Elinand von Bures

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Elinand von Bures (* im 11. oder 12. Jahrhundert; † um 1148) war Fürst von Galiläa. Als solcher wurde er auch Elinand von Tiberias genannt. Mitunter tritt auch die falsche Schreibweise "Elinard" auf.

Leben[Bearbeiten]

Elinand stammt vermutlich aus der Familie der Kastellane von St. Omer. Nach dem Tode König Fulkos wurde Wilhelm I. von Bures als Fürst von Galiläa abgesetzt und Elinand als Fürst eingesetzt. Sein genaues Todesdatum ist nicht überliefert. Zuletzt wurde er im Juni/August 1148 urkundlich genannt. Bei seiner nächsten Nennung im Januar 1155 war er bereits länger tot. Im Fürstentum folgte ihm Simon von Bures, der Neffe seines Vorgängers, bis dieser 1153 nach dem Tod der Königin Melisende aus dem Exil zurückkehren konnte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Eberhard Mayer: The Crusader Principality of Galilee between Saint-Omer and Bures-sur-Yvette, Itinéraires d'Orient. Hommages à Claude Cahen, 1993, S. 157-167.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Wilhelm I. von Bures Fürst von Galiläa
1142–1148
Simon von Bures