauen, Männer, Klischees. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2008.
  12. Elfriede Jelinek Anmerkung zum Sekundärdrama, 18. November 2010
  13. Teresa Kovacs: Drama als Störung. Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas, jelinetz.com, 6. März 2013
  14. Teresa Kovacs: Drama als Störung. Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas, jelinetz.com, 6. März 2013
  15. FaustIn and out. In: schauspielhaus.ch. abgerufen am 25. März 2012.
  16. taz, Ausgabe Nord, 21. September 2013, S. 47 / Kultur
  17. taz, Ausgabe Nord, 13. September 2013, S. 18 / Hamburg Aktuell
  18. Regie: Andrea Schwalbach; Dramaturgie: Heribert Germeshausen. (Hauptfigur ist ein Prof. Dr. Hans Schall, einstmals SS-Hauptsturmführer Schaal, gesungen vom Tenor W. Mikus.) Laut Spielplan Heidelberg, März 2012, beim Theater Heidelberg abgerufen am 26. März 2012.
  19. Münchner Kammerspiele, abgerufen am 28. Oktober 2012.
  20. Film-Website, abgerufen am 26. März 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elfriede Jelinek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Nobelpreis