Elias Rudolf Camerarius

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Bildnis des Elias Rudolf Camerarius auf einem Ölgemälde eines anonymen Meisters aus dem Bestand der Tübinger Professorengalerie

Elias Rudolf Camerarius (* 7. Mai 1641 in Tübingen; † 7. Juni 1695 in Tübingen) war ein deutscher Arzt.

Seine Eltern waren der Tübinger Arzt und Apotheker Johann Rudolf Camerarius (1618–1675) und Agnes, geb. Schön, Tochter des Apotheker und Universitätsverwanden Elias Schön.[1]

Im September 1652 wurde er an der Universität Tübingen immatrikuliert. Nachdem er 1663 promoviert wurde, hielt er mehrere Jahre medizinische Vorlesungen und war daneben auch praktisch tätig. Im Jahr 1668 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. 1672 wurde er zum Leibarzt des Herzogs von Württemberg und 1677 zum ordentlichen Professor der Medizin ernannt.

Mit seiner Gattin Regina Barbara (1643–1697) hatte er die Söhne Rudolf Jacob Camerer (* 1665) und Elias Camerarius (* 1673)

Literatur[Bearbeiten]

  • August HirschCamerarius, Elias Rudolf. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 719.
  • Armin Wankmüller: Apotheken und Apotheker in Tübingen. In: Tübinger Blätter 65, 1978, S. 117–119.
  • Ludwig Wilhelm Otto Camerer, Johann Friedrich Wilhelm Camerer: Geschichte der Tübinger Familie Camerer von 1503–1903. Stuttgart 1903.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lokale Schulentwicklung und städtische Lebenswelt: das Schulwesen in ...; Von Wolfram Hauer; S. 417