Eli Yablonovitch

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Eli Yablonovitch 2012

Eli Yablonovitch (* 15. Dezember 1946 in Puch, Österreich) ist ein US-amerikanischer Physiker.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Yablonovitch machte 1967 seinen Bachelor an der McGill University. Dann wechselte er an die Harvard University, wo er 1969 seinen Master machte und 1972 in angewandter Physik promoviert wurde. Dann arbeitete er zwei Jahre bei den Bell Laboratories, um als Assistenzprofessor (1974–76) und außerordentlicher Professor (1976–79) für angewandte Physik nach Harvard zurückzukehren. Anschließend forschte er bis 1984 beim Exxon Research Center über Solarzellen, dann bis 1993 bei Bellcore, wo er seit 1990 Direktor der Festkörperphysikforschung war. 1993 wurde er Professor für Elektroingenieurwesen an der University of California, Los Angeles. Seit 2005 ist er dort Northrop-Grumman-Professor.

Yablonovitch forscht auf dem Gebiet der nichtlinearen Optik. Er untersucht die Wechselwirkungen von Plasma und Laser und erfand 1987 photonische Kristalle.[1] Außerdem beschäftigt er sich mit photonischer Bandstruktur[2], Plasmonen, Optoelektronik, optischer Hochgeschwindigkeitskommunikation, Quantencomputern und Quantenkommunikation.

Preise[Bearbeiten]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Eli Yablonovitch: Inhibited Spontaneous Emission in Solid-State Physics and Electronics. In: Physical Review Letters. Band 58, 1987, S. 2059, kurz darauf erschien ein Artikel von Sajeev John: In: Physical Review Letters. Band 58, 1987, S. 2486
  2. E. Yablonovitch, T. J. Gmitter, K. M. Leung: Photonic band structure. The face-centered-cubic case employing nonspherical atoms. In: Physical Review Letters. Band 67, 1991, S. 2295–2298
  3. Harvey Prize 2012
  4. New Fellows 2013 der Royal Society (royalsociety.org); abgerufen am 7. Mai 2013

Weblinks[Bearbeiten]