Eli Manning

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Eli Manning
Eli Manning US govt.jpg
Manning vor der Flagge der Vereinigten Staaten
New York GiantsNr. 10
Quarterback
Geburtsdatum: 3. Januar 1981
Geburtsort: New Orleans, Louisiana
Größe: 1,93 m Gewicht: 103 kg
NFL-Debüt
2004 für die New York Giants
Karriere
College: University of Mississippi
NFL Draft: 2004 / Runde: 1 / Pick: 1
 Teams:
Momentaner Status: aktiv
Karriere-Highlights und Auszeichnungen
Ausgewählte NFL-Statistiken
(in der 19. Woche der NFL Saison 2012)
TD-INT     211-144
Geworfene Yards     31,527
Passversuche     4,457
Angekommene Pässe     2,612
Angekommene Pässe in %     58.6%
QB Rating     82.7
Statistiken bei NFL.com

Elisha Nelson Manning (* 3. Januar 1981 in New Orleans, Louisiana) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er ist der Sohn des früheren Quarterbacks Archie Manning und jüngere Bruder von Quarterback Peyton Manning. Er spielt in der National Football League (NFL) für die New York Giants.

Inhaltsverzeichnis

College [Bearbeiten]

Eli Manning spielte College Football bei den Ole Miss Rebels und führte diese in seinem Abschlussjahr 2003 zu einem 31–28 Sieg im Cotton Bowl, wobei er zum Offensive MVP gewählt und mit dem Maxwell Award ausgezeichnet wurde.

Profizeit [Bearbeiten]

Im Rahmen des NFL Drafts 2004 wurde er als erster Spieler von den San Diego Chargers ausgewählt, im Tausch für Philip Rivers jedoch letztlich von den New York Giants verpflichtet.

Bei den Giants war die Position des Quarterbacks zum damaligen Zeitpunkt mit dem Veteranen Kurt Warner besetzt, weswegen Manning zu Beginn kaum Einsatzzeiten erhielt. In der zweiten Hälfte der Saison 2004 schenkte Head Coach Tom Coughlin seinem Rookie Manning schließlich das Vertrauen, woraufhin man sechs der folgenden sieben Spiele verlor und die Play-offs verpasste. In der Folge zahlte sich das in Manning gesetzte Vertrauen jedoch aus: In der Saison 2005 führte Manning sein Team mit elf Siegen bei fünf Niederlagen erstmals seit 2002 wieder in die Play-offs, scheiterte dort jedoch ebenso in der ersten Runde wie im Folgejahr.

Im Jahr 2007 qualifizierten sich Manning und die Giants als Wildcard-Team für die Play-offs und zogen nach Siegen gegen die favorisierten Tampa Bay Buccaneers, Dallas Cowboys und Green Bay Packers in den Super Bowl ein. Im NFL-Finale am 3. Februar 2008 gegen die bis dahin ungeschlagenen New England Patriots lagen die Giants 2:42 Minuten vor Spielende mit 10–14 zurück und benötigten 84 Yards zum Touchdown. Im wohl spielentscheidenden dritten Versuch für fünf Yards an der eigenen 44-Yard-Linie entkam Manning 75 Sekunden vor Spielende mehreren Sack-Versuchen und fand seinen Wide Receiver David Tyree mit einem 32-Yard-Pass, den dieser spektakulär mit der Hilfe seines Helmes sicherte. Die Medien sprachen anschließend vom vielleicht größten Spielzug in der Geschichte des Super Bowls.[1] Mit noch 58 Sekunden auf der Uhr und der nun deutlich näheren Endzone der Patriots warf Manning vier Spielzüge später den entscheidenden Touchdown-Pass auf Plaxico Burress, woraufhin er mit den Giants den Super Bowl XLII gewann und zum Super Bowl MVP gewählt wurde.[2]

Eli Manning in der Saison 2012.

Im Jahr 2009 unterzeichnete Manning bei den New York Giants einen neuen, mit 100 Millionen Dollar dotierten Sechsjahresvertrag.[3] In den Spielzeiten 2009 und 2010 warf er erstmals Pässe für über 4.000 Yards Raumgewinn, verpasste mit seiner Mannschaft jedoch die Play-offs.

In der Saison 2011 stellte Manning mit Pässen für 4.933 Yards Raumgewinn eine neue Karrierebestleistung auf. Dennoch gelang die Qualifikation für die Play-offs erst in letzter Sekunde durch Siege an den beiden letzten Spieltagen der Regular Season. Als Außenseiter liefen Manning und die Giants anschließend zur Bestform auf und zogen nach Siegen gegen die Atlanta Falcons, Green Bay Packers und San Francisco 49ers erstmals seit 2008 wieder ins NFL-Finale ein. Dabei erarbeitete sich Manning die Spitznamen „Comeback Kid“ und „Magic Manning“, da er die Spiele wiederholt im letzten Viertel zu Gunsten seiner Mannschaft entschied. Im Super Bowl XLVI traf er am 5. Februar 2012 erneut auf Tom Brady und die New England Patriots. Wie vier Jahre zuvor lief er dabei mit seinem Team im letzten Viertel einem Rückstand hinterher. Mit noch 3:46 Minuten auf der Uhr kamen die Giants beim Stand von 15–17 an der eigenen 12-Yard-Linie in Ballbesitz und rückten infolge eines 38-Yard-Passes von Manning auf Mario Manningham innerhalb kürzester Zeit bis zur Mittellinie vor. Eine Minute vor Spielende hatte Manning sein Team bis auf sechs Yards an die Endzone der Patriots herangeführt. Gekrönt wurde der lange Drive durch den anschließenden Touchdown von Ahmad Bradshaw zum 21–17-Sieg. Daraufhin gewann Manning zum zweiten Mal den Super Bowl sowie die Auszeichnung des Super Bowl MVP.[4]

Durch diesen zweiten Sieg der NFL-Meisterschaft gehört Manning zum Kreis von elf Quarterbacks, die mehrfach den Super Bowl gewinnen konnten. Darüber hinaus ist er neben Bart Starr, Terry Bradshaw, Joe Montana und Tom Brady erst der fünfte Spieler, der wiederholt zum Super Bowl MVP gewählt wurde.[5]

Privates [Bearbeiten]

Eli Manning ist verheiratet und hat eine Tochter.

Statistiken [Bearbeiten]

Regular season [Bearbeiten]

Year Team G GS Passing Rushing Sacked Fumbles
Att Comp Pct Yds Y/A TD Int Rtg Att Yds Avg TD Sack YdsL Fum FumL
2004 NYG 9 7 197 95 48.2 1043 5.3 6 9 55.4 6 35 5.8 0 13 83 3 1
2005 NYG 16 16 557 294 52.8 3762 6.8 24 17 75.9 29 80 2.8 1 28 184 9 2
2006 NYG 16 16 522 301 57.7 3244 6.2 24 18 77.0 25 21 0.8 0 25 186 9 2
2007 NYG 16 16 529 297 56.1 3336 6.3 23 20 73.9 29 69 2.4 1 27 217 13 7
2008 NYG 16 16 479 289 60.3 3238 6.8 21 10 86.4 20 10 0.5 1 27 174 5 2
2009 NYG 16 16 509 317 62.3 4021 7.9 27 14 93.1 17 65 3.8 0 30 216 13 8
2010 NYG 16 16 539 339 62.9 4002 7.4 31 25 85.3 32 70 2.2 0 16 117 7 5
2011 NYG 16 16 589 359 61.0 4933 8.4 29 16 92.9 35 15 0.4 1 28 199 8 4
2012 NYG 16 16 536 321 59.9 3948 7.4 26 15 87.2 20 30 1.5 0 19 136 5 1
Total 137 135 4.457 2.612 58.6 31.527 7.1 211 144 82.7 213 395 1.9 4 213 1.512 72 32

Postseason [Bearbeiten]

Year Team G GS Passing Rushing
Att Comp Pct Yds Y/A TD Int Rtg Att Yds Avg TD
2005 NYG 1 1 18 10 55.6 113 6.3 0 3 35.0 0 0 0 0
2006 NYG 1 1 27 16 59.3 161 6.0 2 0 88.7 2 4 2 0
2007 NYG 4 4 119 72 61.3 854 7.2 6 1 95.7 8 10 1.3 0
2008 NYG 1 1 29 15 51.7 169 5.8 0 2 40.7 1 0 0 0
2011 NYG 4 4 163 106 65.0 1219 7.5 9 1 103.3 8 20 2.5 0
Total 11 11 356 219 61.5 2.516 7.1 17 7 89.0 19 34 1.8 0

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Eli Manning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Spiegel.de: Höhepunkte des Sportjahrs 2008, 22. Dezember 2008
  2. Focus.de: Giants stoppen die Patriots im Super Bowl, 4. Februar 2008
  3. Kurier.at: Eli Manning: Superstar wider Willen, 4. Februar 2012
  4. Spiegel.de: Die Giants triumphieren über die Patriots, 6. Februar 2012
  5. Spiegel.de: Super-Bowl-Held Manning: Kleiner Bruder, großer Meister, 6. Februar 2012