Elisabeth Auguste Sofie von der Pfalz

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Elisabeth Auguste Sofie von der Pfalz, Porträt von Pierre Goudreaux, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Sarkophag in der St. Michaelskirche München.

Elisabeth Auguste Sofie von der Pfalz (* 17. März 1693; † 30. Januar 1728) war eine Tochter des Pfälzischen Kurfürsten Karl Philipp aus der Linie Pfalz-Neuburg und von dessen erster Gemahlin Ludwika Karolina Charlotte von Radziwiłł-Birze.

Leben[Bearbeiten]

Elisabeth Auguste war das einzige eheliche Kind des Kurfürsten, das das Erwachsenenalter erreichte. Aus dynastischen Gründen wurde sie 1717 von ihrem Vater mit Joseph Karl von Pfalz-Sulzbach verheiratet, dem designierten Nachfolger Karl Philipps. Damit wurden die beiden Wittelsbacher Linien Pfalz-Neuburg und Pfalz-Sulzbach zusammengeführt.

Der älteste Sohn aus dieser Verbindung wäre Kurfürst der Pfalz geworden, allerdings starben alle Söhne des Paares bereits im Kindesalter. Elisabeth starb 1728 bei einer weiteren Fehlgeburt. Trotzdem lebte ihre Linie weiter über ihre beiden Töchter Elisabeth Auguste und Maria Franziska Dorothea. Elisabeth Auguste war mit Karl Theodor verheiratet und Maria Franziska wurde an der Seite ihres Gemahls Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld zur Begründerin der bayerischen Königslinie bis 1918 und deren Nachfahren bis zur Gegenwart.

Elisabeth von der Pfalz fand ihre letzte Ruhestätte in St. Michael zu München.

Nachkommen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Rall: Wittelsbacher Lebensbilder von Kaiser Ludwig bis zur Gegenwart, München 1976